{"id":5071,"date":"2019-08-09T17:25:35","date_gmt":"2019-08-09T15:25:35","guid":{"rendered":"https:\/\/nachdenken-in-muenchen.de\/?p=5071"},"modified":"2019-08-09T17:49:16","modified_gmt":"2019-08-09T15:49:16","slug":"was-also-kommt-nach-dem-post-neoliberalismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nachdenken-in-muenchen.de\/?p=5071","title":{"rendered":"Was also kommt nach dem \u201ePost-Neoliberalismus\u201c?"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Der Feudalstaat des &#8220;Neo-Post-Liberalismus&#8221; oder &#8211;<br \/>\nden Menschen und ihrer Welt ein Wohlgefallen?<\/strong><\/h3>\n<p><strong>von <\/strong><a title=\"\" href=\"https:\/\/www.stefanfrischauf.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Stefan Frischauf<\/strong><\/a><\/p>\n<p>Die Frage <strong>\u201eWohin geht\u2019s nach dem \u201e(Post-) Neoliberalismus\u201c!?\u201c<\/strong> habe ich hier bereits in einem \u201e<strong>Versuch, \u201eGlobalisierung\u201c und \u201eGl\u00fcck\u201c zusammenzubringen\u201c <\/strong>im Mai 2018 er\u00f6rtert. <sup>1<br \/>\n<\/sup>Dank der freundlichen Unterst\u00fctzung von Ludger Elmer und Andreas Schlutter war mir dies geg\u00f6nnt.<\/p>\n<p>Das Ergebnis jedoch zeichnet sich nun immer deutlicher ab.<br \/>\nDies ist also der Versuch einer erneuten \u201erealistischen Standortbestimmung\u201c.<\/p>\n<p>Ein Abgesang soll\u2019s nicht werden. Eine Kampfansage auch nicht.<br \/>\nEin Gespr\u00e4chsangebot? Vielleicht schon eher.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Was ist?<\/h4>\n<p>Zweifelsohne haben wir heute viele M\u00f6glichkeiten. Wir k\u00f6nnen die Dinge, die Welt an sich mit allergr\u00f6\u00dfter Pr\u00e4zision beobachten. In \u201eEchtzeit\u201c verm\u00f6gen wir rund um den Globus herum dies mitzuteilen.<br \/>\nWir verm\u00f6gen dadurch gar \u201e1 und 1 zusammenzuz\u00e4hlen\u201c. Und auch wieder voneinander zu subtrahieren. Mittels Multiplikation und Division dann k\u00f6nnen wir alles faktoriell quantifizieren. Und mehr. Nullsummenspiele mit Einsen und Nullen und die gro\u00dfe Kunst, immer Gewinn zu machen.<br \/>\nOder dies zumindest so f\u00fcr alle glaubhaft zu verkaufen.<\/p>\n<blockquote><p>&#8220;Wir leben im Moment, nicht in der Gegenwart.&#8221;<\/p>\n<p>&#8220;Letzten Endes existiert die Realit\u00e4t nur als Lichtprojektion.<br \/>\nWir sind Wegstrecken des Lichts.<br \/>\nDie gesamte Technik ist ein sp\u00e4ter Sonnenkult.&#8221; <sup>2<\/sup><\/p><\/blockquote>\n<p>Beide Zitate stammen von Paul Virilio. Jenem im letzten Jahr verstorbenen gro\u00dfen Kollegen, dem ich mich n\u00e4her f\u00fchle als manchem lebenden Architekten. Dessen unerschrockener Blick viele Dinge trotz glei\u00dfenden Lichts und tiefer, bedrohlicher Schatten darin und dahinter aufgeweitet hat. Das Gesichtsfeld und M\u00f6glichkeiten der Betrachtung dessen, was ungesehen und damit auch h\u00e4ufig unbemerkt bleibt. <sup>2<\/sup><\/p>\n<p>Was so auch bleiben soll? <!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Was bleibt?<\/h4>\n<p>Der gr\u00f6\u00dfte je vermessene\u00a0 Braunalgenteppich \u201eerstreckt sich auf einer L\u00e4nge von bis zu 8850 Kilometern zwischen Mittelamerika und Westafrika\u201c auf dem Atlantik. <sup>3<br \/>\n<\/sup>Der Monsun in S\u00fcdasien ist dieses Jahr besonders heftig und hinterl\u00e4sst viele Verw\u00fcstungen. <sup>4<\/sup><\/p>\n<p>Was ist \u201eKlima\u201c, was ist \u201eganz normales Wetter\u201c? Wer unterscheidet das wie und weshalb?<\/p>\n<p>Ist es der brasilianische Pr\u00e4sident Jair Bolsonaro alleine, der \u201edas Klima in Gefahr bringt\u201c, wie die Zeit ein Video der Redaktion \u201eWissen und Digital online\u201c \u00fcberschreibt?