{"id":4774,"date":"2018-12-10T10:27:29","date_gmt":"2018-12-10T09:27:29","guid":{"rendered":"https:\/\/nachdenken-in-muenchen.de\/?p=4774"},"modified":"2018-12-10T10:27:29","modified_gmt":"2018-12-10T09:27:29","slug":"was-zu-tun-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nachdenken-in-muenchen.de\/?p=4774","title":{"rendered":"Was zu tun ist"},"content":{"rendered":"<p><strong>(07. DEZ. 2018)<\/strong><\/p>\n<p>Wenn WIR FRIEDEN und GERECHTIGKEIT,<br \/>\nEINIGKEIT und RECHT und FREIHEIT<br \/>\nwieder herstellen wollen. Und nicht nur das.<\/p>\n<p>von <a title=\"\" href=\"https:\/\/www.stefanfrischauf.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stefan Frischauf<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div style=\"width: 260px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nachdenken-in-muenchen.de\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/aufstehen_gelbe_weste.jpg\" width=\"250\" height=\"250\" \/><p class=\"wp-caption-text\">Die gelbe Warnweste vor dem #aufstehen Logo. Eine freundliche Leihgabe von Thomas Schulz.<\/p><\/div>\n<p>\u201eLibert\u00e9, \u00c9galit\u00e9, Fraternit\u00e9\u201c \u2013 Freiheit, Gleichheit, Br\u00fcderlichkeit ist der Wahlspruch der heutigen Franz\u00f6sischen Republik.<br \/>\nSolidarit\u00e4t mit den Menschen dort ist denn auch von der anderen Seite des Rheins ein Gebot der Stunde. Und mehr.<\/p>\n<p>Hier soll nun zuerst eine Erweiterung der Forderungen von Chris Hedges nach seinem langen Eintauchen in die Abgr\u00fcnde US-amerikanischer Realit\u00e4ten folgen.<sup>1 <\/sup>Zumal in Anbetracht der sich ausweitenden \u201einnenpolitischen Krise\u201c auch in Frankreich. Die sich vielleicht erst einmal kurz \u201eberuhigt\u201c.<br \/>\nAber letztlich handelt es sich zumindest um eine europ\u00e4ische, eher eine globale Krise. Also auch eine Chance. Eine Herausforderung.<\/p>\n<p><strong>Zugeschnitten hier auf die Situation in Deutschland und Europa am Ende der 2010er Jahre, Anfang Dezember 2018 und vor den Europawahlen 2019.<br \/>\nEine Verkn\u00fcpfung von demokratisch \u00f6kologisch sozialen Entwicklungszielen. Und den daraus resultierenden politischen Forderungen.<br \/>\nOhne Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit. Als Versuch einer \u201eVerhandlungsbasis\u201c. <\/strong><!--more--><\/p>\n<p><strong>Innen, in Deutschland:<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>15 \u20ac Mindestlohn fl\u00e4chendeckend. Dynamisch der jeweiligen Konjunktur entsprechend anzupassen. Begr\u00fcndung insofern auch einer \u201eneuen Tarifpartnerschaft\u201c zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern und ihren Gewerkschaften und Verb\u00e4nden. \u201eWecken von Verhandlungsbereitschaft\u201c.<\/li>\n<li>Beendigung des Hartz IV-Systems. Einrichtung einer gesetzlichen Grundsicherung. F\u00f6rderung und Anerkennung von der Gemeinschaft dienender Arbeit im Rahmen des Umbaus von Staat und Gesellschaft. Neu-Bewertung von Lohnarbeit in diesem Sinne. Stichwort: \u201eIndustrie 4.0\u201c.<\/li>\n<li>Sicherung der Renten auch in diesem Sinne. 1200 \u20ac gesetzliche Mindestrente \/ 70 % der letzten Bez\u00fcge. Altersarmut und die Angst davor soll nach Ausbildung und langem Berufsleben nicht das wohl verdiente Alter eintr\u00fcben. \u201eHilfe zur Selbsthilfe\u201c und F\u00f6rderung von sozialem Engagement auch hier. F\u00f6rderung zudem von Austausch und Zusammenleben der Generationen auf allen Ebenen. Auch bei Bildungsm\u00f6glichkeiten, \u201eStudium im Alter\u201c etc. Bei Wohnen, Leben, und Arbeiten. \u201eIn W\u00fcrde altern\u201c. Aber auch: \u201eLebenslanges Lernen\u201c. Gerade bei harter k\u00f6rperlicher Arbeit optional fr\u00fches Renteneintrittsalter oder optional Wechsel in weniger physisch belastende T\u00e4tigkeit. H\u00f6here Anerkennung von Berufs- und Lebenserfahrung. Quereinstiege und Erfahrungsaustausche, Teilhabe und Teilnahme \u00e4lterer Menschen am \u00f6ffentlichen und kulturellen Leben sind unbedingt zu erleichtern und zu f\u00f6rdern.<\/li>\n<li>Massive Bek\u00e4mpfung von Kinderarmut. Unterst\u00fctzung auch von mehr zu w\u00fcrdigender \u201eErziehungsarbeit\u201c der Eltern durch Vernetzung von (Kampf-) Sportvereinen, Schulen und Offenen Ganztagsbereichen. Quartiers-, Sozialarbeit als Mittler zu Beh\u00f6rden etc. \u201ePerspektiven und Hoffnung auch f\u00fcr zuk\u00fcnftige Generationen\u201c. Zumal im Sinne von \u201eChancengleichheit\u201c. \u201eIntegrationshelfer\u201c (Sozialp\u00e4dagogen \/ -arbeiter) hinten und Lehrer vorne als volle Stellen bei Grundschulklassen zumal mit h\u00f6heren Migrantenanteilen. Bessere Bezahlung auch von Erzieher*Innen \/ Kinderpfleger*Innen. Kontinuierliche pragmatische\u00a0 Fortbildungs-\/ Austauschprogramme f\u00fcr Sozialberufe.<\/li>\n<li>Sozial vertr\u00e4gliche Raumplanung: Wohnraum als Grundrecht. So wie das Recht auf saubere Luft und Wasser. 5 \u20ac Kaltmiete Maximum bei 50 % der Neubauwohnungen in Zuzugsgebieten. Modernisierungs- und Sanierungsma\u00dfnahmen im Wohnbaubestand mit st\u00e4rkeren staatlichen Anreizen f\u00fcr Vermieter und verbindlichen Grenzwerten bei Mietpreissteigerungen in Folge solcher Ma\u00dfnahmen. Stadt- und Regionalplanung sind bis in die Nachbarschaft hinein als Netzwerke in alle Richtungen zu f\u00f6rdern und zu organisieren. Stichworte: \u201eQuartiersmanagement\u201c mit besser vernetzt zusammen arbeitenden Steuerungsorganen und Kommunikationsfl\u00fcssen. \u201ePartizipations- und Integrationsmodelle\u201c in allen Planungs- und Ausf\u00fchrungsphasen, \u201eNeuformation des Genossenschaftswesens\u201c, \u201eStadt und Region 21\u201c.<sup>2<\/sup><\/li>\n<li>Ausbau der Krankenversicherung als staatliche, parit\u00e4tische Umlageversicherung. Anerkennung und F\u00f6rderung pr\u00e4ventiver Ma\u00dfnahmen zur Gesundheitsvorsorge. \u201eF\u00f6rdern und Fordern\u201c auch hier.