{"id":2847,"date":"2016-01-13T21:28:52","date_gmt":"2016-01-13T20:28:52","guid":{"rendered":"http:\/\/nachdenken-in-muenchen.de\/?p=2847"},"modified":"2016-01-13T21:28:52","modified_gmt":"2016-01-13T20:28:52","slug":"koeln-hauptbahnhof-silvester-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nachdenken-in-muenchen.de\/?p=2847","title":{"rendered":"K\u00f6ln Hauptbahnhof, Silvester 2015"},"content":{"rendered":"<div style=\"width: 490px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/i.sabah.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/mnst-koln-hauptbahnhof.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"algo-img\" src=\"http:\/\/i.sabah.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/mnst-koln-hauptbahnhof.jpg\" alt=\"\" width=\"480\" data-param=\"5\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Bild: i.sabah.de<\/p><\/div>\n<p>Am Silvesterabend 2015 ist es in K\u00f6ln am Hauptbahnhof zu schweren Ausschreitungen gekommen. Frauen sind mehrfach von jungen M\u00e4nnern, die als arabisch und nordafrikanisch aussehend bezeichnet wurden, sexuell bel\u00e4stigt und beraubt worden. Angeblich waren auch Fl\u00fcchtlinge unter den T\u00e4tern. Die \u00fcberforderte Polizei konnte kaum eingreifen und den Frauen Schutz bieten. In den Medien sind diese Ereignisse als neue Dimension des Rassismus gewertet worden.<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\nNachstehend einige Einsch\u00e4tzungen der Mitglieder unserer M\u00fcnchner NachDenkerGruppe:<\/p>\n<p><strong>Thomas<\/strong> sagt, dass sich f\u00fcr ihn der Umgang mit seinen Arbeitskollegen seit den Ereignissen in K\u00f6ln ge\u00e4ndert hat, er schreibt:<\/p>\n<blockquote><p>Ich habe gro\u00dfe Probleme und brauche Hilfe. Mir macht dieser (gef\u00fchlte) Rechtsruck unserer Gesellschaft (in meinem Alltag) sehr zu schaffen und ich kann mich ganz schwer dagegen abgrenzen&#8230;.<br \/>\nGanz konkret: ich habe zwei Kollegen, Jan und Steffen. Jan ist in meinen Augen ein Rassist, das sieht Steffen auch so, bisher. Jan ist mit St\u00fcrzenberger befreundet und mit Jans Kommentaren hab ich gro\u00dfe Probleme. Mal gelingt es mir dagegen zu halten, mal Argumente zu setzen, mal nicht emotional zu werden und mal nicht&#8230; So weit so &#8220;normal&#8221;. Mit Steffen hatte ich einen Kollegen, der gef\u00fchlt auf &#8220;meiner&#8221; Wellenl\u00e4nge lag. Faktisch war er wohl eher zwischen mir und Jan angesiedelt.<br \/>\nSeit gestern wei\u00df ich, dass sich f\u00fcr Steffen nach den Ereignissen von K\u00f6ln alles ge\u00e4ndert hat&#8230; Ich habe argumentiert, gemacht und getan, aber ich f\u00fcrchte, er ist auch &#8220;verloren&#8221;, wie viele dieser Tage&#8230;<br \/>\nW\u00e4ren es Freunde, ich w\u00fcrde sie aussortieren. Aber es sind Kollegen, ich arbeite mit ihnen zusammen, bin zum Teil auf sie angewiesen, bin opportun&#8230;<br \/>\nDamit tue ich mich sehr schwer. Vielleicht machen wir den Umgang im Alltag mit dem Rechtsruck bei einem Treffen mal zum Thema&#8230; Denn wenn der nicht funktioniert, dann klappt alles andere was wir durchdenken und uns vornehmen auch nicht.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Ludger<\/strong> stellt fest, dass er auch diesen Rechtsruck f\u00fchlt und dass die Polizei bei derartigen Vorf\u00e4llen \u00fcberfordert ist:<\/p>\n<blockquote><p>Warum rutscht in einer derartigen Situation (Fl\u00fcchtlinge, Terrorismus, Krawalle, Mob-Ph\u00e4nomene wie in K\u00f6ln, aber auch anderswo) die politische Landschaft so dramatisch nach rechts? Warum sehen wir pl\u00f6tzlich diese Exzesse, auch von Migranten und Fl\u00fcchtlingen? M\u00f6glicherweise ist da einiges verschwiegen worden, wenn man so eine der letzten Seiten Drei der SZ liest, dann sind die Zust\u00e4nde rund um den K\u00f6lner Hauptbahnhof schon seit geraumer Zeit skandal\u00f6s, w\u00f6rtlich &#8220;das gr\u00f6\u00dfte Pissoir&#8221; der Republik &#8211; hier haben sich Verantwortliche weggeduckt. Und die K\u00fcrzungen bei der Polizei (schwacher Staat, Privatisierung) wirken sich nun auch aus, nachdem auch andere Aufgaben massiv Kr\u00e4fte abgezogen haben.