<sup> 5<br \/>\n<\/sup>Geht es der Redaktion da wirklich um \u201edas Klima\u201c, den \u201eUmweltschutz\u201c, die \u201eindigene Bev\u00f6lkerung\u201c im Amazonas-Regenwald? Oder geht es da in erster Linie um Schuldige? In diesem Falle den (zweifelsohne alles andere als unbescholtenen) brasilianischen Pr\u00e4sidenten und die vielen Siedler und nat\u00fcrlich auch Konzerne, die das Land da roden, nutzen und verwerten wollen? F\u00fcr ihre Zwecke und zum Verfolgen eigener \u201eWachstumsziele\u201c? Welche Ziele verfolgt eine solche Berichterstattung? Geht es um die Sache oder geht es nur darum, Schuldige zu finden? Auch f\u00fcr die eigene Unf\u00e4higkeit, lokale und globale Themen kontextuell anzugehen? Der Fingerzeig auf den anderen also als Abweisen von eigenem Versagen, eigener Unf\u00e4higkeit? Eigenem Unwillen, da den vermeintlich \u201esicheren Weg\u201c des \u201eWachstums\u201c am Ende der Gesetze der Entropie zu verlassen? Wessen Ende, wessen Anfang?<br \/>\nWas ist Regel, was ist Ausnahme?<\/p>\n<p>Steile These: W\u00fcrde es der Redaktion hier durchaus stellvertretend f\u00fcr den allgemeinen \u201eZeitgeist\u201c um mehr als die Suche nach Schuldigen auch f\u00fcr unser eigenes Versagen gehen, dann w\u00fcrde man zumindest auch Motive der Siedler erw\u00e4hnen und auf die Notwendigkeit der Vermittlung von Ausgleichsm\u00f6glichkeiten zwischen Landnahme und Brandrodung und \u201eSubsistenzwirtschaft\u201c kleiner mittelst\u00e4ndischer Siedler und ihrer Familien einerseits und den Interessen der indigenen Bev\u00f6lkerung und des \u201eglobalen Klimaschutzes\u201c andererseits hinweisen. \u201eNachhaltige\u201c Aufforstungsinitiativen und Ratschl\u00e4ge zur Vermeidung von Monokulturen, Hinweise auf Mischkulturen zur besseren und nachhaltigeren Bewirtschaftung der sonst schnell ausgelaugten B\u00f6den inklusive.<br \/>\nAlternativen zum Verdr\u00e4ngungskampf jedoch werden nicht aufgezeigt.<br \/>\nWozu auch? Schuld und S\u00fchne. Teile und Herrsche. Endlos. \u201eNaturzustand\u201c.<br \/>\nDer Mensch dem Menschen ein Wolf.<br \/>\nBis ans Ende unserer Tage?<\/p>\n<p>Als Afghanistan-Veteran und ehemaliger \u201eAufbauhelfer\u201c dort f\u00fcr einen \u201eAufbau\u201c, den es so gar nicht gibt, \u00a0nehme ich immer wieder erstaunt zur Kenntnis, wie viele Leute auch mit \u201eliberalen, gut b\u00fcrgerlichen Ansichten\u201c alles \u00fcber das Land am Hindukusch und vor allem seine Menschen zu wissen glauben. In der absch\u00e4tzigen Bewertung der \u201eUnf\u00e4higkeit zur Demokratie\u201c der Menschen dort von diesen Seiten tun sich bisweilen erstaunliche Parallelen zu pauschalen Verhaltens- und Denkmustern von vielen AFD-W\u00e4hlern auf. Aber nein. \u201eHerren-(und Frauenmenschen-)Attit\u00fcden\u201c: das weist man nat\u00fcrlich weit von sich.<br \/>\nMan ist ja \u201ef\u00fcr Fl\u00fcchtlinge\u201c. <sup>6<br \/>\n<\/sup>Gute Menschen. Alle. Nur ein paar \u201eschwarze Schafe\u201c.<br \/>\nWirklich? \u00dcberhaupt: die \u201eFl\u00fcchtlingsfrage\u201c. Unvers\u00f6hnlicher Spaltpilz in allen Debattierclubs.<br \/>\nLetztlich beherrscht die \u201eSchuldfrage\u201c schnell alle Diskurse. Auswege aus \u201eSackgassen unserer Zivilisationsentwicklung\u201c werden so immer mehr verbaut. Bis in alle Ewigkeit, amen?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>CO<sub>2<\/sub>-Steuer und Ablasshandel, Ff.<\/h4>\n<p>Demokratie? Mitsprache? Was ist, was bleibt davon?<br \/>\nEinige Fridays for Future-Sprecher, die bisher wenig Erfahrung mit dem Fiskus gemacht haben und die \u00fcblichen Verd\u00e4chtigen, \u201eWissenschaftler mit konformer Meinung\u201c werden befragt und schwupps, ist die \u201egerechte Verteilung\u201c der n\u00f6tigen Kosten durch. 42 % Spitzensteuersatz, \u00e4hnlich hohe oder niedrige Rentenerwartungen, 19 % Mehrwertsteuer, keine oder geringe Besteuerung globaler Konzerne wie Google, Ikea, Amazon und viele mehr, auch die \u00dcbernahme der vielen Regressverfahren aus den US von Monsanto durch Bayer und das baldige Einspringen des Steuerzahlers dort \u2013 die \u201esoziale Marktwirtschaft\u201c funktioniert.