<\/li>\n<li>Umfassende Besteuerung global agierender Konzerne. Bei entsprechend zu erwartenden Abzugsdrohungen und damit verbundenen Arbeitsplatzverlusten Verh\u00e4ngung von Sanktionen. Stichwort: \u201eWir sind mehr\u201c.<\/li>\n<li>Erhebung einer Verm\u00f6genssteuer. Angemessene Reduktion derselben bei nachweislichen Investitionen in \u201eInteressen des Gemeinwohls\u201c.<\/li>\n<li>Kapitalertragssteuer f\u00fcr Finanzgesch\u00e4fte.<\/li>\n<li>Progrediente Anhebung des Spitzensteuersatzes auf rund 60 &#8211; 70 %<\/li>\n<li>Anerkennung von Billigl\u00f6hnern \/ Aufstockern und illegal arbeitenden Migranten = Integration in die regul\u00e4ren Arbeitsm\u00e4rkte. Verbot des w\u00fcrdelosen Gegeneinander-Ausspielens von Menschen ganz gleich welcher sozialen und ethnischen Herkunft in der Basis der Gesellschaft. Intensive F\u00f6rderung und bessere Bezahlung von Handwerk und Pflege. \u201eDienst f\u00fcr die Gemeinschaft\u201c. Gr\u00fcndung auch von Fakult\u00e4ten und \u201e(Hoch-) Schulen f\u00fcr Internationale und Interkulturelle Entwicklungszusammenarbeit\u201c.<sup>3<\/sup><\/li>\n<li>&#8220;Re-Integration&#8221; der Besitzlosen, der Armen, Verarmten und von Armut bedrohten Europ\u00e4er und Migranten. \u00d6ffentliche Investitionen in Infrastrukturen. Auch hier: Gemeinwohl genie\u00dft ma\u00dfgeblichen Schutz vor Einzelinteressen. \u201eLastenausgleiche\u201c und \u201eEntsch\u00e4digungs- und Kompensationsformen\u201c sind dabei gesetzlich zu verankern. \u201eAnpassung an Bedarf und Erfordernisse des 21. Jahrhunderts. Es gibt viel zu tun. Und das nicht nur vor Wahlen.\u201c<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>Innen und Au\u00dfen, von Deutschland ausgehend:<\/strong><\/p>\n<ol start=\"13\">\n<li>\u201eAllmende\u201c = f\u00fcr die Menschen lebenswichtige G\u00fcter wie Luft und Wasser genie\u00dfen in diesem Zusammenhang grenz\u00fcbergreifend nochmals explizit besonderen Schutz. Insofern: Handelsabkommen zur Sicherung von Zugang und Gew\u00e4hrleistung der Pflege dieser \u201eAllgemeing\u00fcter\u201c und dem Boden als Tr\u00e4ger denn auch der Bewohner dieser G\u00fcter. Also Menschen und Tiere.<br \/>\nBek\u00e4mpfung lokaler Umweltzerst\u00f6rung. Erh\u00f6hung der Widerstandsf\u00e4higkeit gegen Folgen des Klimawandels. D\u00e4mpfung dieser Folgen. \u201eResilienz\u201c und \u201eKlimaanpassung\u201c und in diesem Sinne: \u201ebeschleunigter Ausstieg aus fossilen Energietr\u00e4gern\u201c und \u201emassiv gef\u00f6rderter Umstieg auf erneuerbare Energieformen\u201c. \u00d6ffentliches Recht insofern vor m\u00e4chtigem Privatrecht.<br \/>\nPriorit\u00e4t von Ma\u00dfnahmen zur Bek\u00e4mpfung \/ Verringerung der Auswirkungen des Klimawandels vor privaten Interessen von m\u00e4chtigen Konzernen und denjenigen, die dort Aktien und Aktienmehrheiten inne halten. Mittel- und langfristige Entwicklungs- und Schutzziele also gesetzlich vor kurzfristigen Profitinteressen zu werten und somit auch zu f\u00f6rdern.<br \/>\nD\u00e4mpfung der volks- \/ global wirtschaftlichen Folgen solcher \u201eLastenausgleiche\u201c.<\/li>\n<li>Politik der Deeskalation und fairer Vertragsl\u00f6sungen in Fragen von Rohstoffen und deren Handel. Diplomatische L\u00f6sungen ohne stetige einseitige Schuldzuweisungen, um internationale vielschichtige Interessenskonflikte und \u201easymmetrische Kriege\u201c vom Schlachtfeld an den Verhandlungstisch zu verlagern. Bedingungsloses Bem\u00fchen, Kriege zu beenden und die vielen Konfliktparteien zu Verhandlungsl\u00f6sungen zu bringen. Multilaterale Konflikte ben\u00f6tigen einvernehmliche L\u00f6sungen f\u00fcr alle Seiten.<\/li>\n<li>Verringerung des Milit\u00e4retats: verst\u00e4rkter Fokus auch in der Ausbildung von Soldaten zu \u201ebewaffneten Sozialarbeitern\u201c zur Sicherung von Wiederaufbauma\u00dfnahmen in vorher \u201easymmetrischen Kriegsgebieten\u201c. Damit ma\u00dfgeblich auch: Beendigung von Kriegseins\u00e4tzen mit einseitiger Parteinahme und Beginn von Eins\u00e4tzen als alleine Friedenssichernde Ma\u00dfnahmen, um entsprechenden Um- und Wiederaufbauprogrammen den Weg zu bahnen.<\/li>\n<li>Aufbau einer europ\u00e4ischen Armee alleine unter diesen Vorzeichen.<\/li>\n<li>Aufbau einer \u201eEurop\u00e4ischen Entwicklungsbank\u201c mit Vorrecht in Europa. Au\u00dferhalb von Europa als Partner, aber auch in Konkurrenz zu der Weltbank und der BRICS-Bank agierend.<\/li>\n<li>Aufbau eines \u201eEurop\u00e4ischen Entwicklungsfonds\u201c, um W\u00e4hrungsschwankungen der einzelnen europ\u00e4ischen L\u00e4nder ausgleichen zu k\u00f6nnen und so allen Partnern in der EU gleichwertige, ihnen angemessene Chancen bei der Erf\u00fcllung von Entwicklungszielen der Gesellschaft im jeweiligen Staate zu erm\u00f6glichen.<br \/>\nDamit und mit anderen hier dargestellten Ma\u00dfnahmen nat\u00fcrlich selbstredend auch Beendigung der verh\u00e4ngnisvollen \u201eAusterit\u00e4tspolitik\u201c in Europa.<\/li>\n<li>Steuerung dieser Entwicklungsprogramme mit EU-Gouverneuren, die entsprechend vor Ort die jeweiligen Projekte in Zusammenarbeit mit \u00f6rtlichen Organen steuern und \u00fcberwachen. \u201eDezentrale Steuerungsm\u00f6glichkeiten\u201c sind somit besser in \u201ezentral festgelegte Entwicklungsziele\u201c zu integrieren. \u201eLegitimation von europ\u00e4ischen Institutionen erh\u00f6hen\u201c.<\/li>\n<li>Verbot und Beseitigung vorhandener Atomwaffen zuerst in Europa, dann weiter als weltweit greifende Initiative. Aufgreifen dieser Initiative auch von den verdienten Partnern Michail Gorbatschow und Franz Alt. Insbesondere Ersterem haben wir, alle V\u00f6lker Europas sehr viel zu verdanken.