{"id":4228,"date":"2018-05-11T08:58:43","date_gmt":"2018-05-11T06:58:43","guid":{"rendered":"http:\/\/nachdenken-in-muenchen.de\/?p=4228"},"modified":"2018-08-13T21:33:33","modified_gmt":"2018-08-13T19:33:33","slug":"wohin-gehts-nach-dem-post-neoliberalismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nachdenken-in-muenchen.de\/?p=4228","title":{"rendered":"Wohin geht\u2019s nach dem \u201e(Post-) Neoliberalismus\u201c!?"},"content":{"rendered":"<h3>Oder ein Versuch, \u201eGlobalisierung\u201c und \u201eGl\u00fcck\u201c zusammenzubringen.<\/h3>\n<p><strong>von <a href=\"http:\/\/www.anyupae.com\/deutsch\/buch-2-fragment-fraktal\/\">Stefan Frischauf<\/a><\/strong><\/p>\n<div style=\"width: 490px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/nachdenken-in-muenchen.de\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Hochhaus_Mumbai.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone\" src=\"http:\/\/nachdenken-in-muenchen.de\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Hochhaus_Mumbai.jpg\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"360\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">1<\/p><\/div>\n<p>Was ist eigentlich \u201eNeoliberalismus\u201c?<br \/>\nEin wissenschaftlich nicht definierter,\u00a0 beliebig einsetzbarer \u201eKampfbegriff\u201c?<br \/>\nDas \u201eDrehen und Wenden von Allem und Nichts zum Vorteil einzelner zumeist m\u00e4chtiger Personen und Gruppen\u201c?<br \/>\nEine Leere an Werten und gemeinsamen (Grund-) Regeln?<br \/>\nUnd \u2013 wie kann man dieses Vakuum endlich wieder mit Gemeinsamkeiten f\u00fcllen?<\/p>\n<p>Ist \u201eGlobalisierung\u201c also \u201eFluch oder Segen\u201c?<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\nChance auf \u201eMiteinander\u201c oder \u201eDauerkrise des Gegeneinander\u201c bis hin zum Krieg?<br \/>\nUnd wie verh\u00e4lt es sich da mit dem \u201eGl\u00fcck\u201c? Ist das \u00fcberhaupt zu ermessen?<br \/>\nSicher ist das \u201eGl\u00fcck\u201c fl\u00fcchtig. Wenn man meint, es gefasst zu haben, dann ist es auch sogleich wieder entschwunden. Und der Weg dahin ist voller Dornen.<br \/>\nAber er liegt n\u00e4her, als die meisten ahnen.<br \/>\nUnd \u201egute und verantwortungsvolle Politik\u201c sollte diesen ebnen.<br \/>\nF\u00fcr immer mehr und nicht f\u00fcr immer weniger Menschen.<\/p>\n<p><strong>Der Neoliberalismus habe sich in der Finanzkrise 2008 selber erledigt <\/strong><sup id=\"fnref:1a\"><a href=\"#fn:1\" rel=\"footnote\">1<\/a><\/sup><strong>.<\/strong><\/p>\n<p>Sinngem\u00e4\u00df Andrea Nahles am 25.02.2018, Ulmer Regionalkonferenz zum Mitgliedervotum der SPD f\u00fcr oder gegen die \u201eGroko\u201c mit den beiden Parteien mit dem C vorne.<br \/>\nUnd \u2013 die fr\u00fchere Juso-Vorsitzende aus der Eifel w\u00e4re nicht die vom Parteivorstand auserkorene Vorsitzende der \u201eSPD\u201c, w\u00fcrde sie da nicht noch einen drauflegen:<\/p>\n<p><strong>Nicht der Neoliberalismus sei das Problem sondern der chinesische Staatskapitalismus <\/strong><sup id=\"fnref:1b\"><a href=\"#fn:1\" rel=\"footnote\">1<\/a><\/sup><strong>. <\/strong><\/p>\n<p>\u201ePolitische Willensbildung\u201c sollte ja schon mit der Klarheit der Begrifflichkeiten beginnen. Aber Nebelkerzen, Brandbeschleuniger und ideologische Allgemeinpl\u00e4tze scheinen Hochkonjunktur zu haben. Auch gegen Ende der 2010er Jahre.