{"id":3177,"date":"2016-06-19T23:51:55","date_gmt":"2016-06-19T21:51:55","guid":{"rendered":"http:\/\/nachdenken-in-muenchen.de\/?p=3177"},"modified":"2019-06-02T18:45:43","modified_gmt":"2019-06-02T16:45:43","slug":"30-stunden-woche-fordern-und-umsetzen-sofort","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nachdenken-in-muenchen.de\/?p=3177","title":{"rendered":"30-Stunden-Woche fordern und umsetzen \u2013 sofort!"},"content":{"rendered":"<p><em>Anl\u00e4sslich der Diskussionsveranstaltung <a href=\"http:\/\/nachdenken-in-muenchen.de\/?event=30-stunden-woche\">30-Stunden-Woche \u2013 Ein Einstieg in ein fortschrittliches Projekt in Europa?<\/a> am 22.06.2016 ver\u00f6ffentlichen wir hier einige interessante Beitr\u00e4ge zum Thema Arbeitszeit bzw. Verk\u00fcrzung der Vollarbeitszeit. Der nachfolgende Beitrag ist im September<\/em><em> 2014 <\/em><em>erschienen in <a href=\"http:\/\/www.lunapark21.net\/heft-27-wirtschaftskrieg\/\" target=\"_blank\">Lunapark21 \u2013 Heft 27<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>von Heinz-J. Bontrup<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignright\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/7\/70\/Bontrup_2008_12_18.jpg\" alt=\"\" width=\"240\" height=\"204\" \/>Es ist doch ganz einfach. Wenn in einer Volkswirtschaft die Produktivit\u00e4t um 2 Prozent zulegt, dann kann der Lohn um diese 2 Prozent steigen und gleichzeitig die Arbeitszeit um 2 Prozent gesenkt werden.<span id=\"more-418\"><\/span> Um somit Arbeitslose und Unterbesch\u00e4ftigte in Arbeit zu bringen, und zwar zu gleichen Bedingungen wie die bereits Besch\u00e4ftigten. Das hei\u00dft, Arbeitszeitverk\u00fcrzung bei vollem Lohn- und Personalausgleich. Dies ist im Ergebnis lohnst\u00fcckkosten- und verteilungsneutral. Auch die Gewinne der Unternehmer steigen automatisch um 2 Prozent in H\u00f6he der Produktivit\u00e4tsrate. An der Lohn- und Gewinnquote in der Gesamtwirtschaft \u00e4ndert sich nichts. Die Preise bleiben ebenfalls konstant. Es gibt also keine inflatorischen Effekte durch Arbeitszeitverk\u00fcrzungen.<\/p>\n<p>Alle gewinnen demnach und trotzdem hagelte es Anfang 2013 nach der Ver\u00f6ffentlichung des \u201eOffenen Briefes zur 30-Stunden-Woche\u201c<a id=\"a1\" href=\"#f1\">[*]<\/a> in der Tageszeitung (TAZ) heftige Polemik, wie u.a. \u201eMottenkiste\u201c (Arbeitgeberverb\u00e4nde) oder \u201edie Gruft der 1970er-Jahre \u00f6ffnet sich\u201c (Prof. Michael H\u00fcther). Auch wurden viele Phrasen gedroschen, wie, \u201edas w\u00e4re das Todesurteil f\u00fcr die deutsche Industrie\u201c (Unionsfraktionsvize im Bundestag Michael Fuchs). Nicht zu erwarten war dagegen die anf\u00e4ngliche Zur\u00fcckhaltung der Gewerkschaftsvorst\u00e4nde \u2013 und dann gar deren schroffe Ablehnung. Die Besch\u00e4ftigten w\u00fcrden keine Arbeitszeitverk\u00fcrzung wollen, sondern mehr Lohn. Obwohl diese Behauptung durch keine wissenschaftlich fundierte Untersuchung verifiziert wird, mag das sogar richtig sein. Denn die Besch\u00e4ftigten haben auf Grund der neoliberal intendierten Umverteilung seit Jahren reale Einkommensverluste hinnehmen m\u00fcssen. Dann z\u00e4hlt die Kaufkraft bei den Besch\u00e4ftigten nat\u00fcrlich \u00fcberproportional. <!