<\/li>\n<li>Beendigung von (Frei-)Handelsabkommen. Schutz schw\u00e4cherer \u00d6konomien im S\u00fcden, insbesondere in Afrika, die somit auch M\u00f6glichkeiten dazu erhalten, sich in Ruhe selbst zu entwickeln. Aufbau von lokalen Wertsch\u00f6pfungskreisl\u00e4ufen unterst\u00fctzen. Internationale Zusammenarbeit zumal im Hinblick auf den Aufbau von \u201e\u00f6kologisch-sozial ausgerichteten Gemeinwohl-\u00d6konomien\u201c am jeweiligen Orte \/ im jeweiligen Land. \u201eHilfe zur Selbsthilfe am Herkunftsort von Fl\u00fcchtlingen und Migranten\u201c. Technische und institutionelle Unterst\u00fctzung dabei.<\/li>\n<li>Ausarbeitung von staatlichen wie globalen Entwicklungszielen. Dabei demokratisch verwurzelte, an den Zielen aller Menschen ausgerichtete Verbindung von \u00f6kologischen und sozialen Zielen in Planung und Ausf\u00fchrung zu Umbau und Erweiterung der Infrastrukturen f\u00fcr \u201eIndustrie 4.0\u201c. Stichworte: \u201eJob- und Ausbildungsoffensiven\u201c, \u201edezentrale Energieversorgung\u201c, \u201eAutarkie und Partizipation\u201c etc.<\/li>\n<li>Wenn alles nichts hilft: Hinarbeiten auf einen globalen Schuldenschnitt und Neu-Aufstellung eines parit\u00e4tisch strukturierten Weltwirtschaftssystems mit dem Ziel \u201eAufbau und \u00dcberwachung fairer Regelkreisl\u00e4ufe\u201c. F\u00fcr viele Menschen, die auch auf eine bessere Zukunft f\u00fcr sich und f\u00fcr ihre Kinder hoffen und hinarbeiten d\u00fcrfen wollen. Und dazu denn auch ermutigt werden sollen.<br \/>\nStichwort: \u201eVertrauensaufbau in eine friedliche Zukunft\u201c.<\/li>\n<li>Damit einhergehend auch: Erh\u00f6hung der globalen Sicherheit. \u201eGeburtenkontrolle\u201c als vorbildhafte Leistung: Kinder nicht mehr als \u201eSozialversicherung\u201c in feudalen Abh\u00e4ngigkeiten, sondern als sparsame Investitionen in die Zukunft. \u201eBildung\u201c als h\u00f6chstes individuelles Gut, \u201eUmbau zu einer lebenswerten Welt f\u00fcr mehr Menschen\u201c in begrenzten Systemen als h\u00f6chstes kollektives Gut.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Gute Arbeit leisten hei\u00dft, die Themen mit wachsender Konsensf\u00e4higkeit auch zur Umsetzbarkeit zu entwickeln. Ohne nachher nur noch faule Kompromisse realisieren zu m\u00fcssen. Sondern zukunftsf\u00e4hige L\u00f6sungen, die den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts und mehr gewachsen sind. Und die damit die Spezies Homo Sapiens Sapiens am jeweiligen Ort und deren Hoffnung auf ein gutes und besseres Leben insgesamt im Blick haben.<\/p>\n<p><strong>Erl\u00e4uterungen<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Der franz\u00f6sische Soziologe Christophe Guilluy \u201eist der Prophet der sozialen Spaltung Frankreichs. Daf\u00fcr wurde er als Populist gescholten. \u00a0Die Gelbwesten haben ihn wieder salonf\u00e4hig gemacht. Jetzt warnt er, dass Deutschland dasselbe erleben k\u00f6nnte.\u201c<sup>4 <\/sup><\/li>\n<li>Es sind eben nicht \u201enur die St\u00f6renfriede und Randalierer\u201c in den Vorst\u00e4dten, die da in Frankreich Anfang Dezember 2018 auf den Stra\u00dfen sind. Jene, die Macrons und Hollandes Vorg\u00e4nger im Pariser \u00c9lys\u00e9e-Palast Sarkozy noch \u201emit dem K\u00e4rcher bek\u00e4mpfen\u201c wollte. Nat\u00fcrlich sind dabei viele Randalierer: Trittbrettfahrer von rechtsextremer oder linksextremer Seite.<br \/>\nAber: Auch Macrons \u201eEn Marche\u201c hat die N\u00f6te der Mittelschicht nicht Ernst genommen. Auch er hat \u201eReformen\u201c prim\u00e4r auf Kosten der unteren Schichten, zugunsten \u201eder Eliten\u201c, \u201eder reichen Oberschicht\u201c vorgenommen.<br \/>\nJetzt aber sind Sch\u00fcler und Studenten, \u201eVerdrossene und Nichtw\u00e4hler\u201c gleichfalls auf den Stra\u00dfen. Und ein Teil der Pr\u00e4fekten, \u00a0h\u00f6chste Vertreter*innen des franz\u00f6sischen Zentralstaates in den einzelnen D\u00e9partements tut bereits anonym ihr Unbehagen kund an einer Regierung in Paris, die nur wenig dialog- und lernf\u00e4hig zu sein scheint.<sup>5<\/sup><br \/>\nVielleicht auch, weil da ein \u201eSystem\u201c zu sehr erstarrt ist und man erforderliche Umbauma\u00dfnahmen verpasst hat? Und weil man vorgibt, dass man ja gar nicht wei\u00df, was das Volk will? Vielleicht auch, weil man sich bei \u201eErf\u00fcllung der Regierungsgesch\u00e4fte\u201c von Volkes Willen v\u00f6llig abgekoppelt hat? Und so eigentlich auch gar kein Interesse hat an N\u00f6ten und \u00c4ngsten der B\u00fcrger?<\/li>\n<li>Die Darstellung im deutschen Leitmedium \u201eTagesschau\u201c am 4. Dezember 2018, dass als Kompromiss nach den mehrere Wochen anhaltenden, zuletzt gewaltsam eskalierten Protesten der \u201eGelbwesten\u201c in Frankreich \u201edie \u00d6kosteuer auf Diesel und Benzin ausgesetzt werde\u201c<sup>6<\/sup> ist da eher kritisch zu hinterfragen.<br \/>\nHandelt es sich \u201enur\u201c um eine \u201e\u00d6kosteuer\u201c? Stehen die \u201eGelbwesten\u201c also Ma\u00dfnahmen des Umwelt- und Klimaschutzes ablehnend gegen\u00fcber? Und: wird der Aufschub dieser Steuererh\u00f6hung um ein halbes Jahr wirklich \u201edie erhitzten Gem\u00fcter\u201c bes\u00e4nftigen? Geschweige denn: wird so eine erneute \u201eeurop\u00e4ische Krise\u201c wirksam bearbeitet? Ergeben sich so Chancen zur \u201eL\u00f6sung der Krise\u201c? Und ganz ma\u00dfgeblich: ist eine solche \u201eL\u00f6sung der Krise\u201c \u00fcberhaupt von den \u201epolitischen Entscheidungstr\u00e4gern\u201c gewollt? Oder handelt es sich eher um ein Gef\u00e4ngnis der Chancen- und Perspektivlosigkeit, in dem man die Mehrzahl der Menschen weiter eingesperrt halten will? Auch, weil man gar nicht mehr anders kann bei der \u201eF\u00fchrung der Staatsgesch\u00e4fte\u201c?<br \/>\nUnd das sicher nicht nur in Frankreich.<sup>7<\/sup><\/li>\n<li>US-Pr\u00e4sident Trump nennt \u201eauf seine unnachahmliche Weise\u201c das US-Milit\u00e4rbudget \u201everr\u00fcckt\u201c.