<br \/>\nGestern war ich auf einem Treffen des SPD-Unterbezirks hier im Kreis Dachau und wir haben vier Stunden lang die aktuellen bundespolitischen und lokalen Themen beackert &#8211; mit einer durchgehenden Tendenz, dass wir im Rechtsruck keineswegs nachgeben d\u00fcrfen und auf der sozialdemokratischen Seite standhaft bleiben m\u00fcssen, z.B. beim in Frage gestellten Familiennachzug. Widerspruch kommt dann immer von den &#8220;Praktikern&#8221;, z.B. von den B\u00fcrgermeistern &#8211; ja es gibt hier SPD-B\u00fcrgermeister &#8211; die Sanktionen gegen\u00fcber Fl\u00fcchtlingen fordern. Wer die Ereignisse in Dachau und in Karlsfeld verfolgt hat, braucht sich wohl um Sanktionen keine Gedanken zu machen, die werden automatisch kommen, wenn Traglufthallen &#8211; ohne Frischluft und ohne Tageslicht &#8211; als Fl\u00fcchtlingsquartiere herangezogen werden, dann sind Krawalle doch unvermeidlich und die Aggressionen machen sich auch woanders Luft.<br \/>\nAndererseits ist das, was jetzt passiert &#8211; die Exzesse werden thematisiert, weil auch Migranten und Fl\u00fcchtlinge dabei waren &#8211; Wasser auf die M\u00fchlen der schweigenden Mehrheit, die immer gesagt, gedacht hat, das geht nicht gut mit den Fl\u00fcchtlingen und es wird Zeit, dass die &#8220;Gutmenschen&#8221; aufh\u00f6ren mit ihrer Willkommenskultur. Jetzt haben diese Leute ein Ventil und m\u00f6chten wohl am allerliebsten bei Pegida mitlaufen. &#8220;Warum integrieren wir eigentlich?&#8221; fragte mich ein Freund unl\u00e4ngst. &#8220;Die Menschen m\u00fcssen eines Tages wieder zur\u00fcckgehen.&#8221; Und ein anderer hat mir gesagt, &#8220;ich werde jetzt AfD w\u00e4hlen&#8221;. Und meine Gegenfrage &#8220;Was soll das bringen?&#8221; brachte nur ein Achselzucken hervor. Ja &#8211; es herrscht Ratlosigkeit.<br \/>\nDa ist es umso schwieriger, wirkliche Integration, z.B. dezentrale Unterbringung der Fl\u00fcchtlinge zu betreiben, weil das wiederum als &#8220;Gutmenschen-Willkommens-Aktionen&#8221; verschrien wird und andererseits nat\u00fcrlich klar ist, dass die katastrophale Unterbringung Gewalt provoziert.<\/p>\n<p>Ja &#8211; es hei\u00dft in diesen Tagen, verdammt standhaft zu sein &#8211; und dazu geh\u00f6rt nat\u00fcrlich auch vollst\u00e4ndige Aufkl\u00e4rung und Bestrafung der T\u00e4ter, aber auch bitte erst die \u00dcberpr\u00fcfung, ob die bestehenden Gesetze ausreichen.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Christa<\/strong> f\u00fchlt sich ziemlich hilflos und fordert neue Gedanken und Utopien f\u00fcr Europa und die erforderliche Integration der Fl\u00fcchtlinge. Sie sagt:<\/p>\n<blockquote><p>Dass es nach wie vor viele Unterst\u00fctzer der Fl\u00fcchtlinge gibt, ist richtig \u2013 aber sie werden in Zukunft sicher viel moralische und politische R\u00fcckendeckung brauchen. Ich f\u00fchle mich derzeit angesichts der Nachrichten aus K\u00f6ln, Syrien usw. ziemlich hilflos, glaube aber auch, dass wir uns um neue Ideen\/ Utopien Gedanken machen m\u00fcssen. Im Alltag bin ich eher dabei die Vorw\u00fcrfe von Links und Rechts bez\u00fcglich der Ereignisse von K\u00f6ln immer wieder auf die entscheidenden Punkte zur\u00fcckzuf\u00fchren \u2013 eine \u00c4u\u00dferung wie die von Jakob Augstein, der von \u201eein paar Grapschern\u201c spricht, ist dabei \u00e4rgerlich und macht eine Diskussion \u00fcber die Hintergr\u00fcnde nur schwieriger. Auch davon sollten wir uns distanzieren.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Ingeborg<\/strong> fragt, ob es eine Kooperation gibt, die sich gegen Frauen richtet?