<\/p>\n<p>Der Sieg im \u201eKrieg arm gegen reich\u201c, von dem \u201eGro\u00dfinvestor und M\u00e4zen\u201c Warren Buffett spricht, ist \u201eden Reichen\u201c kaum noch zu nehmen. L\u00e4uft alles wie geschmiert.<br \/>\nSchuld und Verantwortung werden nach unten weitergereicht. Besser: nach unten getreten.<br \/>\nAlle Zeitfenster richten sich nach den Tilgungsraten der Kredite der Oberen.<\/p>\n<p>Die Tagesschau gar berichtet \u00fcber die Warnungen vor einer neuen Immobilienblase. Einem Finanz- und Wirtschaftscrash \u201egr\u00f6\u00dferen Kalibers\u201c. <sup>7<\/sup> Annegret Kramp Karrenbauer (AKK) will die R\u00fcstungsausgaben erh\u00f6hen. Ihre Vorg\u00e4ngerin Ursula (Uschi) von der Leyen (VdL), nun nach Br\u00fcssel bef\u00f6rdert, warnt vor Russland und seiner Aggressivit\u00e4t. Die Krim! &#8211; Irak? Afghanistan? Jemen? Kashoggi? Vorher auch noch Jugoslawien? Und Syrien und der IS, \u201emoderate Rebellen\u201c und andere? Alles Kein Thema.<\/p>\n<p>\u201eSch\u00f6ne neue Welt!\u201c<br \/>\nAldous Huxley und George Orwell kommen kaum noch aus dem Staunen heraus.<br \/>\nDas \u201eOutsourcen von Kriegen\u201c funktioniert. Alles \u201eKavaliersdelikte\u201c. Wer fremde L\u00e4nder \u00fcberf\u00e4llt, bleibt straffrei. Familien-Verteidigungsministerinnen mit Adelstitel, die immer \u201eHalali\u201c rufen, wenn es um das Verheizen junger Playstation-Krieger an fremden Fronten ohne wirklichen zivilen Schutz- und Aufbauplan geht, werden an die Spitze Europas gesetzt.<br \/>\nDie sieben eigenen Kinder gilt es, von den Fronten fernzuhalten. Ihnen ihr \u201eZubrot zu sichern\u201c.<br \/>\nMcKinsey und anderen \u201eElitenclubs\u201c sei Dank. \u201eEs herrscht wieder Frieden im Land\u201c. Immer noch.<br \/>\nFf. Falscher Frieden. Fortsetzung folgt. Falsche Fuffziger.<br \/>\nTaumelnd in den Untergang melden sich andere Vertreter des alten preu\u00dfischen Adels und melden Besitzanspr\u00fcche auf l\u00e4ngst erloschene und verwirkte Besitzt\u00fcmer an. So, als w\u00e4ren 14 bis vor allem 18 nie gewesen. 33-45? Ach \u2013 nicht kleinlich sein. Nn. Nur nicht.<br \/>\nMax Liebermann steht fassungslos auf dem Balkon seines Hauses und sieht, wer da alles munter durchs Brandenburger Tor zieht. Und rein und raus geht. Siegessicher. Ss.<\/p>\n<p>Sss \u2013 Schweigen gebietende Zischlaute. Schutzstaffeln des Untergangs.<br \/>\nDer Maler auf dem Balkon konnte schon 33 nicht so viel fressen wie er kotzen wollte.<br \/>\nTraditionen bedingungsloser Dekadenz. Auch von Kotze spricht man nicht. Ts ts.<\/p>\n<p>Was soll man den Kindern sagen?<br \/>\nWas bleibt? Was ist? Was wird sein?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>\u201eEpilog<\/h4>\n<blockquote><p>Wei\u00dft du, ob die Mauer, an der Du lehnst, nicht gerade erst errichtet worden ist ?<br \/>\n&#8230;wei\u00dft du, ob die Bank, auf die Du Dich setzt, nicht gerade erst frisch gestrichen worden ist ?<br \/>\n&#8230;wei\u00dft du, ob das Dach, unter dem du wohnst, nicht \u00fcber dir einst\u00fcrzt, wenn es st\u00fcrmt ?<br \/>\n&#8230;wei\u00dft du, ob die Benzinvorr\u00e4te daf\u00fcr ausreichen, dass du auch in zwanzig Jahren noch Auto fahren kannst ?<br \/>\n&#8230;wei\u00dft du, ob die Luft dazu ausreichen wird, dass du in zwanzig Jahren noch atmen kannst ?<br \/>\n&#8230;wei\u00dft du, ob der K\u00fchlschrank in zwanzig Jahren noch k\u00fchlt, die Waschmaschine noch w\u00e4scht, die Sp\u00fclmaschine noch sp\u00fclt ?<br \/>\n&#8230;wei\u00dft du, ob das Waffenstarren auf beiden, auf allen Seiten gegeneinander noch Sicherheit garantiert ?<br \/>\n&#8230;wei\u00dft du, ob dein klinischer Tod nicht das wirkliche Ende ist ?