<br \/>\nUmso wichtiger, wesentliche Grundregeln und -werte neu zu fassen und ein genaueres Hinsehen einzufordern. Mit allen Konsequenzen.<\/p>\n<p>Dient \u201eNeoliberalismus\u201c also auch zur \u201eVerschleierung\u201c, um Fragen von Moral und Ethik immer zum bedingungslosen Vorteil meist des \u00f6konomisch oder sonst wie \u201eSchlagkr\u00e4ftigsten\u201c zu \u201eregeln\u201c?<br \/>\nUnd wie verh\u00e4lt es sich da mit der \u201eOhnmacht der eigenen Person\u201c?<br \/>\nDes \u201epolitischen Mandatstr\u00e4gers\u201c und seiner oder ihrer \u201eSelbstauslieferung der \u00f6ffentlichen Angelegenheiten\u201c an andere \u201eInteressensgruppen.<\/p>\n<p>Wenn <strong>Susan Bonath<\/strong> im Rubikon schreibt, dass <strong>\u201eDer Krieg der Reichen gegen die Armen eskaliert\u201c<\/strong><sup id=\"fnref:2\"><a href=\"#fn:2\" rel=\"footnote\">2<\/a><\/sup> und die Ausweitung der Hartz-Gesetze oder anderer Epigonen derselben unter anderem Namen in Europa feststellt, dann ist das zun\u00e4chst einmal eine kluge Betrachtung. Eine beklagenswerte Entwicklung wird vertieft dargestellt. Eine Aufweitung des Blickfeldes beim Leser ist beabsichtigt.<\/p>\n<p>\u201eGlobalisierung\u201c, \u201eKampf der Kulturen\u201c \u2013 negative Vorzeichen.<\/p>\n<p>Wie steht es dann aber mit dem Einwand, dass \u201edie Globalisierung\u201c in den letzten rund drei\u00dfig Jahren viele Menschen andernorts der \u201eArmut\u201c hat entkommen lassen?<\/p>\n<p><strong>2013 wurde von Forbes und CNN die \u201eindische Mittelklasse\u201c mit rund 320 Millionen Menschen beziffert. <\/strong><\/p>\n<p>Ein dort\u00a0 ganz anders ausgepr\u00e4gtes Ph\u00e4nomen als bei uns in (Mittel-) Europa, wo letztlich der Auf- und Umbau von \u201eMittelklassegesellschaften\u201c in den Wiederaufbaujahren nach der Katastrophe des 2. Weltkrieges breiten Konsens, \u00a0vielleicht gar \u201ehistorische Notwendigkeit\u201c darstellte.<\/p>\n<p>In einer Kultur, deren Herz der \u201eGr\u00fcndungsvater\u201c der indischen Nation, Mohandas Karamchand, genannt Mahatma Gandhi\u00a0gut eine Generation zuvor, vor rund 70 Jahren im d\u00f6rflichen Leben sah, ist hier das Ph\u00e4nomen einer \u00fcberwiegend \u201eurbanen Mittelklasse\u201c gerade erst gut eine weitere Generation alt. Vorher gab es zumindest von den statistischen Werten her nur \u201ereich und arm\u201c auf dem Subkontinent. Im Verh\u00e4ltnis eher des omin\u00f6sen einen Prozents gegen\u00fcber den \u201e99%\u201c.<\/p>\n<p>Dennoch \u2013 oder vielleicht eher &#8211; eben drum sprechen kluge InderInnen wie Arundhati Roy von einer \u201eDiktatur der Mittelklasse\u201c<sup id=\"fnref:3\"><a href=\"#fn:3\" rel=\"footnote\">3<\/a><\/sup>.<\/p>\n<div style=\"width: 490px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/nachdenken-in-muenchen.de\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Morgentoilette_Kalkutta.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone\" src=\"http:\/\/nachdenken-in-muenchen.de\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Morgentoilette_Kalkutta.jpg\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"360\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">2<\/p><\/div>\n<p><strong>2015 schreibt der \u201eGlobale Wohlstandbericht\u201c China die \u201eam schnellsten wachsende Mittelschicht\u201c der Welt zu.