<\/p>\n<blockquote><p>F\u00fcr mich liegt der Hauptakzent auf der sexistischen Seite &#8211; diese Seite anzusprechen konzentriert die Diskussion auf ein sowohl aus auch, n\u00e4mlich den Sexismus in unserer und der arabischen und afrikanischen Kultur.<br \/>\nWas mich aber besonders bewegt, ist die Frage, warum die Polizei nicht eingriff und die Unterst\u00fctzungsangebote der Landeszentrale f\u00fcr polizeiliche Dienste nicht annahm, obwohl &#8211; wie zu h\u00f6ren ist &#8211; die Beamten sogar t\u00f6dliche Angriffe bef\u00fcrchteten. Warum bringt die Polizei es fertig, Anzeigen von Frauen zu unterdr\u00fccken? Herrscht hier ein korporativer Sexismus?<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Werner<\/strong> differenziert, er thematisiert den polizeilichen Einsatz, die sexuell motivierten \u00dcbergriffe und die politische Dimension:<\/p>\n<blockquote><p>Was den polizeilichen Einsatz betrifft: Im Bahnhof selbst ist die Bundespolizei zust\u00e4ndig, au\u00dferhalb des Bahnhofs ist es die Landespolizei. Die Koordination zwischen beiden Seiten hat offensichtlich nicht funktioniert. Die Polizei au\u00dferhalb des Bahnhofs war wohl total unterbesetzt. Nur sie h\u00e4tte die \u00dcbergriffe verhindern k\u00f6nnen oder die Bundespolizei h\u00e4tte die aussteigenden Fahrg\u00e4ste unter Polizeischutz stellen m\u00fcssen bis gen\u00fcgend Polizeikr\u00e4fte vor Ort sind. Warum nicht nach der sich abzeichnenden Eskalation unmittelbar ein oder zwei Hundertschaften der Bereitschaftspolizei an Ort und Stelle waren, entzieht sich meiner Kenntnis. Die Frage, die sich stellt, wurden diese Einheiten von der Polizei vor Ort angefordert. Wenn ja, warum passierte nichts?<\/p>\n<p>Zum Thema sexuell motivierter \u00dcbergriffe: Wenn eine Horde junger M\u00e4nner gleich welcher Nationalit\u00e4t sich zusammenrottet, wom\u00f6glich einzelne unter Alkohol stehen, kommt es zwangsl\u00e4ufig zu sexuellen \u00dcbergriffen, weil sich die Gruppenmitglieder untereinander aufstacheln. Die Psychologen nennen dieses Ph\u00e4nomen Gruppendynamik.<br \/>\nIm Gegenzug ist es dann schwer, einen einzelnen Schuldigen zu identifizieren. Das wissen die T\u00e4ter auch und werden dadurch noch enthemmter.<br \/>\nOffensichtlich ist es so, dass auch sonstige kriminelle Handlungen (z.B. Diebstahl) begangen wurden. Hierzu bedarf es eines gewissen Organisationsgrades innerhalb der T\u00e4terschaft. Es haben sich wohl schon kriminelle Banden gebildet. Es stellt sich die Frage, ob hier eine Testphase innerhalb der kriminellen Gruppierungen unter den Migranten gefahren wurde und zwar dahingehend, ob die Polizei in der Lage ist, derartige Menschenansammlungen wirksam kontrollieren zu k\u00f6nnen. Wir d\u00fcrfen nicht vergessen, dass auch in Hamburg und Stuttgart ein vergleichbares Szenario vorlag.<\/p>\n<p>Die politische Dimension: Zun\u00e4chst einmal ist das Szenario in K\u00f6ln, Hamburg und Stuttgart Wasser auf die M\u00fchlen der rechten Szene und deren politischem Arm, der AfD.<br \/>\nEntscheidend f\u00fcr die politische Stimmung im Land sind nicht die Fl\u00fcchtlingshelfer auf der einen Seite bzw. der rechte Mob auf der anderen Seite. Entscheidend ist die schweigende Mehrheit, die sich weder an einer Demo beteiligt noch \u00f6ffentlich Stellung bezieht. Diese schweigende Mehrheit hat sch\u00f6n l\u00e4ngst eine innere Abwehrhaltung zu der Fl\u00fcchtlingsthematik eingenommen. Das wurde nur bislang von den Leitmedien ignoriert. Die Frage, die sich stellt, ist warum? Die Stimmung in der Bev\u00f6lkerung ist im \u00dcbrigen schon l\u00e4nger gekippt. Aus einer wohl wollenden Haltung zu Anfang wurde Skepsis und ist aktuell bei offener bzw. verdeckter Ablehnung angelangt. Wir d\u00fcrfen z.B. nicht \u00fcbersehen, dass gerade in den Unterschichten enorme Abstiegs\u00e4ngste bestehen. Es gibt kaum bezahlbare Wohnungen an den Standorten, wo Arbeitspl\u00e4tze vorhanden sind und im Niedriglohnbereich werden die Migranten in Konkurrenz zu den dort Besch\u00e4ftigten treten. Auf der anderen Seite kassiert ein Immobilieneigent\u00fcmer im Durchschnitt \u20ac 300 je Fl\u00fcchtling und Monat. In Einfamilienh\u00e4user werden bis zu 15 Personen untergebracht &#8211; darunter nicht selten allesamt junge M\u00e4nner &#8211; ohne vorher die Nachbarschaft zu informieren. Das generiert Unmut auch beim so genannten Normalb\u00fcrger und treibt die Betroffenen zur AfD.