<br \/>\n&#8230;wei\u00dft du, ob du in einem vermeintlichen Jenseits noch einmal alle diesseitigen Fehler wieder gut machen kannst ?<br \/>\n&#8230;wei\u00dft du es ?<br \/>\nWei\u00dft Du es ?<br \/>\nWarum schweigst Du ?<br \/>\nWarum schweigst Du denn blo\u00df so&#8230;so leise schreiend ?<br \/>\nWarum schweigst Du denn blo\u00df so&#8230;keuchend und abgehetzt ?<\/p>\n<p>Ach, was wei\u00dft du schon ?<br \/>\nWas wisst Ihr schon ?<br \/>\n&#8230;was wissen wir schon ?<br \/>\nWas denken wir schon zu wissen ?<br \/>\nWas f\u00fchlen wir schon zu wissen ?<br \/>\nWisst ihr, was Liebe ist ?<br \/>\nWisst ihr, was Hass ist ?<br \/>\n&#8230;ich ?<br \/>\nAch, wir leben abgestumpft dahin.<br \/>\nKonsumverw\u00f6hnt wie wir sind h\u00f6ren wir von nahenden Katastrophen,<br \/>\nden Zeitenwenden, die uns \u00fcberrollen werden und was tun wir ?<br \/>\nWas tun wir ?<br \/>\nWas tut ihr ?<br \/>\nWAS ? WAS ?<br \/>\nIHR \u2013 sorgt euch nur um euer eigenes Wohlergehen !<br \/>\nIHR \u2013 steigt ein in den Zug, der Euch zur\u00fcckbringen wird zu<br \/>\nden letzten, versch\u00e4rfteren Zeitenwenden.<br \/>\nIHR \u2013 seid die angeklagten Ankl\u00e4ger.<br \/>\nIHR \u2013 seid die betrogenen Betr\u00fcger.<br \/>\nIHR \u2013 seid die vertriebenen Vertreiber.<br \/>\nIHR \u2013 seid nur das Brennholz f\u00fcr die Einheizer der Geschichte.<br \/>\nIHR \u2013 seid dazu gemacht worden und habt euch selbst dazu gemacht.<br \/>\nIHR \u2013 seid die euch selbst fortschrittlich zu Tode jagenden Fl\u00fcchtlinge !<br \/>\nWIR \u2013 sind diejenigen, die fortschrittlich ungl\u00e4ubig dran glauben m\u00fcssen !\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Das hatte ein junger Mann, gerade \u201evollj\u00e4hrig\u201c geworden im Herbst 1982 geschrieben. Er sp\u00fcrte damals irgendwie tief drinnen in seinem Inneren, dass seine \u201eerste freie Wahl\u201c, die \u201eAus\u00fcbung seines B\u00fcrgerrechtes\u201c auch seine letzte freie Wahl war.<\/p>\n<p>WIR \u2013 hatten alle M\u00f6glichkeiten.<br \/>\nWir \u2013 so, wie alle anderen vor uns.<\/p>\n<p>Dieser Nachsatz kam ihm immer wieder in den Sinn.<br \/>\nOb er ihn jemals wirklich aufgeschrieben hat? Er wei\u00df es nicht.<\/p>\n<p>Der Vater dieses jungen Mannes, der da wie so viele, seine Jugend auf die eine oder andere sch\u00f6ne Art verschwendet hat, sagte ihm immer, er m\u00fcsse \u201eMenschenkenntnis\u201c und \u201eLebenserfahrung\u201c sammeln.<br \/>\nEin alter, kluger Handwerksmeister. Die Faust in der Tasche. Immer beliebt bei seinen Teams. Auch in Starkstrom-Spannungsfeldern sie immer besch\u00fctzend. Ihnen Sicherheit gebend.<br \/>\nDas Sicherheitsbed\u00fcrfnis der Mutter indes war ihm immer zu eng. Dennoch \u2013 missen mag man nichts, was die Eltern einem mitgegeben haben. Ohne sie w\u00e4re man nichts.<\/p>\n<p>Nu lieg ich hier und kann nicht anders. Schlaflos und doch hellwach.<br \/>\nGenug der Worte.<\/p>\n<p>Auch diese Nachs\u00e4tze gehen an die \u201eGesellschaft f\u00fcr Internationale Zusammenarbeit\u201c GIZ, ans Ausw\u00e4rtige Amt Aa, an das Bundesministerium f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit BMZ.<br \/>\nMan wird sie dort ohnehin nicht lesen wollen.<br \/>\nSie sind auch Heike Groos, ehemaliger Oberstabs\u00e4rztin der Bundeswehr und f\u00fcnffacher Mutter und den vielen anderen namenlosen Gefallenen in und nach Afghanistan gewidmet. Und dem afghanischen Volk. Allen Fu\u00dfsoldaten und Fu\u00dfabtretern der Geschichte.