\u00a0 <\/strong><\/p>\n<p>Auch wenn die Parameter hier ganz anders gelagert sind, so d\u00fcrfte denn der Anteil der zumeist in den St\u00e4dten des \u201eReichs der Mitte\u201c lebenden \u201eMittelschichtsb\u00fcrgern\u201c wie auch Angeh\u00f6rigen der \u201eMittelklasse\u201c an der Gesamtbev\u00f6lkerung von rund 1,38 Milliarden Menschen in der VR China weitaus h\u00f6her sein als in Indien mit seinen 1,32 Milliarden<sup id=\"fnref:4\"><a href=\"#fn:4\" rel=\"footnote\">4<\/a><\/sup>.<\/p>\n<p>Man sollte also die \u201erelative und absolute Armut\u201c am jeweiligen Orte im jeweiligen zeitgeschichtlichen Kontext irgendwie gegen\u00fcberstellen. Aber auch dann erh\u00e4lt man zun\u00e4chst einmal lediglich \u201estatistische Werte\u201c.<\/p>\n<p>Zu einer m\u00f6glichst vergleichbaren \u201eglobalen\u201c Betrachtungsweise von \u201eArmut und Reichtum\u201c kommt man wohl erst, wenn man neben zahlenm\u00e4\u00dfig Erfassbarem und kulturgeschichtlichem Kontext am jeweiligen Ort auch \u201eChancen und Perspektiven\u201c und damit verkn\u00fcpfte \u201eHoffnungen und \u00c4ngste\u201c \u2013 \u201eGl\u00fcck\u201c und \u201eNot und Elend\u201c sichtbar und deutlich vergleichbar gegen\u00fcberstellt.<\/p>\n<p>Aber so, dass daraus dann wieder \u201egemeinsame Chancen und Perspektiven\u201c entwickelt werden k\u00f6nnen. Dass Lernen von und \u00fcbereinander zur Basis f\u00fcr eine gemeinsame Zukunft \u2013 f\u00fcr \u201eZusammenarbeit an gemeinsamem Gl\u00fcck\u201c werden kann. Und dass dieses Lernen dann auch zudem gew\u00fcrdigt, geachtet und honoriert wird.<\/p>\n<p><strong>Was braucht der oder die Andere am dringendsten?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Was sieht der oder die Andere aber derzeit gar nicht so als \u201eGrundbed\u00fcrfnis\u201c an? \u00a0Und wie verh\u00e4lt es sich mit dem, was ich als mein eigenes \u201eGrundbed\u00fcrfnis\u201c sehe oder eben nicht sehen kann?<\/strong><\/p>\n<p>Das klingt zun\u00e4chst alles sehr blau\u00e4ugig \u201eidealistisch\u201c. Ist aber das krasse Gegenteil: \u201ebrutaler Realismus\u201c. Und wird alles andere als leicht zu erreichen sein. Wird vielmehr nur durch manchen kleinen Schritt \u00fcber manchen Schatten m\u00f6glich sein. Man k\u00f6nnte jetzt auch von \u201eharter Arbeit\u201c sprechen. W\u00e4re \u201eArbeit\u201c nicht so negativ behaftet. Zumal als \u201eLohnarbeit\u201c in diesen Zeiten.<\/p>\n<p>Aber vielleicht ist das ja auch unsere \u201eeinzige Chance\u201c.<br \/>\nDer Schritt \u00fcber den Schatten hinaus.<br \/>\nDie \u00dcberwindung von Angst und Hoffnungslosigkeit.<br \/>\n\u201eArbeit\u201c, die auch ein gro\u00dfer \u201eSpa\u00df\u201c sein und somit \u201eGl\u00fcck\u201c verhei\u00dfen kann.<\/p>\n<p><strong>WAS <\/strong><strong>k\u00f6nnen wir WIE konkret tun?<br \/>\nUnd \u2013 WIE SCHAFFEN WIR WAS?<\/strong><\/p>\n<p>Alleine schon die 1. Person Plural von \u201eschaffen\u201c f\u00fchrt in das n\u00e4chste Minenfeld.<br \/>\nDer Satz der Kanzlerin aus dem Herbst 2015:<br \/>\n\u201eWIR SCHAFFEN DAS!