{"id":3223,"date":"2016-08-31T09:59:19","date_gmt":"2016-08-31T07:59:19","guid":{"rendered":"http:\/\/nachdenken-in-muenchen.de\/?p=3223"},"modified":"2023-04-08T22:36:36","modified_gmt":"2023-04-08T20:36:36","slug":"gila-lustiger-erschuetterung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nachdenken-in-muenchen.de\/?p=3223","title":{"rendered":"Gila Lustiger: Ersch\u00fctterung"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/nachdenken-in-muenchen.de\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/csm_produkt-10002747_599c0b0014.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/nachdenken-in-muenchen.de\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/csm_produkt-10002747_599c0b0014.jpg\" alt=\" \" width=\"180\" height=\"296\" \/><\/a><\/p>\n<p>Treffen der \u201eNachdenker\u201c an einem warmen Augustabend beim Griechen im Agora. Ich habe ein B\u00fcchlein dabei, es ist der kleine Band von <a href=\"https:\/\/www.piper.de\/buecher\/erschuetterung-isbn-978-3-8270-1332-3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Gila Lustiger<\/a> mit dem Titel \u201eErsch\u00fctterung\u201c. Schnell kommen wir auf das darin behandelte Thema: Die Reaktionen und die Fragen nach dem Warum, also nach den Motiven der Attent\u00e4ter von Paris im November 2015.<br \/>\nDie Autorin war im Buch zur\u00fcckgegangen in das Jahr 2005, als in den Vorst\u00e4dten (Banlieues) tagelang der Mob geherrscht hatte, als Autos, Bibliotheken, Kinderg\u00e4rten und Polizeistationen angegriffen und in Brand gesetzt wurden.<\/p>\n<blockquote><p><a href=\"http:\/\/www.bpb.de\/internationales\/europa\/frankreich\/152511\/problemgebiet-banlieue\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Im Herbst 2005<\/a> erreichten die Unruhen schlie\u00dflich ein Ausma\u00df, das in seiner Dauer und geographischer Ausbreitung selbst Experten \u00fcberraschte. Zwischen dem 27. Oktober und dem 17. November 2005 lieferten sich jugendliche Vorstadtbewohner in ganz Frankreich Stra\u00dfenschlachten mit der Polizei. Im Verlauf brannten mehr als 10.000 Fahrzeuge. Hunderte \u00f6ffentliche Geb\u00e4ude wurden zerst\u00f6rt, darunter Schulen, Kinderg\u00e4rten, Sporthallen, Post\u00e4mter, Rath\u00e4user und Polizeidienststellen. (Zitat: Bundeszentrale f\u00fcr politische Bildung)<\/p><\/blockquote>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Fast f\u00fcnf Millionen Franzosen wohnen in den Banlieues. Es hat zahllose soziale Programme f\u00fcr die Menschen dort gegeben, die sog. Politique de la ville. Verbesserung der Wohnsituation war ein Ziel, mehr finanzielle Mittel f\u00fcr die Schulen &#8211; bei der hohen Zahl der Schulabbrecher und Lehrern, deren Durchhaltequote unter zwei Jahren liegt &#8211; wurden zur Verf\u00fcgung gestellt, Steuererleichterungen f\u00fcr Unternehmen gew\u00e4hrt, die in den Vororten investieren. Aber es hat so gut wie nichts geholfen:<\/p>\n<blockquote><p>Fest steht jedoch, dass sich junge Menschen im Land der Libert\u00e9, \u00c9galit\u00e9, Fraternit\u00e9 ausgegrenzt f\u00fchlen und dass sie dieses Lebensgef\u00fchl seit nunmehr drei\u00dfig Jahren, Generation f\u00fcr Generation, mit erschreckender Gewalt zum Ausdruck bringen. (Gila Lustiger &#8211; GL &#8211; , S. 40)<\/p><\/blockquote>\n<p>Gila Lustiger fragt, warum haben sie die \u201eSinnbilder des Wohlfahrtstaates\u201c (GL, S. 33) zerst\u00f6rt, wo doch ein Aufstieg immer von Bildung abh\u00e4ngt.