{"id":3861,"date":"2017-08-07T08:59:33","date_gmt":"2017-08-07T06:59:33","guid":{"rendered":"http:\/\/nachdenken-in-muenchen.de\/?p=3861"},"modified":"2017-08-07T23:39:24","modified_gmt":"2017-08-07T21:39:24","slug":"eine-bruecke-nach-damaskus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nachdenken-in-muenchen.de\/?p=3861","title":{"rendered":"Eine Br\u00fccke nach Damaskus"},"content":{"rendered":"<div style=\"width: 512px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.rubikon.news\/uploads\/store\/56db023c8248ba1ac5330e0163f1f2b6.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone\" src=\"https:\/\/www.rubikon.news\/uploads\/store\/56db023c8248ba1ac5330e0163f1f2b6.jpg\" alt=\"Eine Br\u00fccke nach Damaskus\" width=\"502\" height=\"283\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Bildlizenz CCO<\/p><\/div>\n<h2>B\u00fcrger in einer bayerischen Kleinstadt leisten wertvolle Friedensarbeit.<\/h2>\n<p><strong>Von Bernd Duschner<\/strong><\/p>\n<p>Seit mittlerweile mehr als 6 Jahren f\u00fchren die Nato-Staaten Krieg gegen Syrien: Sie haben umfassende Finanz- und Wirtschaftssanktionen verh\u00e4ngt. Sie haben mit Milliarden Dollar Terrorbanden und separatistische Kr\u00e4fte zur Zerst\u00f6rung des multiethnischen s\u00e4kularen Staates ausgebildet und bewaffnet. Unter offener Missachtung des V\u00f6lkerrechts operieren sie in Syrien mit Spezialkr\u00e4ften, bombardieren mit ihrer Luftwaffe und errichten eigene Milit\u00e4rst\u00fctzpunkte. Hunderttausende Syrer haben infolge dieser Aggression bereits ihr Leben verloren, Millionen wurden zu Fl\u00fcchtlingen. Es kann nicht gen\u00fcgen, \u00fcber den Krieg in Syrien und das Leid seiner Bev\u00f6lkerung nur zu diskutieren. Die gezielte D\u00e4monisierung der syrischen Regierung durch Politik und Medien darf die Friedensbewegung und Linke nicht l\u00e4nger davon abhalten, der syrischen Bev\u00f6lkerung konkret humanit\u00e4re und moralische Unterst\u00fctzung zu leisten und direkte Kontakte aufzubauen. Dass dies m\u00f6glich ist, zeigt unser Beispiel.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h1>Die Vorgeschichte<\/h1>\n<p>In unserem Landkreis Pfaffenhofen ist unser Verein \u201eFreundschaft mit Valjevo e.V. bei Fl\u00fcchtlingen durch sein konsequentes Eintreten f\u00fcr ihre Rechte bekannt. Es ist bekannt, dass wir mehrfach schwerkranken Kindern aus dem Irak und Syrien eine Behandlung in deutschen Krankenh\u00e4usern erm\u00f6glicht haben. Es war also kein Zufall, dass im Oktober 2015 eine \u00e4ltere syrisch-pal\u00e4stinensische Asylbewerberin mit eben einer solchen Bitte auf uns zukam.<\/p>\n<p>Ihr damals 15j\u00e4hrigen Enkel Mohamad in Damaskus litt an einem Tumor im rechten Kniegelenk. Die \u00c4rzte in Syrien hatten ihm nicht helfen k\u00f6nnen. Wir fanden eine Klinik, die bereit war, die Behandlung zu einem Festpreis zu \u00fcbernehmen, sammelten das notwendige Geld und erhielten endlich nach mehr als einem Jahr dauernden z\u00e4hen Bem\u00fchungen vom deutschen Konsulat in Beirut ein Einreisevisum f\u00fcr Mohamad. Die Operation verlief erfolgreich. Mohamad ist heute vollst\u00e4ndig gesund, wohnt bei seiner Gro\u00dfmutter in unserer Stadt, besucht die Berufsschule und spielt mit seinen Freunden gerne und viel Fu\u00dfball.<\/p>\n<h1>Eine Zusammenarbeit beginnt<\/h1>\n<p>Bei der Durchsicht von Mohamads Unterlagen hatten wir gesehen, dass er vor seinem Flug nach Deutschland im \u201eItalienischen Krankenhaus\u201c in Damaskus untersucht worden war. Dieses Krankenhaus besteht seit \u00fcber 105 Jahren und besch\u00e4ftigt 140 Mitarbeiter.<\/p>\n<p>Es steht Kranken unabh\u00e4ngig von ihrer religi\u00f6sen \u00dcberzeugung oder ethischen Zugeh\u00f6rigkeit offen und hat einen exzellenten Ruf. Gef\u00fchrt wird es von Don Bosco Schwestern unter Leitung von Schwester Anna Maria Scarzello. Die geb\u00fcrtige Italienerin aus einer kleinen Gemeinde im Piemont hatte zuvor 40 Jahre mit jungen Frauen im mexikanischen Chiapas gearbeitet und sie bei ihrer Entwicklung und der Durchsetzung ihrer Rechte unterst\u00fctzt. 