--more--><\/p>\n<p>Nur was machen wir mit den Millionen Arbeitslosen? Und warum steigt der Lohn nicht mit der Inflations- und Produktivit\u00e4tsrate? Weil die Ware Arbeitskraft nicht knapp ist bzw. Massenarbeitslosigkeit vorliegt. Weil in Folge in den Betrieben die Angst umgeht, mit der die Unternehmer die Besch\u00e4ftigten klein halten und disziplinieren (was mittlerweile bis zu devoten Verhaltensweisen der Abh\u00e4ngigen f\u00fchrt) ist der Lohn in Deutschland niedrig, sind prek\u00e4re Arbeitsm\u00e4rkte entstanden und die Arbeitslosigkeit dennoch nicht beseitigt.<\/p>\n<p>Verzichten die Besch\u00e4ftigten auf Arbeitszeitverk\u00fcrzungen, so kommt es letztlich sogar zu anormalen Angebotsreaktionen. Statt weniger, was eine \u00f6konomisch rationale (normale) Reaktion w\u00e4re, bieten sie, um ihr individuelles Einkommen zu halten, immer mehr Arbeitskraft an, so dass am Ende auf Grund der individuellen Rationalit\u00e4tsfalle wom\u00f6glich alle Besch\u00e4ftigten im Niedriglohnsektor landen. \u00dcbrigens sind da die Unternehmer anders unterwegs. Verfallen die Preise f\u00fcr ihre Waren an den G\u00fcterm\u00e4rkten, dann gehen sie sofort dazu \u00fcber und verknappen ihr Angebot oder sie bilden ein widerrechtliches Preiskartell. Das legale und notwendige \u201eKartell\u201c der abh\u00e4ngig Besch\u00e4ftigten, die Gewerkschaften, schaffen es aber offensichtlich nicht, den notwendigen Verknappungsprozess durch ad\u00e4quate Arbeitszeitverk\u00fcrzungen auf den Weg zu bringen. Reine Lohnrunden sind hier nicht zielf\u00fchrend.<\/p>\n<p>Dabei verbessert eine 30-Stunden-Woche erstens nicht nur die Arbeitsbedingungen ohne Burnouts und ohne Erkrankungen der Besch\u00e4ftigten, sondern beendet zweitens bei den Arbeitslosen ihren Ausschluss aus der Gesellschaft, ihr Minderwertigkeitsgef\u00fchl, ihre Scham, und bringt sie wieder in Arbeit und Brot. Drittens wird die Gesellschaft als Ganzes von j\u00e4hrlich 50 bis 70 Milliarden Euro fiskalische Kosten f\u00fcr Massenarbeitslosigkeit befreit. Hieran m\u00fcsste insbesondere die Politik ein Interesse haben. W\u00e4re die Wirtschaft, nur gerechnet f\u00fcr die Jahre von 2001 bis 2011, vollbesch\u00e4ftigt gewesen, dann h\u00e4tte der Staat im selben Zeitraum nicht zus\u00e4tzlich 623,3 Milliarden Euro neue Schulden machen m\u00fcssen. Vielmehr h\u00e4tten die \u00f6ffentlichen Haushalte einen \u00dcberschuss in H\u00f6he von 17,3 Milliarden Euro verbuchen k\u00f6nnen. Die gr\u00f6\u00dfte Ursache f\u00fcr Staatsverschuldung in Deutschland ist die seit fast vierzig Jahren bestehende Massenarbeitslosigkeit. Dies scheint nicht einmal ansatzweise im Bewusstsein zu sein. Die herrschende Politik, aber offensichtlich auch die Gewerkschaften, haben sich mit Arbeitslosigkeit abgefunden. Die Unternehmer k\u00f6nnen bestens damit leben.