<\/p>\n<blockquote><p>Gerade Schulen m\u00fcssen sie zerst\u00f6ren? Kinderg\u00e4rten und Krankenh\u00e4user? (GL, S. 33)<\/p><\/blockquote>\n<p>Die Antworten auf diese Fragen hat sie schon vorher gegeben. Die aufst\u00e4ndischen Jugendlichen haben nie geglaubt, das System ver\u00e4ndern zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<blockquote><p>Was sie wollten, war, sich den Taumel zu verschaffen, der von Zerst\u00f6rung ausgeht. Was sie wollten, war, sich an der Manifestation der eigenen Macht zu berauschen. Was sie suchten, war der Kick. (GL, S. 28)<\/p><\/blockquote>\n<p>Und es war auch nicht Protest, den sie artikulierten. Denn dann h\u00e4tten sie Bedingungen gestellt, sie h\u00e4tten verhandeln wollen. Aber sie hatten keine Forderungen, sie wollten nichts, weil sich niemand f\u00fcr sie interessierte. Die Arbeitslosigkeit ist geblieben, der Wandel von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft ist fortgeschritten. Eine weitere Erkenntnis bleibt: Der Wohlfahrtsstaat ist hier gescheitert. Die Menschen in den Banlieues sind einerseits \u201eaus \u00f6konomischer Sicht wertlos geworden\u201c und andererseits \u201eauf die Gaben eines Wohlfahrtsstaates angewiesen\u201c.<br \/>\nGila Lustiger zieht daraus folgende Lehre:<\/p>\n<blockquote><p>Mir scheint, dass die Gesten des Gebens, Nehmens und Erwiderns auch heute noch Garanten sozialer Bindung sind. Jedenfalls ist klar, dass der Sozialstaat mit all seinen F\u00f6rderprogrammen und Geldern weder Unruhen noch Terror verhindern kann. (GL, S. 48)<\/p><\/blockquote>\n<p>Ein Tatort der Attentate vom 13.11.2015 unterstreicht das Gef\u00fchl der Ausgrenzung. Nicht die Symbole der Macht im Zentrum von Paris haben die Attent\u00e4ter angegriffen, sondern ihre Wut gerichtet gegen ein ehemaliges Arbeiterviertel, das zum Szeneviertel aufgestiegen war, wo diejenigen zu Hause sind, denen der Aufstieg und die Integration gegl\u00fcckt war.<br \/>\nAnsonsten haben die Ausgegrenzten nie ihr Viertel verlassen, um zu demonstrieren. Viele Vertreter von Berufen wie Taxifahrer, Krankenschwestern, Handwerker und Lehrer haben oftmals bei ihren Demonstrationen die Stra\u00dfen der Innenstadt blockiert.<br \/>\nEin weiteres Ph\u00e4nomen der Gewalt ist der Rassismus. Das franz\u00f6sische Innenministerium weist nach, dass<\/p>\n<blockquote><p>knapp die H\u00e4lfte der als rassistisch eingestuften Taten gegen Juden gerichtet waren \u2013 und das bei einem Bev\u00f6lkerungsanteil von weniger als ein Prozent. (GL, S. 54)<\/p><\/blockquote>\n<p>Ein schlimmer \u00dcbergriff war im Januar 2006 geschehen, als eine Gang einen Foltermord mit L\u00f6segeld-Erpressung an einem j\u00fcdischen Jugendlichen ver\u00fcbte. Die T\u00e4ter hatten sich angestiftet gef\u00fchlt von radikalislamischer Literatur und deren Predigern.<br \/>\nDie Motive der Jugendlichen haben sich erweitert:<\/p>\n<blockquote><p>Wie die Attent\u00e4ter des Jahres 2015 hatten sich auch diese Verlierer der Republik einer Str\u00f6mung zugewandt, die ihnen nicht nur eine neue Identit\u00e4t gab und einen Lebenssinn, sondern auch eine politische und religi\u00f6se Legitimierung, ihre Gewalt rauschhaft auszuleben. (GL, S. 92)<\/p><\/blockquote>\n<p>Damit hatten die vormals Perspektivlosen eine Perspektive gefunden, die meisten Attent\u00e4ter von 2015 waren zeitweilig in den Camps des IS unterwiesen und indoktriniert worden.<br \/>\n2005 hatten siebzig Bibliotheken gebrannt. Aber niemand hat geglaubt, dass die Folgen dieser \u00dcbergriffe zwangsl\u00e4ufig im Vorgehen gegen Autoren, im Attentat auf die franz\u00f6sische Satirezeitschrift Charlie Hebdo, enden mussten.<br \/>\nErstaunt kann man also nicht dar\u00fcber sein, dass es so weit kam. Wer h\u00e4tte den Jugendlichen denn gezeigt, welchen Wert eine Bibliothek hat? Wer h\u00e4tte ihnen folgendes gesagt:<\/p>\n<blockquote><p>Denn Kultur und Literatur laden dazu ein, die Welt mit den Augen anderer zu sehen. Und eine Bibliothek ist immer auch ein Freiraum, einer jener Orte, an denen Ideen, Religionen, Welten, Sensibilit\u00e4ten, Erfahrungen und Ansichten nebeneinander existieren und gedeihen k\u00f6nnen. (GL, S. 75)<\/p><\/blockquote>\n<p>Gila Lustiger spricht die Vers\u00e4umnisse der Linken deutlich an. Diese habe immer nur der Klassenkampf interessiert, die nationalen Fragen der Identit\u00e4t h\u00e4tten