2011 ging sie ungeachtet aller Gefahren f\u00fcr ihre neue Aufgabe nach Damaskus. Mit diesem Krankenhaus nahmen wir Kontakt auf. Schwester Scarzello berichtete uns \u00fcber die Probleme, vor denen das Krankenhaus steht:<\/p>\n<p>Es fehlt an \u00c4rzten, weil viele von ihnen das Land verlassen haben. Es gibt nur stundenweise Strom und die Preise f\u00fcr Diesel zum Betreiben der Notstromaggregate sind exorbitant hoch. Das sind Folgen der Sanktionen, die EU und Bundesregierung gegen Syrien seit 2011 verh\u00e4ngt haben. Sie verbieten explizit den Export von Treibstoff und Heiz\u00f6l sowie von Technologie und Ausr\u00fcstung f\u00fcr die Raffination von Erd\u00f6l und f\u00fcr Kraftwerke zur Stromgewinnung.<\/p>\n<p>Selbst Medikamente, medizinisches Verbrauchsmaterial, notwendige Ger\u00e4te und Ersatzteile f\u00fcr das Krankenhaus sind wegen der umfassenden Finanz- und Wirtschaftssanktionen im Land kaum zu bekommen. Mitarbeiter des Krankenhauses m\u00fcssen deshalb regelm\u00e4\u00dfig zu Eink\u00e4ufen in den Libanon oder nach Jordanien reisen.<\/p>\n<p>Das Krankenhaus hat gro\u00dfe finanzielle Schwierigkeiten. Es hat Probleme, die eigenen Mitarbeiter zu bezahlen, die ihrerseits unter st\u00e4ndigen hohen Preissteigerungen leiden. F\u00fcr sie sind selbst Grundnahrungsmittel sehr teuer geworden. Von den Patienten aber ist angesichts der Verarmung der Bev\u00f6lkerung kaum Geld f\u00fcr Behandlung und Medikamente zu bekommen. Dringend bat uns Schwester Scarzello, die Finanzierung f\u00fcr die Erneuerung der 15 Jahre alten Wasseraufbereitungsanlage f\u00fcr die Dialyse zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Wir informierten unsere Lokalpresse, klebten Plakate und verteilten Flugbl\u00e4tter in unserer Stadt. Sehr schnell konnten wir dem Krankenhaus nicht nur die ben\u00f6tigte Summe f\u00fcr die Anlage, sondern zus\u00e4tzlich noch Geld f\u00fcr den Kauf kleinerer medizinischer Ger\u00e4te f\u00fcr die Intensivstation zukommen lassen. Es hatte sich gezeigt, dass viele unserer Mitb\u00fcrger bereit waren, sich bei der humanit\u00e4ren Hilfe einzubringen und wir diese Hilfe gut nutzen konnten, um \u00fcber die Ursachen von Not und Leid in Syrien und die Mitverantwortung der Bundesregierung zu informieren.<\/p>\n<h1>Eine Berufsausbildung als Existenzgrundlage f\u00fcr syrische M\u00fctter<\/h1>\n<p>In ihrem Dankesschreiben an uns betonte Schwester Scarzello, wie wichtig f\u00fcr die syrische Bev\u00f6lkerung eine solche Unterst\u00fctzung nicht nur als materielle Hilfe, sondern gerade auch als moralische Unterst\u00fctzung ist. Es gibt viel Kraft, so die Schwester, wenn man wei\u00df, dass es in Europa Menschen gibt, die mit uns f\u00fchlen und Solidarit\u00e4t leisten. Vor wenigen Monaten hat sie uns ein weiteres Projekt ans Herz gelegt.<\/p>\n<p>Sie bat uns, die Finanzierung von 2 Kursen f\u00fcr die Berufsausbildung von Frauen in Damaskus zu Schneiderinnen zu \u00fcbernehmen. Ihre Kollegin Carolin Tahhan, die aus Aleppo stammt und bereits einen Kindergarten mit 200 Kindern leitet, hatte vor 7 Jahren mit Geldern des UN-Fl\u00fcchtlingswerkes begonnen, solche Kurse f\u00fcr Pal\u00e4stinenserinnen und Irakerinnen zu organisieren.<\/p>\n<p>Nach Abschluss der 4 Monate dauernden Ausbildung erhalten die Teilnehmerinnen ein Zertifikat und eine eigene N\u00e4hmaschine. F\u00fcr ausgebildete Schneiderinnen gibt es in Syrien gute M\u00f6glichkeiten, selbstst\u00e4ndig oder bei Einrichtungen zu arbeiten und Geld zu verdienen.<\/p>\n<blockquote><p>Damaskus ist voll von Fl\u00fcchtlingen. Unter ihnen sind viele M\u00fctter, die ihren Mann im Krieg verloren haben und jetzt allein auf sich gestellt, das Geld f\u00fcr ihren Lebensunterhalt und ihre Kinder verdienen m\u00fcssen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Gut 20.000 EUR sind f\u00fcr die Finanzierung von 2 Klassen mit jeweils 20 Teilnehmerinnen und den Kauf der N\u00e4hmaschinen (St\u00fcckpreis 364 EUR) erforderlich. 11.000 EUR haben wir bereits geschickt, so dass die beiden Kurse, wie uns Schwester Tahhan freudig mitteilte, vor 3 Wochen beginnen konnten. Jetzt gilt es f\u00fcr uns, noch das Geld f\u00fcr die N\u00e4hmaschinen zu sammeln.