<\/p>\n<p>Die AfD wird nun die Karte spielen, dass der Staat nicht in der Lage ist, seine B\u00fcrger zu sch\u00fctzen. In M\u00e4rz dieses Jahres stehen 3 Landtagswahlen (Baden-W\u00fcrttemberg, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt) an. Man muss kein gro\u00dfer Prophet sein, um vorherzusagen, dass die AfD bei allen 3 Wahlen \u00fcber 10% kommen wird. Wir n\u00e4hern uns franz\u00f6sischen Verh\u00e4ltnissen an. Die gro\u00dfe Koalition wird also weiter unter Druck geraten. Die Folge wird eine versch\u00e4rfte Gesetzgebung sein, verbunden mit einer massiven Einschr\u00e4nkung unserer Freiheits- und B\u00fcrgerrechte.<br \/>\nDie AfD wird dennoch bei allen etablierten Parteien Stimmen abgraben, in erster Linie aber bei der CDU, weil Bundeskanzlerin Merkel dort eine Reizfigur ist. Merkel ist innerparteilich stark angez\u00e4hlt und kann sich nur dadurch halten, dass sie sich auf ihre Gegner Schritt f\u00fcr Schritt zubewegt und es zu ihr auf bundespolitischer Ebene keine Alternative gibt. Intern wurde der Umsturz mit Sch\u00e4uble als Bundeskanzler l\u00e4ngst anvisiert. Nur Sch\u00e4uble will nicht, aus welchen Gr\u00fcnden auch immer. In dem Moment, wo die Umfrageergebnisse f\u00fcr die CDU massiv in den Keller gehen, wird Merkel entmachtet, so oder so.<br \/>\nEin bisschen frage ich mich schon, warum gerade in linksintellektuellen Kreisen die Meinung vorherrscht, dass die Entwicklungen in Ungarn, Polen und partiell auch in Frankreich nicht auch in Deutschland m\u00f6glich sein sollen. Diese Ignoranz wird beispielsweise der Linkspartei noch auf die F\u00fc\u00dfe fallen.<br \/>\nEs ist die Zeit der Populisten, Hetzer und Angstmacher, weil die andere Seite deren Wirkungsgrad herunterspielt bzw. gar nicht zur Kenntnis nimmt. Wenn man sich zu lange mit sich selbst besch\u00e4ftigt, verliert man allzu gerne den Blick f\u00fcr die Realit\u00e4t.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Werner<\/strong> bezweifelt aber, dass es einen Rechtsruck gibt:<\/p>\n<blockquote><p>Der Rechtsruck, den ihr gef\u00fchlt oder real beschreibt, ist in Wirklichkeit keiner. Eine rechte Gesinnung, sehr oft verbunden mit rassistischen Elementen, war schon immer existent, Rund 25% (vielleicht auch mehr) der Bev\u00f6lkerung sind offen oder verdeckt f\u00fcr rechtes Gedankengut empf\u00e4nglich.<br \/>\nWas jetzt zu beobachten ist, ist lediglich der Umstand, dass diese Grundeinstellung ein Ventil gefunden hat und zwar die Fl\u00fcchtlinge. Nicht umsonst haben die Nazis sich die Juden auserkoren und sie als S\u00fcndenb\u00f6cke f\u00fcr alles Schlechte in der Welt stigmatisiert. Rechte Gesinnung braucht einen S\u00fcndenbock, um davon abzulenken, dass man selbst inhaltlich nichts zu bieten hat.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Maike<\/strong> schildert leidvolle Erfahrungen, die sie als Frau erlebt hat. Sie sagt, die M\u00e4nner k\u00fcmmern sich zu wenig um den Schutz der Frauen:<\/p>\n<blockquote><p>Als junge Frau war ich genau wie die Frauen in K\u00f6ln von dem Ph\u00e4nomen (sehr) h\u00e4ufiges Opfer sexueller Bel\u00e4stigung durch muslimische M\u00e4nner, deren Geschmack ich offensichtlich entsprach (angeblich sah ich einer Bollywood-Sch\u00f6nheit irgendwie \u00e4hnlich). Mein Eindruck war: F\u00fcr die ist Deutschland ein gro\u00dfer Freizeitpark mit frei verf\u00fcgbarem Freiwild. Besonders schlimm war das in der Gegend um den Hauptbahnhof, da habe ich mich zeitweise gar nicht mehr hingetraut. Dort gab es auch diese Gr\u00fcppchen wie in K\u00f6ln, die dann einen Kreis um die Frau bilden&#8230;.