<\/p>\n<p>Es gab aber auch ernstzunehmende Kritik gegen eine 30-Stunden-Woche. Nat\u00fcrlich ist es ein Problem, das durch Arbeitszeitverk\u00fcrzung freigesetzte Arbeitsvolumen hinsichtlich beruflichen Qualifikationen und den Wohnorten eins zu eins zu kompensieren. Dies wird friktionelle Anpassungsprozesse implizieren, die jedoch \u00fcber Qualifizierungsma\u00dfnahmen mit staatlicher Unterst\u00fctzung bew\u00e4ltigbar sind. Dagegen ist es eine Beleidigung der Arbeitslosen und Unterbesch\u00e4ftigten, sie seien unisono nicht hinreichend ausgebildet. Die gro\u00dfe Masse ist es. Und au\u00dferdem haben realiter die meisten Arbeitsprozesse in einer hocharbeitsteiligen Wirtschaft allenfalls einen repetitiven Charakter. Nicht alle m\u00fcssen bzw. k\u00f6nnen in einer Gesellschaft Ingenieure, Rechtsanw\u00e4lte, \u00c4rzte, Lehrer oder Professoren sein oder werden. Das r\u00e4umliche Argument der Arbeitszeitadaption wiegt da schwerer. Die Arbeitslosenquoten sind in Deutschland nicht gleichm\u00e4\u00dfig verteilt. Hier wird man monet\u00e4re staatliche Motivationsanreize zur Mobilit\u00e4t setzen und auch kleinen Betrieben bei der Anpassung helfen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Trotz alledem: Das Wichtigste Argument f\u00fcr eine Arbeitszeitverk\u00fcrzung, dies sei allen Kritikern noch einmal gesagt, ist und bleibt der seit langem in Deutschland vorliegende empirische Tatbestand, dass das reale Wirtschaftswachstum mit seinen im \u00fcbrigen r\u00fcckl\u00e4ufigen Wachstumsraten nicht ausreicht, um die stetig, wenn auch ebenfalls nachlassenden Produktivit\u00e4tsraten zum Ausgleich zu bringen. Daran wird sich auch in Zukunft trotz demographischer Ver\u00e4nderungen nichts \u00e4ndern. Wir stehen im industriellen Produktionsprozess vor der Einf\u00fchrung der Fabrik 4.0, der selbstlernenden Fabrik, und vor dem heute dominanten Dienstleistungssektor wird der Robotereinsatz keinen Halt machen. Der Befund ist klar: Das Arbeitsvolumen (Besch\u00e4ftigte multipliziert mit der Arbeitszeit je Besch\u00e4ftigten) geht weiter zur\u00fcck. Wom\u00f6glich dramatisch.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich kann man jetzt versuchen, wie dies reine Wachstumsfetischisten machen, \u00fcber steigende L\u00f6hne eine entsprechende Nachfrage an den G\u00fcterm\u00e4rkten zu entfalten. Auch die Unterzeichner des \u201eOffenen Briefes\u201c sind ganz dezidiert f\u00fcr eine Umverteilung zu den Arbeitseinkommen, um die Kaufkraft zu erh\u00f6hen. Dies wird, wie oben ausgef\u00fchrt, aber nur gelingen, wenn die Arbeitsm\u00e4rkte einigerma\u00dfen im Gleichgewicht sind und durch Arbeitszeitverk\u00fcrzungen keine Massenarbeitslosigkeit mehr besteht. Und wir sind auch der Meinung, obwohl uns einige Kritiker das Gegenteil unterstellen, dass in Deutschland nicht die Arbeit ausgeht. Sicher gibt es im \u00f6ffentlichen Sektor, was die Infrastruktur, den Bildungsbereich oder auch fehlende \u00f6ffentliche Dienstleistungen anbelangt, noch viel zu tun. Daf\u00fcr wird aber in der privaten Wirtschaft viel \u00fcberfl\u00fcssiger Schrott produziert, den im Grunde keiner ben\u00f6tigt. Wir wollen nicht nur einfach expandieren, sondern ohne weitere riesige Umweltprobleme zu schaffen ein sozial-\u00f6kologisch ausgerichtetes Wachstum auf den Weg bringen. Und dies mit einer kollektiven Arbeitszeitverk\u00fcrzung verkn\u00fcpfen, die Wohlfahrtsgewinne f\u00fcr Alle bringen.