30-Stunden-Woche – Ein Einstieg in ein fortschrittliches Projekt in Europa?

“Weniger arbeiten, damit alle arbeiten, und besser leben.”

Foto: privat

Wir laden Euch herzlich ein, mit Michael Hirsch über die emanzipatorische Forderung der “kurzen Vollzeit” für alle Beschäftigte zu diskutieren! Für ein auskömmliches Einkommen; die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und ein schöneres Leben.

Warum ist Arbeitszeitverkürzung aktuell für die Beschäftigten und ihre Gewerkschaften kein Thema? Trotz Arbeitsverdichtung, Stress und Leistungsdruck, Zunahme von ungewollter Teilzeit und Zweitjobs?

Welche Rollte spielen dabei Niedriglöhne und Sozialabbau? Lässt sich die soziale Spaltung aufheben? Wird die gesellschaftliche Linke wieder handlungsfähig in Deutschland und der EU? Auch und gerade nach den Landtagswahlen vom 13. März stellt sich diese Frage umso mehr!

Viele soziale Fragen, die zum Teil berechtigte Ängste auslösen, werden wir nicht lösen, wenn wir die Frage der gerechten Verteilung der Lohn- bzw. Erwerbsarbeit nicht offensiv angehen. Hier gilt es, breite Bündnisse unter Einbeziehung der Gewerkschaften schmieden. Die soziale Spaltung der Gesellschaft gefährdet die Demokratie und zerstört die Solidarität der Menschen untereinander.

Wie kommen wir, angesichts von über 25 Millionen Arbeitslosen in der EU, in der Frage weiter? Wie hängt das Ganze mit einer sozial gerechten und zugleich ökologisch nachhaltigen Verteilung von Arbeit zwischen den Klassen, Geschlechtern, Generationen und Völkern zusammen? Wie kann es also gelingen, über das Thema “kurze Vollzeit” den Einstieg in ein fortschrittliches Projekt für Europa zu schaffen?

Dr. Michael Hirsch ist Philosoph und Politikwissenschaftler. Er arbeitet als Dozent an Hochschulen und Volkshochschulen und ist Buchautor (u.a. “Warum wir eine andere Gesellschaft brauchen!” und “Die Überwindung der Arbeitsgesellschaft”)

Moderation: Andreas Schlutter, Nachdenkseiten-Gesprächskreis München

Veranstalter: Kurt Eisner Verein / Rosa Luxemburg Stiftung Bayern in Kooperation mit ver.di Frauen München, Nachdenkseiten-Gesprächskreis München und Attac München.

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Kontakt

RLS-Regionalbüro Bayern
Westendstraße 19
80339 München

Telefon: (089) 51996353
E-Mail: max.steininger@rosalux.de

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