<sup>8<\/sup> Da haben die ganzen Muskelspiele gerade auch seiner Regierung in diesem Jahr wohl &#8220;etwas&#8221; den Haushalt gesprengt. So wie 2000 \/ 2001. Und Trump muss wohl langsam einsehen, dass man einen Staat, der ganz viele Soldaten in verlorenen Schlachten stehen hat nicht so f\u00fchren kann wie Casinos in Las Vegas. Seine damit verhohlen \u201edurch die Brust ins Auge\u201c ge\u00e4u\u00dferten Warnungen vor dem \u201eMilit\u00e4risch-Industriellen-Komplex\u201c erinnern dabei manchen an Eisenhower 1961. Wahrscheinlich unterliegen sie aber eher \u201eSachzw\u00e4ngen\u201c: die US scheinen mehr und mehr gezwungen zu sein, das Gesicht zu wahren beim R\u00fcckzug aus manchem erfolglosen \u201emilit\u00e4rischem Abenteuer\u201c und \u201eRegime-Change-Operationen\u201c, die sehr kostspielig und sehr zweifelhaft in ihren \u201eErfolgsbilanzen\u201c sind. Und Trump ist kein \u201eKriegsherr\u201c.<\/li>\n<\/ul>\n<div style=\"width: 490px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nachdenken-in-muenchen.de\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/afghanistan_panzerwrack.jpg\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"360\" \/><p class=\"wp-caption-text\">9<\/p><\/div>\n<ul>\n<li>Insbesondere der Abzug aus Afghanistan, wo man mit 17 Jahren Milit\u00e4rpr\u00e4senz die Truppen vor eine unl\u00f6sbare Aufgabe gestellt hat, dr\u00e4ngt immer mehr. Dort geht es auch darum, nicht verbrannte Erde zu hinterlassen und einen neuen B\u00fcrgerkrieg anzufachen. Wie es seinerzeit nach Abzug der Sowjets 1989 geschah. Was aber auch nicht dem afghanischen Volk anzulasten ist. Und das wissen gerade viele US-Soldaten dort besser als viele andere in der Heimat, weit weg \u00fcber Zentralasien, Europa und den Atlantik hinweg.<\/li>\n<li>Danke in diesem Zusammenhang an Lee Saunders aus Dorset, der jener Freund ist, der mich in Panjshir, 150 km n\u00f6rdlich von Kabul am gleichnamigen, oben abgebildeten Fluss mit den sowjetischen Panzerwracks stehend darauf hinwies, dass ein Land wie Afghanistan wirklich nicht mit milit\u00e4rischen Mitteln zu \u201egewinnen\u201c ist. Das geht nur mit \u201ebewaffneten Sozialarbeitern\u201c und \u201ezivilen Wiederaufbauteams\u201c auf Augenh\u00f6he. Und das wissen eben auch viele US-Soldaten dort, die zudem sehr geringe Chancen auf \u201eReintegration\u201c in die US-Gesellschaft nach R\u00fcckkehr dorthin unter den derzeitigen Umst\u00e4nden haben.<\/li>\n<li>Viele Diskurse auch in unseren \u201esozialen Medien\u201c jedoch verraten deutlich, dass die meisten Menschen noch immer in \u201eKalter-Kriegs-Schemen\u201c denken. Dies jedoch ist fatal in Gemengelagen in einer &#8220;multipolaren Weltordnung&#8221;, die sich eben auch weitaus vielschichtiger darstellt als eher \u201ebipolare Schwarz-wei\u00df- und Gut-B\u00f6se-Schemen\u201c. Und wo Spannungen, prim\u00e4r Implosionen zunehmen.<\/li>\n<li>Das Beispiel Afghanistan vermag da einmal mehr als Erl\u00e4uterung zu dienen:<br \/>\nDas Land war 1955 bankrott. Ein \u201egescheiterter Staat\u201c, lange bevor dieser Terminus \u00fcberhaupt offiziell definiert wurde.<sup>10<\/sup> Im Kalten Krieg seinerzeit wandte man sich zuerst an die US und bat dort um Hilfe. Wahrscheinlich aufgrund der Tatsache, dass das Land keine \u00d6lvorkommen hatte, war man dort nicht interessiert. Chruschtschow und Bulganin jedoch hatten auch in dieser wichtigen Einflussregion der Sowjetunion die Sch\u00e4den des Stalinismus aufzuarbeiten und gingen direkt einige Abkommen mit Kabul ein. Der Bau des lange Zeit h\u00f6chst gelegenen Stra\u00dfentunnels der Welt durch den Salang-Pass geh\u00f6rte dazu.<sup>11<br \/>\n<\/sup>Die Schenkung eines Betonwerks in Kabul, wo viele Arbeitspl\u00e4tze geschaffen wurden und man sich dr\u00e4ngender Siedlungsprobleme annahm mit den dort vorgefertigten Plattenbausiedlungen geh\u00f6rten auch zur Hilfe. Dass durch den Salang-Tunnel ab 1979 auch sowjetische Panzer auf Tiefladern rollen sollten und der \u201eKabul-Master-Plan\u201c auch die Zerst\u00f6rung der Altstadt vorsah, ist eher die \u201eKehrseite der Medaille\u201c. \u201eGeostrategische Machtspiele\u201c eben.<br \/>\nMit der vermehrten Nachfrage nach Rohopium und Drogen auf den Weltm\u00e4rkten Ende der 1960er Jahre wurde gerade der S\u00fcden Afghanistans aber auch f\u00fcr den Westen, insbesondere die US wieder interessanter. Dennoch gab es \u201estillschweigende \u00dcbereink\u00fcnfte\u201c, was \u201eHilfe bei Infrastrukturma\u00dfnahmen\u201c Stra\u00dfenbau etc. in den jeweiligen Einfluss- und Handelssph\u00e4ren betrifft zwischen den Machtbl\u00f6cken des Kalten Krieges. Bis 1979 die Sowjets in Afghanistan einmarschierten. Und der Westen und die Saudis in der Folge massiv die Widerst\u00e4ndler unterst\u00fctzten. Bis dann irgendwann das Schreckensregime der Taliban an der Macht war, um \u201ewieder Ordnung zu schaffen\u201c. Eine nat\u00fcrlich grausam erkaufte \u201eOrdnung\u201c. \u201eStaatsterror\u201c, einmal mehr.<\/li>\n<li>Wie sieht das heute aus, wenn ein Staat in Schwierigkeiten ger\u00e4t oder gar vom Bankrott bedroht ist? Wenn zudem Aufst\u00e4nde die Staatsmacht gef\u00e4hrden?<br \/>\nSyrien und die Ukraine liefern da sehr prek\u00e4re Beispiele: Lokale und regionale M\u00e4chte und die Nachfolger der \u201ePotentaten des Kalten Krieges\u201c eilen sofort herbei. Meist sind diese lokalen und regionalen M\u00e4chte und die globalen Gro\u00dfm\u00e4chte mit ihren Geheimdiensten und verb\u00fcndeten \u201eThinktanks\u201c und \u201eoperativen und institutionellen Beratern und Ausbildern\u201c ohnehin schon lange im Beobachterstatus vor Ort. \u201eInfiltration\u201c und andere Strategien werden dann zu Vorstufen einer \u201eInvasion durch die Hintert\u00fcr\u201c von verschiedenen m\u00e4chtigen Interessensvertretern auf dem \u201eglobalen Schachbrett\u201c.