<\/p>\n<p>Eines gelingt bei der Arbeitszeitverk\u00fcrzung auf Grund der Vers\u00e4umnisse in der Vergangenheit aber nicht mehr. Die 30-Stunden-Woche l\u00e4sst sich nicht innerhalb eines Jahres umsetzen. Es sind mindestens f\u00fcnf Jahre mit einer Verk\u00fcrzung der Arbeitszeit um f\u00fcnf Prozent pro Jahr notwendig. Dies w\u00fcrde aber zur Finanzierung eine Produktivit\u00e4tsrate von ebenfalls f\u00fcnf Prozent p.a. bedeuten, die aber nicht realistisch ist. Von 2000 bis 2013 lag die Produktivit\u00e4tsrate jahresdurchschnittlich nur bei gut einem Prozent. Das hei\u00dft, etwa vier Prozentpunkte m\u00fcssen durch eine Umverteilung aus den Besitzeinkommen (Gewinnen, Zinsen sowie Mieten und Pachten) zur Finanzierung der Arbeitszeitverk\u00fcrzung aufgebracht werden. Vor dem Hintergrund der gigantischen Umverteilung seit dem Jahr 2000 in H\u00f6he von gut einer Billion Euro zu den Besitzeinkommen ist dies jedoch gesellschaftlich kein Problem \u2013 w\u00e4ren da nicht die Kapitalisten und die ihnen nahestehenden Parteien, die etwas dagegen haben, von ihrem Reichtum etwas abzugeben.<\/p>\n<p><em>Prof. Dr. rer. pol. Heinz-J. Bontrup, Dipl.-\u00d6konom, Dipl.-Betriebswirt, Wirtschaftswissenschaftler an der Westf\u00e4lischen Hochschule Gelsenkirchen und Sprecher der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik.<\/em><\/p>\n<p><a id=\"f1\" href=\"#a1\"><strong>[*]<\/strong><\/a> Bontrup, H.-J., Massarrat, M., Offener Brief an die Vorst\u00e4nde der Gewerkschaften, Parteien, Sozial- und Umweltverb\u00e4nde und Kirchenleitungen in Deutschland vom 11. Februar 2013, abgedruckt in: Bontrup, H.-J., Massarrat, M., Arbeitszeitverk\u00fcrzung jetzt! 30-Stunden-Woche fordern!, pad-verlag, Bergkamen 2013<\/p>\n<p><small>Der Beitrag unterliegt dem Copyleft der Zeitschrift <a href=\"http:\/\/www.lunapark21.net\/\" target=\"_blank\">LunaPark21 zeitschrift zur kritik der globalen \u00f6konomie<\/a>.<br \/>\nFoto: <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Bontrup_2008_12_18.jpg\" target=\"_blank\">Sir James (Wikipedia)<\/a> \/ <a title=\"Creative Commons \u2014 Attribution-ShareAlike 3.0 Unported\" href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\/\" target=\"_blank\">CC BY-SA 3.0<\/a><br \/>\n<\/small><\/p>\n<a href=\"https:\/\/nachdenken-in-muenchen.de\/?p=3177&amp;wp_email_popup=1\" onclick=\"email_popup(this.href); return false;\"  title=\"Beitrag versenden\" rel=\"nofollow\">Beitrag versenden<\/a>\n<p class=\"wpf_wrapper\"><a class=\"print_link\" href=\"\" target=\"_blank\">Drucken<\/a><\/p><!-- .wpf_wrapper --><div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_3177 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_3177')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_3177').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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