<br \/>\nNicht nur dort. <sup>8<\/sup><\/p>\n<p>Die GIZ hat mich auch gefragt, ob ich mir eine Reise nach Kabul unter gegebenen Umst\u00e4nden, nach einem Anschlag vor ihrer Unterkunft dort vorstellen k\u00f6nne. Nat\u00fcrlich habe ich das bejaht. Sollte mir dabei irgendetwas zusto\u00dfen, dann ist dies nur zu einem ganz kleinen Teil dem afghanischen Volk oder einem vermeintlichen \u201eEinzelt\u00e4ter\u201c anzulasten. Respekt vor dem Unvorhersehbaren, der M\u00f6glichkeit, zum falschen Moment am falschen Ort zu sein ist wichtig. Angst jedoch davor muss man wie ein Hochseilartist, der auch nach dem Sturz in die Manege am n\u00e4chsten Tag wieder oben steht \u00fcberwinden. So wie Niki Lauda es seinerzeit getan hat, als er sich gerade sechs Wochen nach seinem schlimmen Unfall auf dem N\u00fcrburgring wieder ins Cockpit gesetzt hat. <sup>9<br \/>\n<\/sup>Ungl\u00fcckliche Zuf\u00e4lle gibt\u2019s immer. Die Angst davor jedoch l\u00e4sst auch die Chance auf gl\u00fcckliche F\u00fcgungen schwinden. Die Angst zerst\u00f6rt alle diese M\u00f6glichkeiten. Damit auch die Chance auf eine friedlichere Zukunft. Auf Wege dahin, die ein besseres Zusammenleben erm\u00f6glichen. Und ein Zusammenarbeiten, um diese Wege gemeinsam erschlie\u00dfen zu k\u00f6nnen zudem.<\/p>\n<p>Als ich 2009 &#8211; 2010 in Kabul gelebt und gearbeitet habe, war ich entsetzt, wie verdreckt der Planet inzwischen ist. Es war zum ersten Mal seit 20 Jahren, dass ich wieder im \u201eglobalen S\u00fcden\u201c lebte. Was jedoch schlimmer wog, das waren Ignoranz und Unwillen der westlichen Besatzer, dieses Thema anzugehen. Den Menschen dazu zu verhelfen, Wege aus dem Dreck und dem M\u00fcll heraus zu finden. Ein Leben mit dem Planeten und seinen Quellen, nicht unterhalb von diesen und den in sie hineinm\u00fcndenden Latrinen zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>2013 habe ich ein Flugzeug verlassen und habe gesagt, dass ich nie wieder ein Flugzeug ohne Auftrag und Bezahlung aus Deutschland betreten m\u00f6chte. Gerade in solche Regionen wie S\u00fcd- und Zentralasien. Mit Afghanistan als Fokus darin.<\/p>\n<p>Kevin Anderson, f\u00fchrender Klimaforscher aus Manchester fliegt gleichfalls schon l\u00e4nger nicht mehr. Er ber\u00e4t auch Greta Thunberg. Jene halsstarrige m\u00e4dchenhafte junge Frau, die von Maulfechtern \u00fcberall zerrissen wird. Ein kluges und entschlossenes M\u00e4dchen. Ein Mensch, dessen durchdringender Blick jede L\u00fcge als solche entlarvt. Ein Mensch, der sich nicht durch billige Antworten abspeisen l\u00e4sst. <sup>10<\/sup><\/p>\n<p>Ist es nicht verr\u00fcckt, dass viele Industriezweige gr\u00f6\u00dferen Schutz genie\u00dfen als die Um-, besser Mitwelt, die man durch den Unwillen, \u201egraue Energie\u201c von Wertstoffzyklen in die Produktions- und Gebrauchskreisl\u00e4ufe aufzunehmen immer mehr zerst\u00f6rt? Aber nachher erz\u00e4hlt man, dass \u201eder Verbraucher\u201c das ja so wolle. Der gr\u00fcne Punkt und vieles andere: alles billiger Ablasshandel.<br \/>\nTeuer f\u00fcr die folgenden Generationen. Weil immer mehr irreparabel.<br \/>\nDie Ratschl\u00e4ge der \u201eNationalen Wissenschaftsakademie\u201c Leopoldina sollten da durchaus auch in dieser Hinsicht sinnf\u00e4llig erweitert werden. Dazu bedarf es etwas mehr Mut zu neuen Formen der \u201eInternationalen Zusammenarbeit\u201c. Auf allen Ebenen. \u201eBottom Up\u201c und \u201eTop Down\u201c. <sup>11<\/sup><\/p>\n<p>\u201eKopfstehergesellschaft\u201c indes hat ein Freund das \u201eZu Tode Verwalten\u201c unserer Zivilisation mal genannt.<br \/>\nEiner der wichtigsten Artikel selbst dieses Freundes vom September 2008 verdeutlicht per se schon, wie viel weiter es gegangen ist: \u201eDas Gutenberg-Ph\u00e4nomen\u201c des genialen Amateurschreibers iDog findet man heute als Suchbegriff nicht auf ZEIT-online, obwohl es seinerzeit in der ZEIT-online Community ver\u00f6ffentlicht wurde. Auch allgemein sind die Algorithmen so geschaltet, dass dieses weit voraus- und zur\u00fcckblickende Traktat kaum aufzufinden ist. Genau jene \u201ewillf\u00e4hrigen Vollstrecker der Realit\u00e4tsmonopole\u201c, die da beschrieben werden, haben ganze Arbeit geleistet. \u201eRealit\u00e4t\u201c und ihre gezielt gefilterte Wahrnehmungssteuerung im ewigen Cyberkrieg. Macht- und Kontrollerhalt als Conditio sine qua non der \u201eInformations- (und Desinformations-) Gesellschaft\u201c wird zum Kampf alleine um die Deutungshoheit \u00fcber \u201eFake-News\u201c und \u201eRealit\u00e4t(en)\u201c.