<\/li>\n<li>\u201eDemokratisierung\u201c wird so \u201eeher ein \u201eKollateralnutzen\u201c.<sup>12<br \/>\n<\/sup>Der derzeit hochkochende Streit um die Gaspipeline Nord Stream 2 verdeutlicht denn auch im \u201eUkraine-Konflikt\u201c, wo wir da stehen und was das weiterhin f\u00fcr uns zu bedeuten hat. \u201eL\u00f6sungsorientiert\u201c ist da Berlin derzeit auch nicht wirklich.<sup>13<\/sup><\/li>\n<li>Der \u201ePragmatismus des Augenblicks\u201c<sup>14<\/sup> f\u00fchrt dann bald zu jenen Gemengelagen, die wir an beiden Standorten, im Nahen Osten, insbesondere in Syrien wie in der Ukraine verzeichnen. Mit dem Potenzial, sich immer mehr zum \u201eFl\u00e4chenbrand\u201c in die eine oder andere Richtung auszubreiten. So, wie es auch Karin Leukefeld in ihrem 2017 aktualisierten gleichnamigen Buch f\u00fcr \u201eSyrien, Irak, die arabische Welt und den islamischen Staat\u201c darstellt.<sup>15<\/sup><\/li>\n<li>Denn im Moment des Ausbrechens von Unruhen wird die drohende Implosion des Staatswesens durch \u201euneigenn\u00fctzige Hilfe\u201c von vielen Seiten aufgefangen. Das somit \u201everhinderte Scheitern des Staates\u201c erzeugt neue Abh\u00e4ngigkeiten.<br \/>\nAufgrund der vielen sich \u00fcberlagernden Interessenskonflikte jedoch wird so ein \u201epermanenter Ausnahmezustand\u201c bis hin zum \u201epermanenten Kriegszustand\u201c manifestiert. Denn unter gegebenen Vorzeichen sind die Stellungskonflikte zwischen den Stellvertretern in diesem \u201eMachtvakuum\u201c vorprogrammiert. Ein \u201eMachtvakuum\u201c das bald dann auch ein \u201eRechtsvakuum\u201c unter \u201eKriegsrecht\u201c oder stetiger Zerst\u00f6rung jeglichen \u201edem Gemeinwohl dienenden Rechts\u201c zugunsten des \u201eRechts des St\u00e4rkeren\u201c wird.<br \/>\nEin permanenter Kriegszustand ist das Ergebnis. Mit zunehmenden, so nicht l\u00f6sbaren \u201eGemengelagen\u201c und \u201eInteressenskonflikten\u201c.<br \/>\nOhne wirkliche L\u00f6sungsm\u00f6glichkeiten.<\/li>\n<li>Wollen wir das? Sicher nicht. Dann m\u00fcssen wir an L\u00f6sungen arbeiten. Und zusehen, dass wir nicht mit \u201eKalten-Kriegs-Schemen\u201c und einseitigen Schuldzuweisungen \u201evermitteln\u201c, sondern endlich \u201eNachkriegsordnungen\u201c<sup>16<\/sup> vorbereiten. Denn: ein weiter schwelender und immer wieder aufflammender Fl\u00e4chenbrand wird fr\u00fcher oder sp\u00e4ter auf die eine oder andere Art auch uns heimsuchen. Auch im von \u201eFrieden und Sicherheit\u201c so verw\u00f6hnten Mitteleuropa. Einer Region, in der es trotz der derzeitigen Aufst\u00e4nde in Frankreich, auf der anderen Seite des Rheins f\u00fcr die meisten Menschen scheinbar unvorstellbar ist, dass hier auch irgendwann Menschen, die keinen Boden mehr unter den F\u00fc\u00dfen versp\u00fcren auf die Stra\u00dfe gehen. Wobei dann sicher auch viele \u201eihrem Frust bald freien Lauf\u201c lassen werden. Was in \u201eParteivorsitzdiskursen zu Aktienk\u00e4ufen als Altersvorsorge\u201c<sup>17<\/sup> und anderen Nebelkerzen des \u201epolitischen Alltagsgesch\u00e4ftes\u201c leider immer noch stetig ausgeblendet wird.<\/li>\n<li>Denn ganz wesentlich ist doch auch: wie nehmen die \u201eVerwalter des Staates\u201c die Menschen und ihre N\u00f6te wahr? Wo und wie zeigt sich, dass sie die N\u00f6te und Sorgen der Menschen \u00fcberhaupt zur Kenntnis nehmen? Haben sie die geringste Ahnung davon, was die ehedem \u201emarktkonforme Demokratie\u201c, die nun ja eher als \u201eliberale Demokratie\u201c bezeichnet wird bedeutet in \u201eEuropas gr\u00f6\u00dftem Niedriglohnsektor\u201c? Ein Land, in dem viele Formen der \u201eDaseinsvorsorge\u201c vom Staat aufgegeben wurden und nun die Grundst\u00fcckspreise und entsprechend die Mieten in Ballungsr\u00e4umen durch die Decke schie\u00dfen? Und was das hei\u00dft nicht nur f\u00fcr \u201ebesorgte B\u00fcrger\u201c und \u201eWutb\u00fcrger\u201c, sondern f\u00fcr immer mehr Menschen auch hierzulande? Ein Land, in dem Armut in allen Generationen rapide zunimmt? Und in dem manche alten Menschen sich auch noch an andere Kriegszeiten erinnern. Auch wenn sie dies eigentlich meinten, hinter sich gelassen zu haben und entsprechend sich auch eher ungerne an die N\u00f6te und Schrecken dieser Zeiten erinnern. Was durchaus verst\u00e4ndlich ist.<\/li>\n<li>Erst wenn die \u201eVerwalter der so genannten liberalen Demokratie\u201c diese Denkprozesse eingeleitet haben, werden sie doch \u00fcberhaupt erst f\u00e4hig sein, \u201eden grundgesetzlichen Souver\u00e4n\u201c, das Volk, von dem ja alle Staatsgewalt ausgehen soll auch Ernst zu nehmen als Partner. Oder?<\/li>\n<li>\u201eDie Forderungen der \u201eGelbwesten\u201c gehen nun offiziell \u00fcber die blo\u00dfe Frage der Treibstoffpreise hinaus. In einem langen, der Presse und den Abgeordneten \u00fcbermittelten Kommuniqu\u00e9, das in den franz\u00f6sischen Medien breite Beachtung fand und das Rubikon hier abdruckt, listen sie eine Reihe von Forderungen auf, die sie erf\u00fcllt haben m\u00f6chten.\u201c<sup>18<br \/>\n<\/sup>Findet sich eine Kommentierung und genaue Er\u00f6rterung dieser Forderungen in den deutschen Leitmedien? Oder bleibt all dies weiter \u201eausgebremst\u201c und v\u00f6llig ignoriert? Gibt es \u201eBrennpunkte\u201c und \u201eTalkshows\u201c, in denen diese Forderungen beim gro\u00dfen Nachbarn in der Mitte Europas kontrovers debattiert werden? Oder bleibt der Fokus der hiesigen Berichterstattung auf die \u201e\u00d6kosteuer\u201c? Soll die demographische Mehrheit also vielleicht gar glauben, dass da eine halbstarke Bewegung von \u201eRandalierern\u201c in Frankreich w\u00fctete, die \u201erechte Klimaleugner\u201c oder \u00e4hnliches \u2013 in keinem Falle aber \u201eaufgekl\u00e4rte und m\u00fcndige B\u00fcrger\u201c sind?