<\/p>\n<p>F\u00fcr unsere Arbeit als \u00f6rtliche Friedensgruppe ist der direkte Kontakt nach Damaskus wichtig. Die geleistete humanit\u00e4re Hilfe hat uns viel Anerkennung bei unseren Mitb\u00fcrgern gebracht. Sie erm\u00f6glichte es uns gleichzeitig, \u00fcber die verheerenden Folgen der Sanktionen f\u00fcr die syrische Bev\u00f6lkerung aufzukl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Die Informationen aus den regelm\u00e4\u00dfigen Schreiben und Telefonaten mit dem Krankenhaus helfen uns in der politischen Arbeit vor Ort. Fragt man Schwester Tahhan nach den Ursachen des Krieges, so verweist sie auf den Reichtum des Landes, der die Begehrlichkeit der Gro\u00dfm\u00e4chte und Nachbarstaaten geweckt habe, das \u201eschwarze\u201c Gold\u201c (Erd\u00f6l), das \u201egelbe\u201c Gold und \u201ewei\u00dfe\u201c Gold (Baumwolle) Syriens.<\/p>\n<blockquote><p>Dass die Syrer ungeachtet der ethnische und religi\u00f6ser Vielfalt zusammengeh\u00f6ren und gut zusammenleben k\u00f6nnen, daf\u00fcr f\u00fchrt sie viele Beispiele aus ihrem Alltagsleben auf. Sie ist \u00fcberzeugt, dass der Frieden kommen wird.<\/p><\/blockquote>\n<p>Daf\u00fcr aber sei es ganz wichtig, betont Schwester Scarzello, dass der Westen aufh\u00f6rt, Terroristen zu bewaffnen und die Sanktionen aufhebt. F\u00fcr den Herbst hat uns das Italienische Krankenhauses jetzt offiziell nach Damaskus eingeladen.<\/p>\n<blockquote><p>Wer uns beim Kauf der erforderlichen N\u00e4hmaschinen unterst\u00fctzen m\u00f6chte, den bitten wir um Spenden auf das Konto unseres gemeinn\u00fctzigen Vereins \u201eFreundschaft mit Valjevo e.V.\u201c bei der Sparkasse Pfaffenhofen, DE06 7215 1650 0008 0119 91, Stichwort \u201eHilfe f\u00fcr M\u00fctter in Damaskus\u201c.<\/p><\/blockquote>\n<hr \/>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.rubikon.news\/media\/images\/969f98306281041edc961dc40e1bf2ee.jpg\" alt=\"Bild\" \/>Schwester Scarzello mit Wasseraufbereitungsanlage.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.rubikon.news\/media\/images\/16a131934ab0a0c2cd72a2594efb8c6a.jpg\" alt=\"Bild\" \/>Schwester Tahhan mit Kursteilnehmern<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.rubikon.news\/media\/images\/7699502c19e5d97448ca3472df975aea.jpg\" alt=\"Bild\" \/>Schwester Tahhan inmitten von Kindern ihren Kindergarten<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.rubikon.news\/media\/images\/b9fa9151c77df4d93fec70a5b72c56ee.JPG\" alt=\"Bild\" \/>Das italienische Krankenhaus<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.rubikon.news\/media\/images\/b287b81689a48521cf5245344f132cdb.jpg\" alt=\"Bild\" \/>Infostand in Pfaffenhofen<\/p>\n<div class=\"article-end\">\n<hr \/>\n<p><em><strong>Bernd Duschner<\/strong>, geboren 1951, studierte Volkswirtschaft und Italienisch. Bis zu seiner Pensionierung war er Firmenkundenbetreuer f\u00fcr eine gro\u00dfe Versicherungsgesellschaft. Seit Jahrzehnten ist er aktiv in der Friedensbewegung und leitet den Verein &#8220;Freundschaft mit Valjevo e.V.&#8221; in der bayerischen Kreisstadt Pfaffenhofen.<\/em><\/p>\n<p><em>Dieses Werk ist lizenziert unter einer <a title=\"\" href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nc-nd\/4.0\/deed.de\" target=\"_blank\" rel=\"license noopener noreferrer\">Creative Commons Namensnennung &#8211; Nicht kommerziell &#8211; Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz<\/a> und zuerst erschienen bei <a title=\"\" href=\"https:\/\/www.rubikon.news\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Rubikon<\/a>.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<\/div>\n<p class=\"wpf_wrapper\"><a class=\"print_link\" href=\"\" target=\"_blank\">Drucken<\/a><\/p><!-- .wpf_wrapper --><div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_3861 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_3861')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_3861').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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