\u201c<br \/>\nauf dem H\u00f6hepunkt der \u201edeutschen Fl\u00fcchtlingskrise\u201c stellt eine str\u00e4fliche Vereinfachung dar.<br \/>\nDie Kurzsichtigkeit des \u201eNeoliberalismus\u201c als \u201everwaltete Stagnation\u201c.<br \/>\nLeere Versprechen in jedem Falle.<br \/>\nF\u00fcr alle Einheimischen wie f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge.<\/p>\n<p>Denn,<\/p>\n<ul>\n<li>dass die von UNHCR derzeit genannten rund 60 Millionen Menschen auf der Flucht weltweit eher sehr niedrig gegriffen sind,<\/li>\n<li>dass die meisten auf der Flucht vor Krieg und Armut derzeit wirklich Bed\u00fcrftigen nicht einmal zu den Grenzen ihres eigenen Staates kommen und<\/li>\n<li>dass viele Schlepperbanden auf allen Seiten des Mittelmeeres die Menschen zu Hauf mit leeren Versprechungen insbesondere nach Deutschland locken,<\/li>\n<li>dass die meisten \u201eBinnenfl\u00fcchtlinge\u201c innerhalb der Staatsgrenzen \u201eauf der s\u00fcdlichen Hemisph\u00e4re des Globus\u201c derzeit eher in den St\u00e4dten dort und an den R\u00e4ndern derselben ein immer h\u00e4rter zu erk\u00e4mpfendes vor\u00fcbergehendes \u201eHeim- und Bleiberecht\u201c finden,<\/li>\n<li>dass die \u201eglobale Grenze\u201c zwischen \u201ereichem Norden\u201c und \u201earmem S\u00fcden\u201c nichts mit den geographischen L\u00e4ngen und Breiten zu tun hat und in Italien zum Beispiel nicht weit s\u00fcdlich von Rom verl\u00e4uft,<\/li>\n<li>dass dabei alle \u2013 \u201eWirtschafts-, Klima- oder Kriegsfl\u00fcchtlinge\u201c bei allen ihren Bewegungen in erster Linie von ihren Bed\u00fcrfnissen \u2013 und da zuallererst von der Sehnsucht nach Gl\u00fcck und der Hoffnung auf ein besseres und vor allem ein \u201esichereres Leben\u201c getrieben werden,<\/li>\n<li>dass aber auch \u201eMittelklassen\u201c oder \u201eMittelschichten\u201c auf dem \u201ealten Kontinent Europa\u201c in ihrem Unbehagen, das sich in h\u00e4ufig \u201estark rechtslastigen Wahlergebnissen\u201c ausdr\u00fcckt, dieselben Hoffnungen und Sehns\u00fcchte mit sich tragen,<\/li>\n<li>dass hier wie dort auf \u201efreien M\u00e4rkten\u201c indes die (Grund-) Regeln jeden Marktes, jeden \u201eBazars\u201c \u2013 die Beziehung und Abh\u00e4ngigkeit zwischen (Kunden-) Bedarf und Angebot und Nachfrage immer mehr ausgehebelt ist und dieser Zustand in erster Linie verwaltet, nicht aber zum Besseren \u201ef\u00fcr die Vielen, statt f\u00fcr die Wenigen\u201c<sup id=\"fnref:5\"><a href=\"#fn:5\" rel=\"footnote\">5<\/a><\/sup> weiter entwickelt werden soll,<\/li>\n<li>dass aber auch die alten Modelle des 20. Jahrhunderts von \u201eKapitalismus\u201c und \u201eSozialismus\u201c so dies nicht beheben helfen k\u00f6nnen,<\/li>\n<li>dass da vielmehr auf vielen (Ma\u00dfstabs-) Ebenen eigentlich ganz leicht angesetzt werden kann,<\/li>\n<li>dass dies aber erneut eine \u201eAufgabe mindestens f\u00fcr die n\u00e4chste Generation\u201c, also mehr als die n\u00e4chsten drei\u00dfig Jahre ist, und<\/li>\n<li>dass es daf\u00fcr auch mancher harter Verhandlungen bedarf, um ausgleichende B\u00fcndelung \u201eschwacher gemeinwirtschaftlicher Interessen\u201c gegen\u00fcber \u201estarken privatwirtschaftlichen (Einzel-)Interessen\u201c durchzusetzen,<\/li>\n<\/ul>\n<p>das sind alles nur Ausgangs\u00fcberlegungen und \u2013beobachtungen, die hier im Vorfeld erw\u00e4hnt werden sollen.