<br \/>\nDie hier genannten \u201eDirektiven des Volkes\u201c an die \u201eAbgeordneten Frankreichs in der Nationalversammlung, damit Sie diese in Gesetze umsetzen\u201c<sup>18 <\/sup>liegen auch vielen hier dargestellten, auf Deutschland bezogenen Positionen zugrunde. Sie sind Gespr\u00e4chsgrundlagen f\u00fcr ernsthafte Verhandlungen. Nicht mehr und nicht weniger als eine \u201eVerhandlungsbasis\u201c.<\/li>\n<li>&#8220;Ein gro\u00dfer Teil der medialen und politischen Sph\u00e4re will uns glauben machen: Gewalt ist, wenn Autos brennen. Wenn eine Politik das Leben Tausender Menschen zerst\u00f6rt und verelendet, gilt das nicht als Gewalt. Wer das Beschmieren von Denkm\u00e4lern f\u00fcr etwas Schlimmeres h\u00e4lt als die Unm\u00f6glichkeit, sich selbst und die eigene Familie zu ern\u00e4hren, in Gesundheit zu leben oder einfach nur zu \u00fcberleben, der muss wirklich \u00fcberhaupt keine Ahnung davon haben, was soziales Elend ist.<br \/>\nViele Politiker und Journalisten sagen: &#8220;Es wurden Symbole unserer Republik gesch\u00e4ndet.&#8221; Wovon sprechen sie? F\u00fcr wen halten sie sich? Woher kommen sie? Die Medien sprechen vom Rassismus und der Homophobie der Gelbwesten. Wor\u00fcber mokieren sie sich?&#8221;<sup>19 <\/sup><br \/>\n\u00c9douard Louis, der das sagt, ist ein junger, 1992 geborener Schriftsteller aus der franz\u00f6sischen Provinz. Einer, der noch weitaus mehr und besser zu verstehen scheint, wie die Dinge laufen als etwa der fast 40 Jahre \u00e4ltere Didier Eribon (*1953), der vom deutschen Feuilleton h\u00e4ufig zitiert wird. Der insofern auch zuletzt &#8220;aufstehen, die Sammlungsbewegung\u201c und\u00a0<a title=\"\" href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sahra.wagenknecht\/?hc_location=ufi\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sahra Wagenknecht<\/a>\u00a0in einem Interview mit der FAS mit den \u00fcblichen &#8220;Rechts-\/ Linksklischees&#8221; be- und verurteilt hat. Es geht hier aber nicht um &#8220;rechts&#8221; oder &#8220;links&#8221;, es geht um &#8220;oben&#8221; oder &#8220;unten&#8221;. Also diejenigen, denen Friedrich Merz als aussichtsreicher Kandidat f\u00fcr den CDU Parteivorsitz am Nikolaustag 6. Dezember 2018 die Bild-Schlagzeile gewidmet hat: &#8220;Weniger Steuern f\u00fcr die Flei\u00dfigen!&#8221; Und f\u00fcr den Mann vom Schwarzen Felsen (Blackrock) sind das sicher keine \u201eaufstockenden Leih-Malocher\u201c, sondern &#8220;die Oben&#8221;.\u00a0Die Wahl dann der Merkel-Favoritin Kramp-Karrenbauer zur CDU-Parteivorsitzenden zeigt vor allem, dass \u201eBest\u00e4ndigkeit\u201c beim Abb\u00fcgeln aller \u00c4nderungen oberstes Paradigma der Christdemokraten bleibt.<\/li>\n<li>Zur Forderung nach &#8220;Offenen Grenzen&#8221; im Widerspruch zu &#8220;Fluchtursachen bek\u00e4mpfen&#8221; ist die Replik auf Didier Eribons Interview mit der FAS vom 30. September 2018 vom Soziologen und Direktor emeritus am Max-Planck-Institut f\u00fcr Gesellschaftsforschung in K\u00f6ln, Wolfgang Streeck auf der\u00a0<a title=\"\" href=\"https:\/\/www.facebook.com\/hashtag\/aufstehen?hc_location=ufi\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">#aufstehen<\/a>-Seite h\u00f6chst bemerkenswert.\u00a0 \u201eOffene Grenzen sind noch keine Politik. Die Linken brauchen vielmehr einen neuen Internationalismus.\u201c<sup>20<\/sup><\/li>\n<li>\u201eFrankreich demonstriert, Deutschland lamentiert\u201c schreibt Jens Berger dann zu Recht am 6. Dezember auf den NachDenkSeiten. Von den \u201eetablierten Parteien\u201c sind ohnehin kaum Stellungnahmen zu den weiter anwachsenden Protesten beim gro\u00dfen Nachbarn Frankreich zu erwarten. Aber von Seiten der Parteif\u00fchrung der \u201eLinken\u201c kommt auch nur Distanzierung von der Gewalt und von \u201erechten Kr\u00e4ften\u201c, die da in Frankreich agieren w\u00fcrden. Freiheit, Gleichheit, Br\u00fcderlichkeit &#8211; oder &#8220;genderneutral&#8221; Solidarit\u00e4t sind aber wichtiger als ausdifferenzierte Distanzierung und &#8220;deutsche Angst vor Ver\u00e4nderung&#8221;. Wie kommt&#8217;s eigentlich, dass Leute, die &#8220;offene Grenzen&#8221; zum Paradigma ihres Verst\u00e4ndnisses von Politik und den Dingen predigen sich gleich immer von allem, was da die Ruhe st\u00f6ren k\u00f6nnte abgrenzen m\u00fcssen? Denn: sollte es bald Proteste dieser Art in Deutschland geben, dann ist unter diesen Umst\u00e4nden davon auszugehen, dass \u201erechte Kr\u00e4fte\u201c voranschreiten und die zersplitterte \u201eLinke\u201c und Gewerkschaften weiter \u201elamentieren\u201c, wie Jens Berger richtig aufzeigt. Ein fatales, verkehrtes Signal.<sup>21<\/sup><\/li>\n<li>Die Conf\u00e9d\u00e9ration g\u00e9n\u00e9rale du travail (CGT; deutsch Allgemeiner Gewerkschaftsbund), mit etwa 690.000 Mitgliedern der zweitgr\u00f6\u00dfte Gewerkschaftsbund Frankreichs, ruft denn auch deutlich zur Solidarit\u00e4t auf:<br \/>\n\u201eDie Bewegung der &#8220;Gelben Westen&#8221; vereint Lohnabh\u00e4ngige, Rentner, Arbeitslose, prek\u00e4r Besch\u00e4ftigte, Handwerker, Landwirte, kleine Kaufleute, Unternehmer von kleinen und mittleren Betrieben etc. gegen die Verteuerung der Lebenshaltungskosten. Unter ihnen gibt es Menschen, die rechtsorientiert, sozialistisch, antiliberal-links, kommunistisch, anarchistisch, oder in der Mehrheit ohne politische Zuordnung, ja sogar rechtsextrem sind.<br \/>\nWas sie gemeinsam haben, ist die Ablehnung der teuren Lebenshaltungskosten, deren Opfer sie sind. Daraus ergibt sich der fundamentale Grund f\u00fcr unser Engagement mit ihnen, um den gesellschaftlichen Zerr\u00fcttungsprozess zu stoppen, der die Menschen verarmt, unsere erk\u00e4mpften demokratischen Rechte liquidiert, unsere sozialen Errungenschaften zerst\u00f6rt.