<\/p>\n<p>Nun jedoch kippt dieses \u201eSystem\u201c allm\u00e4hlich komplett hinten her\u00fcber. iDog als \u201egenialer Amateur\u201c hat da 2008 sich an der Gegenwart abgearbeitet, w\u00e4hrend die \u201eprofessionelle Presse\u201c immer noch bevorzugt den Moment beschw\u00f6rt und so zunehmend die \u201eGegenwart als Ganzes\u201c verdr\u00e4ngt. <sup>12<\/sup><\/p>\n<p>\u201eNachhaltigkeit\u201c (Sustainability) und \u201eWiderstandsf\u00e4higkeit\u201c (Resilience) auch gegen die Folgen des Klimawandels sind wesentliche Themen im St\u00e4dtebau und bei Stadt- und Regionalentwicklung. St\u00e4dtebau muss im Hinblick denn auch auf \u201eInfrastrukturen und Interessensausgleiche\u201c komplett \u201eneu\u201c weiter gedacht werden. Die Synthese dieser Themen muss auch zur Erh\u00f6hung unserer Sicherheit hier verfolgt werden.<\/p>\n<p>Wir sitzen im selben Boot. Wir k\u00f6nnen weiter notd\u00fcrftig L\u00f6cher stopfen und hoffen, den Untergang dieser Nussschale zu \u00fcberleben. Fr\u00fcher oder sp\u00e4ter sterben wir so oder so. Aber die Nachgeborenen, unsere Kinder sollten noch Chancen und M\u00f6glichkeiten haben, ein Leben zu gestalten.<br \/>\nDaf\u00fcr ben\u00f6tigen sie auch die Erfahrungen von uns. Und die Bereitschaft, diese auszutauschen. Und somit zu lernen. Nicht nur \u00fcberleben im Kampf jede(r) gegen jede(n) in der Schattenwelt der Konkurrenz zu lernen.<br \/>\nLeben zu lernen.<\/p>\n<p>Endlich leben.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/nachdenken-in-muenchen.de\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kind_Kabul_1024.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone\" src=\"https:\/\/nachdenken-in-muenchen.de\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Kind_Kabul_1024.jpg\" alt=\"\" width=\"360\" height=\"480\" \/><\/a><\/p>\n<p>Auch dieses Kind wird irgendwann erwachsen. Die Aufnahme vom M\u00e4rz 2009 wurde in einem Winkel von Murad Khane in der Altstadt Kabuls gemacht, in dem viele junge M\u00e4nner in ihrer Drogensucht abh\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Auch dieses Kind sollte als Heranwachsende(r) nicht irgendwann vor unserer T\u00fcr stehen und fragen, warum es da steht. Und Geld fordern, weil es keine Arbeit gibt. Und keine Perspektiven. Keine Hoffnung. Keine Zukunft. Nicht hier. Und nicht dort.<\/p>\n<p>Die Zukunft ist aber auch f\u00fcr dieses Kind, diese(n) Heranwachsende(n) irgendwann und immer wieder auch ein Versprechen. Ein Fenster, das aus der Gegenwart heraus sich \u00f6ffnet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Danke.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Anmerkungen:<\/h4>\n<ol>\n<li><a title=\"\" href=\"https:\/\/nachdenken-in-muenchen.de\/?p=4228\">https:\/\/nachdenken-in-muenchen.de\/?p=4228<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.franceculture.fr\/philosophie\/paul-virilio-nous-vivons-dans-linstant-et-non-le-present\">https:\/\/www.franceculture.fr\/philosophie\/paul-virilio-nous-vivons-dans-linstant-et-non-le-present<\/a>, <a href=\"http:\/\/archiv.vm2000.net\/11\/cross.over.html\">http:\/\/archiv.vm2000.net\/11\/cross.over.html<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/kultur\/literatur\/2018-09\/paul-virilio-nachruf\">https:\/\/www.zeit.de\/kultur\/literatur\/2018-09\/paul-virilio-nachruf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wissen\/sargassum-braunalgen-karibik-duenger-strand-gestank-mexiko-1.4512046?utm_source=pocket-newtab\">https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wissen\/sargassum-braunalgen-karibik-duenger-strand-gestank-mexiko-1.4512046?utm_source=pocket-newtab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/video\/2019-07\/6059270981001\/asien-dutzende-tote-durch-monsun\">https:\/\/www.zeit.de\/video\/2019-07\/6059270981001\/asien-dutzende-tote-durch-monsun<\/a> und <a href=\"https:\/\/telebasel.ch\/2019\/07\/15\/bereits-mehr-als-130-todesopfer-durch-monsun-in-suedasien\/\">https:\/\/telebasel.ch\/2019\/07\/15\/bereits-mehr-als-130-todesopfer-durch-monsun-in-suedasien\/<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/video\/2019-05\/6036480072001\/brasilien-ja-r-bolsonaro-bringt-das-klima-in-gefahr\">https:\/\/www.zeit.de\/video\/2019-05\/6036480072001\/brasilien-ja-r-bolsonaro-bringt-das-klima-in-gefahr<\/a><\/li>\n<li>Einmal mehr Ulrich Ladurners Artikel vom September 2010 auf Zeit-online: \u201eDie k\u00f6nnen keine Demokratie! \u2013 Der Westen denunziert die Afghanen &#8211; und lenkt vom eigenen Versagen ab.\u201c <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2010\/39\/P-Meinungsleiter-Afghanistan\">https:\/\/www.zeit.de\/2010\/39\/P-Meinungsleiter-Afghanistan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/boerse\/immobilienblase-103.html?utm_source=pocket-newtab\">https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/boerse\/immobilienblase-103.html?utm_source=pocket-newtab<\/a><\/li>\n<li>Eine W\u00fcrdigung der Ende 2017 verstorbenen ehemaligen Oberstabs\u00e4rztin der Bundeswehr hier im \u00c4rzteblatt 2010. Heike Groos fordert dort \u201emehr Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr Soldaten\u201c. <a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/archiv\/67526\/Heike-Groos-Mehr-Wertschaetzung-fuer-Soldaten\">https:\/\/www.aerzteblatt.de\/archiv\/67526\/Heike-Groos-Mehr-Wertschaetzung-fuer-Soldaten<\/a>.<br \/>\nUnd ein Artikel aus der NZZ vom Ein Artikel vom 11.11.2017. Aber immer noch hoch aktuell. Leider.<br \/>\nIch pers\u00f6nlich habe mit manchen US-Soldaten in Afghanistan gesprochen, deren Gedanken zum Einsatz \u00e4hnlich waren wie meine. Die Schlagzeile hier \u00a0jedoch verdeutlicht die ganze Hoffnungslosigkeit des Krieges f\u00fcr die Menschen, die letztlich als \u201eKanonenfutter\u201c f\u00fcr Machtpolitiker der \u201egescheiterten Demokratie\u201c der US dienten. Und eine v\u00f6llig beratungsresistente &#8220;Politik&#8221; in bisher gescheiterten und weiter auf dem Weg in den Abgrund taumelnden &#8220;Demokratien&#8221; \u00fcberall im Westen scheint da ewig weiter so verfahren zu wollen. Bis zum \u201ebitteren Ende\u201c?<br \/>\nAuch wenn gesagt wird, dass sich jeden Tag 20 US-Kriegsveteranen das Leben nehmen?<a title=\"\" href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/gesellschaft\/die-gebrochenen-helden-ld.1326621\">\u00a0https:\/\/www.nzz.ch\/gesellschaft\/die-gebrochenen-helden-ld.1326621<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/sport\/2019-05\/niki-lauda-rennfahrer-formel-1-unternehmer-nachruf\/komplettansicht\">https:\/\/www.zeit.de\/sport\/2019-05\/niki-lauda-rennfahrer-formel-1-unternehmer-nachruf\/komplettansicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/twitter.com\/KevinClimate\">https:\/\/twitter.com\/KevinClimate<\/a> und<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/gretathunbergsweden\/videos\/2412771489046644\/UzpfSTE1MDIyMTg2MzY2NjY5NzA6MjQ1MzkwMDk2NDgzMjA2MQ\/\">https:\/\/www.facebook.com\/gretathunbergsweden\/videos\/2412771489046644\/UzpfSTE1MDIyMTg2MzY2NjY5NzA6MjQ1MzkwMDk2NDgzMjA2MQ\/<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2019\/31\/leopoldina-nationale-wissenschaftsakademie-klimaschutz-bundesregierung-energiepolitik\">https:\/\/www.zeit.de\/2019\/31\/leopoldina-nationale-wissenschaftsakademie-klimaschutz-bundesregierung-energiepolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/community.zeit.de\/user\/idog\/beitrag\/2008\/09\/14\/das-gutenbergphaenomen\">https:\/\/community.zeit.de\/user\/idog\/beitrag\/2008\/09\/14\/das-gutenbergphaenomen<\/a> und hier nochmals gerade auch zum Thema Wikileaks ein leichter wieder zu findender \u201eFreitag\u201c-Artikel vom 26.12.2010: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/idog\/the-global-war-on-truth-reloaded\">https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/idog\/the-global-war-on-truth-reloaded<\/a>.