sie nicht ernst genommen, diese h\u00e4tten sie nur abgelenkt von den wichtigen Fragen der \u201eweltweit wachsenden sozialen Ungleichheit\u201c (GL, S. 89)<\/p>\n<blockquote><p>Die Linke in Frankreich hat sich nie um nationale Identit\u00e4t geschert. Und ihre Vertreter bezichtigten diejenigen, die es tun, sogar, soziale Ungleichheit als schicksalhaft hinzustellen. (GL, S. 89)<\/p><\/blockquote>\n<p>Diese Identit\u00e4tsdebatte findet wohl gerade erneut statt. W\u00e4hrend die einen \u00fcber Identit\u00e4t reden, um die anderen auszugrenzen, bleibt festzuhalten:<\/p>\n<blockquote><p>Kein Mensch, und bestimmt nicht mehr der Mensch unseres Zeitalters, l\u00e4sst sich allein durch seine nationale oder durch seine religi\u00f6se Zugeh\u00f6rigkeit definieren oder durch seine soziale Klasse. Wir leben in Demokratien, die es uns erlauben, uns selbst zu erfinden. (GL, S. 95)<\/p><\/blockquote>\n<p>Die Linken haben gerade dort versagt, so Gila Lustiger, wo es darum gegangen w\u00e4re, die Ausgegrenzten in die Zivilgesellschaft zu f\u00fchren.<\/p>\n<blockquote><p>Um es noch klarer auszudr\u00fccken: Der Umstand, dass keiner der Jugendlichen mit Migrationshintergrund aus den franz\u00f6sischen Vororten mit einer klaren politischen Forderung an die politischen Instanzen herangetreten ist, weder 2005 noch danach, kann nur als absoluter Konkurs derjenigen Parteien angesehen werden, die sich den Kampf gegen soziale Ungleichheit auf die Fahne geschrieben haben. Wo waren die Gewerkschaften? Wo die sozialen Aktivisten? Wo waren all diejenigen, die von der sozialen Marktwirtschaft sprachen, von einer herrschaftsfreien und klassenlosen Gesellschaft, von sozialer und Gleichheit und Freiheit? (GL, S. 104 \/ 105)<\/p><\/blockquote>\n<p>Einwandererkinder werden, und das erinnert mich an den heutigen Zustand in Deutschland, vorwiegend als problematisch angesehen, sie sind eine B\u00fcrde, sie kosten Geld und ihre Integration wird sowieso zwei bis drei Generationen dauern. Die politische Debatte konzentriert sich auf andere Fragen, wie k\u00f6nnen die Grenzen dicht gemacht werden, welche Obergrenzen und Kontingente wollen wir einf\u00fchren, wie den Familiennachzug unterbinden.<br \/>\nVers\u00e4umnisse und Defizite also auf der einen Seite in den gesellschaftlichen Gruppen und in den staatlichen Institutionen erkl\u00e4ren aber die andere Frage nicht, was macht die jungen Menschen anf\u00e4llig f\u00fcr diesen neuen Faschismus? (GL, S. 126)<\/p>\n<blockquote><p>Und doch muss man sich fragen, warum gerade der Islam in seiner radikalsten Auspr\u00e4gung, der mit den europ\u00e4ischen Grundwerten unvereinbar ist, solch eine Anziehungskraft auf junge Menschen aus\u00fcbt? (GL, S. 127)<\/p><\/blockquote>\n<p>Warum schlie\u00dfen sich also so viele Jugendliche \u2013 auch aus Deutschland \u2013 dem IS an?<br \/>\nIm <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/is-islamischer-staat-sozialpsychologe-keupp-ueber-deutsche-in-syrien-a-989790.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">SPON \u2013 Artikel<\/a> vom 8.9.2014 hei\u00dft es, ca 400 junge Deutsche k\u00e4mpfen zur Zeit f\u00fcr den IS. Der interviewte Sozialpsychologe Heiner Keupp spricht von einer Identit\u00e4tskrise und der fehlenden Zukunftsperspektive der betroffenen Jugendlichen. (Zitat, SPON)<\/p>\n<blockquote><p>Wenn sie dann die Botschaft empfangen, dass sie Gro\u00dfes bewirken k\u00f6nnen und dass sie f\u00fcr das Gute k\u00e4mpfen, kann das zu einer Art Bekehrungserlebnis f\u00fchren. Sie f\u00fchlen sich dann nicht mehr als Opfer der deutschen Verh\u00e4ltnisse, sondern stark und unbesiegbar. Das Gef\u00fchl der Sinn- und Chancenlosigkeit verkehrt sich zu einem Empfinden von Macht und St\u00e4rke.