<\/p>\n<p>Denn hier soll es in der Folge bald peu \u00e0 peu um die vielf\u00e4ltigen (handwerklichen) Ansatzpunkte gehen, die genau das eingangs Gesagte einfordern:<\/p>\n<p><strong>\u201eGl\u00fcck als globales Gut\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Daf\u00fcr bedarf es auch der weiteren Seitenblicke in andere Lebens- und Kulturr\u00e4ume. Sei es nach Bhutan, China, in die US oder sonst wohin. Seitenblicke und Perspektivwechsel, die aber den Gegenstand darin auf die Ebene des Betrachters holen sollen.<\/p>\n<p>Deutschland hat sich lange immer wieder als der gro\u00dfe Gewinner aller Krisen sp\u00e4testens seit 2008 pr\u00e4sentiert. Und das Land macht es so \u201eNeppern, Schleppern und Bauernf\u00e4ngern\u201c \u00fcberall sehr leicht.<\/p>\n<p>Auf die Frage, was ihm hier am besten gefalle und was ihn andererseits am meisten st\u00f6re, antwortete ein seit rund sieben Jahren nun mit Frau und kleinem Sohn hier im \u201erheinischen wilden Westen\u201c Deutschlands lebender guter Freund aus Brooklyn \/ New York City deutlich: Es gibt viel mehr M\u00f6glichkeiten als in den US derzeit hier, aber \u2013die schwerm\u00fctige, n\u00f6lende Unzufriedenheit mit Allem und Jedem und die v\u00f6llige Unbeweglichkeit, da vielleicht auch gemeinsam heraus kommen zu wollen \u2013 daran w\u00fcrde er sich nie gew\u00f6hnen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Es sollte hier also mittels einer Ann\u00e4herung, einer Darstellung \u201eglobaler Auffassungen von einem gl\u00fccklichen Leben\u201c erm\u00f6glicht werden, dies auch hier einzufordern.<br \/>\nNicht mehr und nicht weniger als \u201eunseren Anteil am \u201aglobalen Gl\u00fcck\u2019\u201c.<br \/>\nUnd Wege dahin , weg vom l\u00e4hmenden Unbehagen f\u00fcr alle Generationen \u2013 Menschen aller sozialen und ethnischen Herkunft zu beschreiben.<br \/>\nIhre Gangbarkeit sichtbar machen. Sie zur Diskussion stellen.<br \/>\nSich dem \u201eGl\u00fcck\u201c ann\u00e4hern.<br \/>\nDarstellen, was WIR tun k\u00f6nnen, um mehr von diesem \u201eglobalen Gl\u00fcck\u201c zu empfinden.\u00a0 Aber auch \u2013 \u201eauf typisch deutsche Art\u201c \u2013 uns dies zu erarbeiten.<br \/>\nUns und anderen. Und f\u00fcr und mit anderen.<br \/>\nWas ja auch wieder \u201eMomente des Gl\u00fccks\u201c bewirken kann.<\/p>\n<div style=\"width: 490px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/nachdenken-in-muenchen.de\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Nickerchen_Shanghai.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone\" src=\"http:\/\/nachdenken-in-muenchen.de\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Nickerchen_Shanghai.jpg\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"360\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">3<\/p><\/div>\n<p>Anmerkungen:<\/p>\n<ol>\n<li id=\"fn:1\">\u2191 <a href=\"#fnref:1a\" rev=\"footnote\"><sup>a<\/sup><\/a> <a href=\"#fnref:1b\" rev=\"footnote\"><sup>b<\/sup><\/a> Danke, Ludger Elmer vom M\u00fcnchner Blog der \u201eNachdenkseiten\u201c &#8211; \u201eNachdenken in M\u00fcnchen\u201c f\u00fcr das Notieren von Nahles \u00c4u\u00dferungen und den Beitrag: <a href=\"http:\/\/nachdenken-in-muenchen.de\/?p=4125\">http:\/\/nachdenken-in-muenchen.de\/?p=4125<\/a><\/li>\n<li