\u201c<sup>22<\/sup><\/li>\n<li>Das letzte Wort in dieser Angelegenheit obliegt denn auch Albrecht M\u00fcller. In seinem Gespr\u00e4ch mit der Redaktion der \u201eNachDenkSeiten\u201c, wahrscheinlich mit Jens Berger, Mit-Verfasser und Mit-Herausgeber von \u201eNachdenken \u00fcber Deutschland\u201c, das \u201ekritische Jahrbuch 2018 \/ 2019\u201c (\u201eF\u00fcr alle, die sich noch eigene Gedanken machen\u201c) blitzt denn auch manche Ratlosigkeit und Verzweiflung ob der v\u00f6lligen \u201eBeratungsresistenz der Politik\u201c trotz \u201e15 Jahren Gegen\u00f6ffentlichkeit\u201c von Seiten (auch) der \u201eNachDenkSeiten\u201c durch.<sup>23<\/sup><br \/>\n\u201eReforml\u00fcge\u201c, \u201eMachtwahn\u201c und \u201eMeinungsmache\u201c, drei Buchtitel von Albrecht M\u00fcller aus den Jahren 2004, 2006 und 2009 scheinen da auch in der \u201eGegen\u00f6ffentlichkeit\u201c eher an ihrem Ende angekommen zu sein.<sup>24<\/sup><\/li>\n<li>Insofern tun solche hier vorgelegten konkreten Verhandlungspositionen als Gespr\u00e4chs- und Verhandlungsgrundlage vielleicht auch Not, um da den Verwaltern des Staates und Europas in allen Parteien einmal klar zu machen, wo sich die Interessen des Souver\u00e4ns bewegen?<br \/>\nUnd was WIR da auch unter \u201einternationaler Solidarit\u00e4t\u201c in Europa und dar\u00fcber hinaus, mit unseren Partnern auf der anderen Seite des Atlantik und auf der anderen Seites des Urals auf der eurasischen Scholle verstehen.<br \/>\nWie wir also Zusammenarbeit, statt stetige Konfrontation wollen.<br \/>\nAuf allen Ebenen. Zu allen Seiten.<br \/>\nF\u00fcr mehr Menschen. Und nicht f\u00fcr einige wenige.<br \/>\nDenn: Sicherheit und Vertrauen sind machbar.<br \/>\nDenunziation und Ignoranz werden sich auch die Tr\u00e4ger der gelben Warnwesten in Frankreich nicht l\u00e4nger bieten lassen. Von daher bedarf es schon einmal dargelegter \u201eVerhandlungsbasen\u201c. Auch als Diskussionsgrundlage.<br \/>\nUnd ohne Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit hier. Auch als Ausdruck europ\u00e4ischer Solidarit\u00e4t. Und mehr.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Zumal der Abzug des gr\u00f6\u00dften Teils westlicher, insbesondere der US-Soldaten aus Afghanistan und ein ernsthafter Wiederaufbau des geschundenen Landes f\u00fcr mich auch in zweierlei Hinsicht eine \u201eh\u00f6chst pers\u00f6nliche Angelegenheit\u201c ist: US-Soldaten haben mir seinerzeit mehr als einmal in h\u00f6chst brenzligen Situationen beigestanden. Sie waren einfach da, als es sehr heikel, wahrscheinlich auch lebensbedrohlich war.<br \/>\nMein Gro\u00dfvater, der schon 1936 am Abendbrottisch der Familie meines Vaters sagte, dass \u201edieser Hitler ein Wahnsinniger\u201c sei und \u201edas Ganze in einer gro\u00dfen Katastrophe\u201c enden w\u00fcrde arbeitete nach dem 2. Weltkrieg bis zu seinem Tod kurz vor meiner Geburt auf einem US-Luftwaffenst\u00fctzpunkt. Vielleicht verstarb er auch so fr\u00fch, weil er sp\u00fcrte, dass die \u201eBefreier\u201c seinerzeit auch nicht wirklich \u201edie Guten\u201c waren? Wer wei\u00df?<\/p>\n<p>Afghanistan und seine stolzen und ehrenhaften Menschen haben endlich Frieden \u2013 wirklichen Frieden verdient. Und den erkl\u00e4rten und umsetzungsbereiten Willen, nicht nur dieses Land endlich wieder mit und f\u00fcr die Menschen aufzubauen.<br \/>\nEin solcher Wille zum Frieden und zu guter Zusammenarbeit daran ist die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung. \u00dcberall. In Deutschland, in Europa und dar\u00fcber hinaus.<br \/>\nEr ist ganz wesentlich dem \u201ePragmatismus des Augenblicks\u201c <sup>14<\/sup> f\u00fcr eine \u201eGlobalisierung mit menschlichem Antlitz\u201c im \u201eAnthropoz\u00e4n\u201c und der daraus erwachsenen Verantwortung der Spezies Mensch geschuldet.<\/p>\n<p>Anmerkungen:<\/p>\n<ol>\n<li>Gespr\u00e4ch mit Chris Hedges im Kanadischen Fernsehen und deutsche \u00dcbersetzung \/ Auswertung und Kommentierung nach Runterscrollen auf meiner Seite hier:\u00a0<a title=\"\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=tPk9HSLagVg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=tPk9HSLagVg<\/a> und <a title=\"\" href=\"https:\/\/www.stefanfrischauf.com\/solidarit%C3%A4t-abschied-der-us-11-2018\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.stefanfrischauf.com\/solidarit%C3%A4t-abschied-der-us-11-2018\/<\/a><\/li>\n<li><a title=\"\" href=\"https:\/\/www.stefanfrischauf.com\/heimat-zu-hause-in-europa-10-2018\/bezahlbarer-wohnraum-1\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.stefanfrischauf.com\/heimat-zu-hause-in-europa-10-2018\/bezahlbarer-wohnraum-1\/<\/a> und <a title=\"\" href=\"https:\/\/www.stefanfrischauf.com\/heimat-zu-hause-in-europa-10-2018\/buch-2-fragment-fraktal\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.stefanfrischauf.com\/heimat-zu-hause-in-europa-10-2018\/buch-2-fragment-fraktal\/<\/a><\/li>\n<li><a title=\"\" href=\"https:\/\/www.stefanfrischauf.com\/heimat-zu-hause-in-europa-10-2018\/s-i-n-i-c-c-o-l-schulen-f%C3%BCr-entwicklungs-zusammenarbeit\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.stefanfrischauf.com\/heimat-zu-hause-in-europa-10-2018\/s-i-n-i-c-c-o-l-schulen-f%C3%BCr-entwicklungs-zusammenarbeit\/<\/a><\/li>\n<li><a title=\"\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article184902842\/Frankreich-Die-Gelbwesten-haben-den-Kulturkampf-gewonnen.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article184902842\/Frankreich-Die-Gelbwesten-haben-den-Kulturkampf-gewonnen.html<\/a><\/li>\n<li><a title=\"\" href=\"https:\/\/www.lemonde.fr\/politique\/article\/2018\/12\/03\/face-a-la-crise-du-mouvement-des-gilets-jaunes-les-prefets-sonnent-l-alerte-politique_5391904_823448.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.lemonde.fr\/politique\/article\/2018\/12\/03\/face-a-la-crise-du-mouvement-des-gilets-jaunes-les-prefets-sonnent-l-alerte-politique_5391904_823448.html<\/a> Merci, Danke auch an Sebastian Chwala<\/li>\n<li><a title=\"\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/gelbwesten-107.