<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Und zu guter Letzt auch nochmals die Links zu den beiden vorangegangenen Artikeln hier auf \u201eNachDenken in M\u00fcnchen\u201c, die eine Art \u201eGespr\u00e4chsangebot\u201c mit der \u201eGIZ \u2013 Gesellschaft f\u00fcr Internationale Zusammenarbeit\u201c weiterf\u00fchren sollten. Auch mit der Bitte, diese jeweils an die beiden Haupt-Geldgeber der staatlichen \u201eNicht-Regierungs-Organisation\u201c (NRO \/ NGO), das \u201eAusw\u00e4rtige Amt\u201c (AA), derzeit unter Leitung von Heiko Maas (SPD) und das \u201eBundesministerium f\u00fcr Wirtschaftliche Zusammenarbeit\u201c (BMZ), derzeit unter Leitung von Gerd M\u00fcller (CSU) und ihre verantwortlichen Kollegen und Ansprechpartner darin weiterzuleiten:<\/p>\n<p><strong>Infrastrukturen und Interessensausgleiche<\/strong><\/p>\n<p>Vorkehrungen zu rasanten Ver\u00e4nderungen<br \/>\nund mehr Mut zu \u201esozialdemokratischen Ans\u00e4tzen\u201c:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/nachdenken-in-muenchen.de\/?p=5037\">https:\/\/nachdenken-in-muenchen.de\/?p=5037<\/a> und<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Kriege der Zukunft<\/strong><\/p>\n<p>\u00dcberhaupt: die Zukunft?!:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/nachdenken-in-muenchen.de\/?p=5054\">https:\/\/nachdenken-in-muenchen.de\/?p=5054<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Und: nat\u00fcrlich habe ich schon viel geforscht zu diesen Themen.<br \/>\n\u201eWenn man aus Afghanistan in den Westen zur\u00fcck kommt, dann kann nichts mehr so sein, wie es war.\u201c<\/p>\n<p>Ich kam 2010 von dort zur\u00fcck. Und \u201eFragmentierte Stadtentwicklung 201_\u201c habe ich im Juli 2015 fertig gestellt. Ich nenne es auch meine \u201eDissertation ohne Doktorvater\u201c. Weil die Verkn\u00fcpfung von Architektur &#8211; St\u00e4dtebau, Umwelt- und Sozialpolitik scheinbar alle, bei denen ich da anfragte zu \u00fcberfordern schien. Oder: die Ber\u00fchrungs\u00e4ngste mit anderen Fakult\u00e4ten waren zu gro\u00df? Verlust- und Kontrollverlust\u00e4ngste?<\/p>\n<p>Keine Ahnung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Fragmentierte Stadtentwicklung 201_<\/strong><\/p>\n<p>Strategien zur \u201eRenaissance der sozialen Stadt\u201c<br \/>\nin Mitteleuropa \u2013 und zum \u201eAuf- und Umbau<br \/>\nder Globalen Stadt\u201c<\/p>\n<p>Idealbilder und Materialschlachten \u2013<br \/>\nFall- und Machbarkeitsstudien;<br \/>\nSanierungsstaus, Umsetzungsdefizite und \u2013chancen<\/p>\n<p>Hier sind auch \u201eonline-Brosch\u00fcren\u201c, Leseproben zum Herunterladen als pdf.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.stefanfrischauf.com\/buch-2-fragment-fraktal\/\">https:\/\/www.stefanfrischauf.com\/buch-2-fragment-fraktal\/<\/a><\/p>\n<p>Danke. Alles Gute!<br \/>\nF\u00fcr R\u00fcckfragen \u2013 immer gerne!<\/p>\n<p class=\"wpf_wrapper\"><a class=\"print_link\" href=\"\" target=\"_blank\">Drucken<\/a><\/p><!-- .wpf_wrapper --><div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_5071 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_5071')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_5071').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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