<br \/>\nAnmache und Begrapschen gab es aber auch im \u00f6ffentlichen Nahverkehr (ich wurde durch den ganzen Zug verfolgt, schweinisch beglotzt, einmal hat einer sogar vor mir onaniert), in bestimmten Stadtvierteln, und \u00fcberall wo es Baustellen gibt.<br \/>\nAm Hauptbahnhof habe ich schlie\u00dflich durch die dortige (sehr nette) Polizei Hilfe bekommen. Mir wurde aber auch gesagt, rechtliche Handhabe h\u00e4tte ich keine, denn Beleidigungen, den Weg versperren und Begrapschen sei v\u00f6llig legal. Daher ist auch der Handlungsspielraum der Polizei sehr begrenzt. Aber wenn ich um Hilfe schreie, w\u00fcrden sie herbeieilen und ihr m\u00f6glichstes tun. Das hat auch geholfen, bald standen da keine M\u00e4nner-Gr\u00fcppchen mehr, und Anmache erlebte ich am Hauptbahnof nur noch selten.<br \/>\nLeider gibt es nicht \u00fcberall in M\u00fcnchen soviel Polizei.<\/p>\n<p>Dieses rechtliche Problem besteht mit Sicherheit immer noch, und wird von den Medien geflissentlich ignoriert.<\/p>\n<p>Dabei ist genau das entscheidend: DIESE GESETZESLAGE MUSS SICH UNBEDINGT \u00c4NDERN! Erst dann haben Frauen die M\u00f6glichkeit, sich zur Wehr zu setzen.<\/p>\n<p>Auch von der Gesellschaft brauchen die betroffenen Frauen\/M\u00e4dchen mehr Unterst\u00fctzung. Wenn ich dieses Problem im (nicht betroffenen) Bekanntenkreis ansprach, kam h\u00e4ufig die Antwort, das seien seltene Einzelf\u00e4lle (kommt das hier jemandem bekannt vor?), und sowieso nicht schlimm, da solle ich mich mal nicht so haben. Als Frau muss man mit so was auch mal umgehen k\u00f6nnen. Wenn man erz\u00e4hlt, wie belastend man das findet, ist man halt nicht belastbar genug, und damit sowieso unten durch in dieser Gesellschaft.<br \/>\nGanz schnell wurde man schon damals in die rechte Ecke gestellt, sobald man sich \u00fcber muslimische Ausl\u00e4nder, und deren Macho-Verhalten kritisch \u00e4u\u00dfert.(passiert jetzt bestimmt auch, aber jetzt m\u00f6chte ich den Mund nicht mehr halten) Heute ist das sicher noch extremer geworden.<\/p>\n<p>Nachdem es in K\u00f6ln so viele Frauen betraf, und au\u00dferdem viel gestohlen wurde (und das ist als Problem immerhin allgemein gesellschaftlich anerkannt), hat es das Thema der sexuellen Bel\u00e4stigung nun doch mal in die Zeitung geschafft.<\/p>\n<p>Leider wurde auch hier von verschiedenen Seiten versucht, das tats\u00e4chliche Ausma\u00df des Leidens der betroffenen Frauen zu verharmlosen. Die rechtliche Lage und der Handlungsspielraum der Polizei wird falsch dargestellt. Weiterhin wird gerne heruntergespielt, wie hoch der Anteil an muslimischen M\u00e4nnern ist, und dass die Probleme keineswegs neu sind.<\/p>\n<p>Auch hier bei den Nachdenkseiten-Mails ist weniger die Diskriminierung und Schutz von Frauen ein Thema, als vielmehr Pegida und das \u00fcbliche &#8220;Aber wir stehen auf der richtigen Seite&#8221;-Ged\u00f6ns.<br \/>\nSicher alles wichtig, aber sollten im Zusammenhang mit K\u00f6ln nicht die Opfer im Vordergrund der Diskussion stehen?<\/p>\n<p>Warum ist die sexuelle Diskriminierung von Frauen ein solches Tabuthema, dass es selbst jetzt noch unbedingt vermieden werden muss &#8211; selbst angesichts derart krasser Ereignisse?<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Daniela<\/strong> macht sich Gedanken, inwieweit die Problematik des Frauenbilds muslimischer M\u00e4nner in unserer Gesellschaft von der linken Seite des politischen Spektrum so wenig thematisiert wird.