<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"http:\/\/www.fischerverlage.de\/buch\/generation_allah_warum_wir_im_kampf_gegen_religioesen_extremismus_umdenken_muessen\/9783100024466\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Ahmad Mansour<\/a> hat das Buch \u201eGeneration Allah, Warum wir im Kampf gegen den religi\u00f6sen Extremismus umdenken m\u00fcssen\u201c geschrieben.<br \/>\nMansour nennt die \u201eGeneration Allah\u201c diejenigen, \u201ef\u00fcr die ideologische Inhalte und Werte Teil ihrer Identit\u00e4t geworden sind.\u201c (Ahmad Mansour &#8211; AM &#8211; , S. 30) Und diejenigen, die dann zum Islamismus sich hinwenden, entstehen einer Gruppierung, die Mansour wie folgt beschreibt:<\/p>\n<blockquote><p>Mit all jenen, die Geschlechtertrennung bef\u00fcrworten, die Gleichberechtigung ablehnen, die an Verschw\u00f6rungstheorien glauben, die antisemitische Einstellungen haben, die jeden Zweifel und und jedes Hinterfragen des Glaubens ablehnen, die an einen zornigen Gott glauben, der Ungl\u00e4ubige mit der H\u00f6lle bestraft, mit all jenen, die Andersdenkende abwerten, m\u00fcssen wir uns auseinandersetzen, auch wenn sie sich nicht explizit zum Islamismus bekennen. (AM, S. 31)<\/p><\/blockquote>\n<p>Mansour nennt sechs Aspekte, die die Generation Allah kennzeichnen (AM, S. 32 &#8211; 35):<\/p>\n<ol>\n<li>Es sind Jugendliche der zweiten bzw. dritten Migrantengeneration. Sie sprechen besser Deutsch und sind besser integriert als ihre Eltern oder Gro\u00dfeltern. Sie k\u00f6nnen sich artikulieren. Sie sind Deutsche, sie sind Teil unserer Gesellschaft.<\/li>\n<li>Die Bedeutung von Religion hat in den vergangenen Jahren weltweit zugenommen. In einer immer heterogeneren und un\u00fcbersichtlichen Welt k\u00f6nnen diese Jugendlichen in der Religion auf feste Werte und Vorstellungen zur\u00fcckgreifen, sie finden hier Halt und Orientierung.<\/li>\n<li>Die muslimischen L\u00e4nder, aus denen diese Jugendlichen und ihre Vorfahren \u00fcberwiegend stammen, werden \u201e in j\u00fcngster Zeit regelm\u00e4\u00dfig von Konflikten heimgesucht\u201c. (AM, S. 33) Die Jugendlichen haben in diesen L\u00e4ndern h\u00e4ufig Familienangeh\u00f6rige, sie identifizieren sich mit deren Kultur.<\/li>\n<li>Diese Jugendlichen f\u00fchlen sich in unserer Gesellschaft ausgegrenzt, sie suchen sich neue Identit\u00e4ten, wollen sich auch bewusst abgrenzen. Teil ihre Erziehung ist oft gewesen, dass ihre Familien unsere Gesellschaft und ihre Werte ablehnen.<\/li>\n<li>Die meisten arabischen bzw. muslimischen L\u00e4nder steuern die Missionierung von deutschen Muslimen. Erdo\u011fan aus der T\u00fcrkei, die Muslimbr\u00fcder von \u00c4gypten und Katar, die Salafisten aus Saudi-Arabien \u00fcben Einfluss und Energie aus.<\/li>\n<li>Die Anzahl der radikalen Prediger, \u201edie in Deutschland gezielt auf Jugendfang gehen\u201c (AM, S. 34) ist enorm gestiegen. &#8220;Die Prediger sprechen nicht nur Deutsch, sondern wissen sich des Jargons der Jugendsprache zu bedienen. Flankiert wird ihre Missionsarbeit durch eine breitangelegte islamistische Propaganda, die im Internet verbreitet wird.\u201c (AM, S. 35)<\/li>\n<\/ol>\n<p>Man muss nicht mit jedem Argument von Mansour einverstanden sein. Der Hass auf den Westen, ausgel\u00f6st durch die vielen Kriege, hat den Terrorismus gen\u00e4hrt. Das beleuchtet Mansour nur am Rande.<br \/>\nAber es sind eben auch Fragen der Identit\u00e4t, der Kulturen, der Religion und der Erziehung, die die Grenzen in unserer Gesellschaft bestimmen und die Ausgrenzung bewirken. Gila Lustiger sagt, dass die Linken sich diesen Ph\u00e4nomenen stellen m\u00fcssen.<\/p>\n<p class=\"wpf_wrapper\"><a class=\"print_link\" href=\"\" target=\"_blank\">Drucken<\/a><\/p><!-- .wpf_wrapper --><div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_3223 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_3223')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_3223').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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