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/gelbwesten-107.html<\/a><\/li>\n<li>Eric Bonse auf \u201eLost in Europe\u201c, dem \u201eunabh\u00e4ngigen EU-Blog aus Br\u00fcssel\u201c mit \u201eMacrons Krise \u2013 Merkels Beitrag\u201c einmal mehr: <a title=\"\" href=\"https:\/\/lostineu.eu\/macrons-debakel-eine-warnung-fuer-merkel\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/lostineu.eu\/macrons-debakel-eine-warnung-fuer-merkel\/<\/a><\/li>\n<li><a title=\"\" href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/donald-trump-nennt-us-militaerbudget-verrueckt-a-1241707.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/donald-trump-nennt-us-militaerbudget-verrueckt-a-1241707.html<\/a> Danke auch an Albrecht Metzger<\/li>\n<li><a title=\"\" href=\"http:\/\/anyarchitectsandengineers-b-blog.tumblr.com\/post\/70709881584\/httpanyarchitectsandengineerstumblrcom-b\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/anyarchitectsandengineers-b-blog.tumblr.com\/post\/70709881584\/httpanyarchitectsandengineerstumblrcom-b<\/a><\/li>\n<li><a title=\"\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gescheiterter_Staat\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gescheiterter_Staat<\/a><\/li>\n<li><a title=\"\" href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Salang_Tunnel\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Salang_Tunnel<\/a> und, mit gutem Karten\u00fcberblick, aber ansonsten geringerem Informationsgehalt gerade \u00fcber den Tunnel, auf Deutsch: <a title=\"\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Salangpass\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Salangpass<\/a><\/li>\n<li><a title=\"\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Demokratisierung-ist-eher-ein-Kollateralnutzen-3366590.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Demokratisierung-ist-eher-ein-Kollateralnutzen-3366590.html<\/a><\/li>\n<li><a title=\"\" href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/nord-stream-2-ukraine-konflikt-heizt-debatte-um-pipeline-projekt-an-a-1241742.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/nord-stream-2-ukraine-konflikt-heizt-debatte-um-pipeline-projekt-an-a-1241742.html<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/nachdenken-in-muenchen.de\/?p=4740&amp;page=3\">https:\/\/nachdenken-in-muenchen.de\/?p=4740&amp;page=3<\/a><\/li>\n<li><a title=\"\" href=\"http:\/\/shop.papyrossa.de\/Leukefeld-Karin-Flaechenbrand\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/shop.papyrossa.de\/Leukefeld-Karin-Flaechenbrand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/nachdenken-in-muenchen.de\/?p=4559&amp;page=4\">https:\/\/nachdenken-in-muenchen.de\/?p=4559&amp;page=4<\/a><\/li>\n<li><a title=\"\" href=\"https:\/\/www.der-postillon.com\/2018\/12\/merz-pferdewetten.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.der-postillon.com\/2018\/12\/merz-pferdewetten.html<\/a><\/li>\n<li><a title=\"\" href=\"https:\/\/www.rubikon.news\/artikel\/tage-des-zorns\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.rubikon.news\/artikel\/tage-des-zorns<\/a><\/li>\n<li><a title=\"\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2018-12\/gelbwesten-frankreich-gesellschaft-sozialitaet-klassen-gewalt-edouard-louis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2018-12\/gelbwesten-frankreich-gesellschaft-sozialitaet-klassen-gewalt-edouard-louis<\/a><\/li>\n<li><a title=\"\" href=\"https:\/\/www.aufstehen.de\/billige-tugend-frankfurter-allgemeine-sonntagszeitung-14-oktober-2018\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.aufstehen.de\/billige-tugend-frankfurter-allgemeine-sonntagszeitung-14-oktober-2018\/<\/a><\/li>\n<li><a title=\"\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47676\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47676<\/a><\/li>\n<li><a title=\"\" href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=25436\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=25436<\/a><\/li>\n<li>Video, Gespr\u00e4ch mit Albrecht M\u00fcller: <a title=\"\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47606\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47606<\/a> , Buch: <a title=\"\" href=\"https:\/\/www.westendverlag.de\/buch\/nachdenken-ueber-deutschland-8\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.westendverlag.de\/buch\/nachdenken-ueber-deutschland-8\/<\/a><\/li>\n<li><a title=\"\" href=\"https:\/\/www.perlentaucher.de\/buch\/albrecht-mueller\/die-reformluege.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.perlentaucher.de\/buch\/albrecht-mueller\/die-reformluege.html<\/a> ,<br \/>\n<a title=\"\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/machtwahn.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/machtwahn.pdf<\/a> ,<br \/>\n<a title=\"\" href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/meinungsmache.761.de.html?dram:article_id=114255\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/meinungsmache.761.de.html?dram:article_id=114255<\/a> und <a title=\"\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Albrecht_M%C3%BCller_(Publizist)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Albrecht_M\u00fcller_(Publizist)<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"wpf_wrapper\"><a class=\"print_link\" href=\"\" target=\"_blank\">Drucken<\/a><\/p><!-- .wpf_wrapper --><div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_4774 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_4774')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_4774').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr 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