<\/p>\n<blockquote><p>Offensichtlich ist es schwierig, &#8220;links&#8221; zu sein und sich gleichzeitig kritisch zu dem Frauenbild muslimischer M\u00e4nner zu \u00e4u\u00dfern. Ich glaube, eine Diskussion dar\u00fcber, dass mit den vielen Fl\u00fcchtlingen auch viele M\u00e4nner mit einem herabw\u00fcrdigenden Frauenbild ins Land kommen, w\u00e4re dringend notwendig &#8211; gerade bei den Linken (nicht nur der Partei). Jakob Augstein hat die Haltung vieler Linker mit seinem Twitterkommentar auf die Spitze getrieben. Dass er mit dem Thema so umgeht, disqualifiziert ihn meines Erachtens in dieser Frage. Aber Tatsache ist, dass diese Problematik von vielen Linken schlichtweg verdr\u00e4ngt oder nicht gesehen (oder was auch immer &#8230;) wird.<br \/>\nNun werden vielfach die Ausw\u00fcchse des Oktoberfests zitiert, und ohne bayerischer Bierseligkeit, die &#8220;halt mal&#8221; zu \u00dcbergriffen f\u00fchrt, auch nur im Geringsten das Wort zu reden &#8211; was da in K\u00f6ln und anderswo passiert ist, hat, wie ich finde, schon noch einmal eine andere, schlimmere Qualit\u00e4t.<br \/>\nZu sagen: &#8220;Ja, wir wollen und werden Fl\u00fcchtlingen helfen, die so Schlimmes erlebt und alles verloren haben &#8211; und trotzdem kommen da massive Probleme auf uns zu!&#8221; sollte nicht nur m\u00f6glich sein, sondern auch aktiv in die Gesellschaft hineingetragen werden, dann w\u00fcrden sich verunsicherte Menschen vielleicht (!) weniger ausschlie\u00dflich bei der politischen Rechten aufgehoben f\u00fchlen.<br \/>\nVor drei Jahren war ich f\u00fcr zwei Wochen in Indien. Zur\u00fcck auf dem M\u00fcnchner Flughafen &#8211; und \u00fcbrigens zuvor schon beim Zwischenstopp in Dubai, wo in den Zeitschriftenl\u00e4den all diese Lifestyle-Magazine der westlichen Welt herumlagen &#8211; hatte ich gelinde gesagt einen Kulturschock. Was f\u00fcr eine dekadente Gesellschaft, was f\u00fcr ein schreckliches Frauenbild, das wir da selbst produzieren! Und was f\u00fcr eine \u00fcbersexualisierte Gesellschaft! Man kann nur erahnen, wie es Menschen aus anderen L\u00e4ndern und Kulturen (nicht nur muslimischen) geht, wenn sie zu uns kommen. Selbstverst\u00e4ndlich soll das gar nichts rechtfertigen. Man denke auch an die Frauen aus diesen L\u00e4ndern und an die M\u00e4nner, die keine sexuellen \u00dcbergriffe im Sinn haben. F\u00fcr die ist das ja genauso schlimm. Auch etwas, wor\u00fcber unsere Gesellschaft mal selbstkritisch nachdenken sollte.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Andreas<\/strong> verweist darauf, dass unsere Gesellschaften, die westliche und die muslimische, von Gewalt gepr\u00e4gt sind:<\/p>\n<blockquote><p>Maike, dein Erfahrungsbericht ist eindr\u00fccklich. Und ich sp\u00fcre darin die Ohnmacht, die du offensichtlich gehabt haben musst. Sexuelle Gewalt gegen Frauen (und gegen Kinder) ist auch in unserer Gesellschaft &#8211; leider &#8211; Alltag und wird immer noch viel zu stark tabuisiert. Der Unterschied ist wohl der, dass &#8220;westliche&#8221;, &#8220;christliche&#8221; M\u00e4nner dies weitgehend unter Ausschluss der \u00d6ffentlichkeit tun ( -&gt; Sexueller Missbrauch, Vergewaltigung in der Ehe etc.) und zus\u00e4tzlich Gewalt androhen, um Stillschweigen zu erhalten. Deshalb funktioniert es so einfach, jetzt die Vorf\u00e4lle aus K\u00f6ln, Hamburg und Stuttgart hochzupushen. Die T\u00e4ter dort haben es in der \u00d6ffentlichkeit getan, das machen &#8220;wir&#8221; aber nicht. Insofern, bei aller Verwerflichkeit der Taten (ich will auch gar nichts relativieren), liegt daran ein Bruch mit unserer verlogenen Kultur.<br \/>\nUnsere Gesellschaften &#8211; sowohl im entwickelten Kapitalismus hier im &#8220;globalen Norden&#8221; als auch in der islamischen Welt &#8211; sind gepr\u00e4gt von Gewalt, nur haben wir nach den Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs nach und nach zivilere Umgangsformen entwickelt, einige Rechte sind erk\u00e4mpft und durchgesetzt worden. Allerdings erodiert das Zivile schon seit Langem, ob man Rostock-Lichtenhagen Anfang der 1990er oder jetzt die vielen Brandanschl\u00e4ge nennen soll.