id=\"fn:2\"><a href=\"#fnref:2\" rev=\"footnote\">\u2191<\/a> \u201eDer andere Krieg\u201c von Susan Bonath hier auf Rubikon:<br \/>\n<a title=\"\" href=\"https:\/\/www.rubikon.news\/artikel\/der-andere-krieg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.rubikon.news\/artikel\/der-andere-krieg<\/a><\/li>\n<li id=\"fn:3\"><a href=\"#fnref:3\" rev=\"footnote\">\u2191<\/a> Ein Interview von Iris Radisch mit der Schriftstellerin, Journalistin und ausgebildeten Architektin vom September 2011:<br \/>\n<a title=\"\" href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2011\/37\/Interview-Roy\/komplettansicht\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.zeit.de\/2011\/37\/Interview-Roy\/komplettansicht<\/a><\/li>\n<li id=\"fn:4\"><a href=\"#fnref:4\" rev=\"footnote\">\u2191<\/a> <a title=\"\" href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2016-08\/china-mittelschicht-identitaet\/komplettansicht\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2016-08\/china-mittelschicht-identitaet\/komplettansicht<\/a><\/li>\n<li id=\"fn:5\"><a href=\"#fnref:5\" rev=\"footnote\">\u2191<\/a> Labour unter Jeremy Corbyn im Britischen (Brexit-) K\u00f6nigreich ist da die einzige klassisch \u201elinke sozialdemokratische\u201c Partei, die diese Fundamentalposition auch schlagkr\u00e4ftig mit diesen Worten programmatisch attackiert und Alternativen ausarbeitet.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Alle Fotos <strong>\u00a9<\/strong> beim Verfasser selbst:<\/p>\n<ol>\n<li>Das mit 173 m h\u00f6chste und teuerste \u201eEinfamilienhaus\u201c der Welt \u2013 das gestapelte Wohnregal-Hochhaus des indischen Gro\u00dfindustriellen Ambani in\u00a0Bombay \/ Mumbai\u00a0hier im Hintergrund\u00a0\u2013 eine \u00e4ltere, von vielen Monsunregenzeiten gezeichnete Investitionsruine in Breach Candy im S\u00fcden der indischen \u201eWirtschaftsmetropole\u201c im Vordergrund.<\/li>\n<li>Die Morgentoilette einiger Rikschafahrer am Eingang zu einem Slum im S\u00fcden Kalkuttas \/ Kolkatas.\u00a0Die Menschen haben eben auch ihren Stolz und \u201eposen\u201c denn auch gerne f\u00fcr den Knipser hier.<\/li>\n<li>Ein \u201eNickerchen\u201c im dichtesten Trubel eines innerst\u00e4dtischen Einkaufsviertels in Shanghai. Eine gewisse \u201eZwanglosigkeit\u201c auch in ihrem Auftreten im \u201e\u00f6ffentlichen Raum\u201c zeichnet die meisten Chinesen aus. Und \u2013 das Lachen der meisten Chinesen ist durchaus ehrlich und kommt von Herzen \u2013 wenn das Gegen\u00fcber eben auch entsprechend (re-) agiert. Wie \u00fcberall auf der Welt.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"https:\/\/nachdenken-in-muenchen.de\/?p=4228&amp;wp_email_popup=1\" onclick=\"email_popup(this.href); return false;\"  title=\"Beitrag versenden\" rel=\"nofollow\">Beitrag versenden<\/a>\n<p class=\"wpf_wrapper\"><a class=\"print_link\" href=\"\" target=\"_blank\">Drucken<\/a><\/p><!-- .wpf_wrapper --><div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_4228 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_4228')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_4228').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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