<br \/>\nDa auch wir in gewaltt\u00e4tigen Gesellschaften (Armut, Hartz IV, Perspektivlosigkeit etc) leben, gibt es offenbar viele M\u00e4nner, die ihre k\u00f6rperliche \u00dcberlegenheit schamlos ausnutzen. Eine grunds\u00e4tzliche \u00c4nderung wird kaum gelingen, wenn wir uns nicht mit der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Verfasstheit als solches besch\u00e4ftigen. Vieles h\u00e4ngt mit den Ver\u00e4nderungen im Zuge der Agenda 2010 zusammen. Insofern Widerspruch zu Werner, der von einer konstanten Quote von rund 25% spricht, die f\u00fcr rechtes Gedankengut empf\u00e4nglich sind. Die Versch\u00e4rfung der gesellschaftlichen Widerspr\u00fcche durch eine falsche, an den Interessen der Eliten ausgerichteten Politik f\u00fchrt auch zu mehr Ressentiments in Teilen der Bev\u00f6lkerung ( -&gt;Studie &#8220;Gruppenbezogene Menschlichkeit&#8221; bzw. der FES). Auf Dauer ist der Widerspruch zwischen der Dem\u00fctigung von Hartz-IV-Empf\u00e4ngerInnen oder der Verarmung des griechischen Volkes nicht kompatibel mit einer toleranten Fl\u00fcchtlingspolitik. &#8220;Wer nicht arbeitet, soll nichts essen&#8221; steht im Widerspruch dazu, dass Asylbewerber Leistungen bekommen, nur weil sie da sind. Dazu passt die jetzige Diskussion, Sozialleistungen f\u00fcr EU-Ausl\u00e4nder einzuschr\u00e4nken.<br \/>\nIn etwa die H\u00e4lfte der Fl\u00fcchtlinge bekommt keine Aufenthaltserlaubnis, sie sind nur geduldet. Da oft tats\u00e4chliche Abschiebehindernisse vorliegen (Identit\u00e4t, Nationalit\u00e4t), k\u00f6nnen sie auch nicht ausreisen. Sie leben in der Regel in Unterk\u00fcnften, haben weniger Geld als Hartz-IV-Empf\u00e4ngerInnen und bekommen nur in Ausnahmef\u00e4llen eine Arbeitserlaubnis. Die Politik schafft also geradezu ideale Bedingungen, dass Ghettos entstehen, eine Integration bei dieser Gruppe ist ja geradezu nicht gew\u00fcnscht.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Barbara<\/strong> vermisst ein Konzept f\u00fcr die Integration, \u00fcber Willkommenskultur und wirtschaftliche Interessen hinausgehend:<\/p>\n<blockquote><p>Tats\u00e4chlich halte ich es f\u00fcr ungemein naiv zu glauben, dass man Menschen, die in einer f\u00fcr unsere Begriffe sexistischen, homophoben und auch sonst in vielerlei Hinsicht (Religionsaus\u00fcbung, Familienstrukturen) v\u00f6llig anders gearteten Kultur sozialisiert worden sind, schnell und gr\u00fcndlich in unsere libertine, laizistische, individualisierte Gesellschaft integrieren kann. Vielleicht geht man davon aus, dass die Menschen, einmal in Deutschland, Kopftuch und Konventionen erleichtert abwerfen und begeistert den westlichen Lebensstil annehmen. Das halte ich f\u00fcr einen gro\u00dfen Irrtum. Wir neigen immer dazu, unsere Lebensweise absolut zu setzen, als notwendiges Ergebnis einer Entwicklung, die andere noch nicht erreicht haben, aber eigentlich anstreben. Nach meinen Erfahrungen mit muslimischen Araber\/innen wage ich das sehr zu bezweifeln. Ich habe in Nordafrika &#8211; wohlgemerkt unter gebildeten und relativ europ\u00e4isierten Menschen &#8211; generell eine tiefe Verachtung gegen\u00fcber dem westlichen Lebensstil wahrgenommen. Am deutlichsten nat\u00fcrlich im Bereich der Sexualmoral. Ich bezweifle, dass man Menschen, M\u00e4nnern wie Frauen, mit einer solchen Sozialisation mal so nebenbei in einem Integrationskurs beibringen kann, dass die Sorte Frau, die sie bisher als Nutte zutiefst verachtet haben, bei uns als emanzipierte und selbstbestimmte Frau das Idealbild darstellt. Wir selbst w\u00fcrden auch nicht nach einem Zweiwochenkurs unser bisheriges Weltbild umkrempeln. Nebenbei bemerkt erscheint es mir eigentlich auch nicht fair, einen Kriegsfl\u00fcchtling einfach mal zwangszuintegrieren, damit es bei uns mit der Demographie wieder stimmt, es gen\u00fcgend billige Arbeitskr\u00e4fte gibt und alles ein bisschen bunter wird. Aber das ist eine andere Geschichte.<br \/>\nUnter diesem Aspekt frage ich mich immer mehr, wie das neue bunte Deutschland nun konkret aussehen soll und wie der Widerspruch aufgel\u00f6st werden soll, dass wahrscheinlich eine Vielzahl von Fl\u00fcchtlingen gerade die Werte, die ihren engagiertesten Bef\u00fcrwortern so wichtig sind, kaum teilen bzw. sogar dezidiert ablehnen (hier w\u00e4re auch noch ein verbreiteter Antijudaismus zu nennen; was ich von Arabern \u00fcber Juden geh\u00f6rt habe, w\u00e4re in Deutschland z.T. justitiabel). Ich frage mich auch, warum das nirgendwo thematisiert wird. Wo gibt es Beispiele f\u00fcr gelungene Integration gro\u00dfer Gruppen von Muslimen in westliche Gesellschaften? Was k\u00f6nnen wir aus der t\u00fcrkischen Einwanderung nach Deutschland lernen? Inwiefern ist wirklich die gew\u00fcnschte Vermischung anstelle von Parallelgesellschaften zu erwarten? Ich lese z.B. kaum etwas zu den durchaus massiven Problemen der t\u00fcrkischst\u00e4mmigen Frauen, die zwischen den unterschiedlichen Kulturen zerrissen werden, ohne dass da eine generelle Ann\u00e4herung in Sicht w\u00e4re &#8211; eher im Gegenteil.<br \/>\nUnd zur Situation der Frauen hier: Ich habe schon vor K\u00f6ln Klagen von jungen Frauen \u00fcber zunehmende aufdringliche Anmache durch Ausl\u00e4nder geh\u00f6rt. Seitdem hat das nat\u00fcrlich noch eine andere Qualit\u00e4t gewonnen, weil die alte Grundannahme, dass man unter Menschen sicher vor Angriffen ist, nicht mehr gilt. Ein diesbez\u00fcgliches Vertrauen wird sich nur sehr schwer wieder herstellen lassen. Vielleicht haben wir das Privileg, uns als Frauen anders als in vielen anderen, nicht nur muslimischen L\u00e4ndern v\u00f6llig frei im \u00f6ffentlichen Raum bewegen zu k\u00f6nnen, als zu selbstverst\u00e4ndlich hingenommen. Man wird abwarten m\u00fcssen.<br \/>\nDass die Gesellschaft \u00fcber diese Vorf\u00e4lle nun noch weiter gespalten wird, weil nun auch noch Fl\u00fcchtlingsunterst\u00fctzer\/innen und Feminist\/innen gegeneinander aufgebracht wurden, macht auch nicht gerade Hoffnung.<br \/>\n\u00dcbrigens habe ich nat\u00fcrlich nichts dagegen, dass Fl\u00fcchtlingen, die ja zudem im Normalfall aus von &#8220;uns&#8221; destabilisierten und\/oder wirtschaftlich ruinierten L\u00e4ndern stammen, geholfen wird. Ich sehe da nur bisher keine brauchbaren Konzepte. Mit punktueller Mildt\u00e4tigkeit in einer unangenehmen Kombination mit Profitgier (die deutsche Wirtschaft ist ja begeistert) wird man dieses Massenproblem nicht nachhaltig l\u00f6sen k\u00f6nnen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Was folgt aus diesen Antworten, die bei Frauen und M\u00e4nnern so unterschiedlich sind? Die M\u00e4nner sprechen \u00fcber Rassismus am Arbeitsplatz, \u00fcber den gesellschaftlichen Rechtsruck und die soziale Situation. Die Frauen sehen eher die kulturelle Seite, welche Unterschiede gibt es wirklich zwischen der arabischen, muslimisch gepr\u00e4gten Welt und unserer Zivilisation? Einen Kritikpunkt finde ich besonders bemerkenswert: Die &#8220;Linken&#8221; betonen zu sehr die soziale Dimension, aber Integration ist viel mehr als &#8220;nur&#8221; die Sprache und der Arbeitsplatz. Stehen wir wirklich auf der richtigen Seite?<\/p>\n<p class=\"wpf_wrapper\"><a class=\"print_link\" href=\"\" target=\"_blank\">Drucken<\/a><\/p><!-- .wpf_wrapper --><div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_2847 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_2847')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_2847').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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