{"id":2823,"date":"2016-01-08T13:29:51","date_gmt":"2016-01-08T12:29:51","guid":{"rendered":"http:\/\/nachdenken-in-muenchen.de\/?p=2823"},"modified":"2016-01-08T16:01:40","modified_gmt":"2016-01-08T15:01:40","slug":"naomi-klein-die-entscheidung-kapitalismus-vs-klima","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nachdenken-in-muenchen.de\/?p=2823","title":{"rendered":"Naomi Klein: Die Entscheidung, Kapitalismus vs. Klima"},"content":{"rendered":"<div style=\"width: 190px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.fischerverlage.de\/media\/fs\/15\/u1_978-3-10-002231-8.38011925.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Die Entscheidung\" src=\"http:\/\/www.fischerverlage.de\/media\/fs\/15\/u1_978-3-10-002231-8.38011925.jpg\" alt=\"\" width=\"180\" height=\"276\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">S.Fischer Verlag<\/p><\/div>\n<p>Ist der Klimawandel tats\u00e4chlich existent? Ist er vom Menschen gemacht? Wer beide Fragen mit Ja beantwortet, muss einr\u00e4umen, dass es die menschliche Lebensweise ist, die den Klimawandel verursacht: die Art, wie wir wohnen, wie wir uns kleiden, was wir essen und wie wir uns bewegen. Dem Konsumverhalten gegen\u00fcber steht die Produktion und der Transport der G\u00fcter, erforderlich sind menschliche Arbeit, Kapital und Rohstoffe, die ausschlie\u00dflich dem Wasser, dem Wald und dem Boden entnommen werden. Unabdingbar f\u00fcr Konsum und Produktion ist Energie, zum gro\u00dfen Teil gewonnen aus fossilen Brennstoffen, deren Nutzung den klimasch\u00e4digenden CO<sub>2<\/sub> \u2013 Aussto\u00df hervorruft.<!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Naomi Klein sieht die nachfolgenden Eigenschaften unserer kapitalistischen Lebensweise als die wirklichen Verantwortlichen f\u00fcr den Klimawandel:<\/p>\n<ul>\n<li>die schonungslose Ausbeutung der Ressourcen<\/li>\n<li>die nicht befriedigend kontrollierten Unternehmensinteressen<\/li>\n<li>der ungez\u00fcgelte Freihandel<\/li>\n<li>die forcierte Privatisierung der G\u00fcter der Daseinsvorsorge<\/li>\n<li>die ungleiche Verteilung von Einkommen und Verm\u00f6gen und<\/li>\n<li>der Glaube an die Allmacht des Marktes<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Titel ihres Buches fordert, wir m\u00fcssen uns entscheiden, f\u00fcr den Kapitalismus oder f\u00fcr das Klima.<\/p>\n<p>In der Einleitung beschreibt sie das Wesen des Klimawandels. Er ist nicht linear und nicht vorhersehbar und nicht r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen.<\/p>\n<blockquote><p>Die meisten Prognosen zum Klimawandel gehen davon aus, dass k\u00fcnftige Ver\u00e4nderungen \u2013<br \/>\ndie Emission von Treibhausgasen, Temperaturerh\u00f6hungen und Effekte wie der Anstieg des Meeresspiegels schrittweise eintreten werden. Dass eine bestimmte Emissionsmenge zu einem bestimmten Temperaturanstieg und dieser wiederum zu einem bestimmten, sanften und allm\u00e4hlichen Anstieg des Meeresspiegels f\u00fchren wird. In der Erdgeschichte gibt es jedoch Beispiele daf\u00fcr, dass eine relativ geringf\u00fcgige Ver\u00e4nderung eines Klimaelements abrupte Ver\u00e4nderungen im gesamten System nach sich zog. Mit anderen Worten, die Erh\u00f6hung der globalen Temperaturen \u00fcber eine bestimmte Schwelle hinweg k\u00f6nnte abrupte, unvorhersehbare und m\u00f6glicherweise irreversible Ver\u00e4nderungen mit weitreichenden und \u00fcberaus zerst\u00f6rerischen Folgen ausl\u00f6sen. An diesem Punkt werden m\u00f6glicherweise unaufhaltsame Prozesse in Gang gesetzt, selbst wenn wir der Atmosph\u00e4re kein zus\u00e4tzliches CO<sub>2<\/sub> mehr zuf\u00fchren. Das w\u00e4re so, als w\u00fcrde eine Bremse einrasten und die Lenkung blockieren, so dass wir das Problem und seine Folgen nicht mehr unter Kontrolle haben. (S.9)<\/p><\/blockquote>\n<p>Beispiele f\u00fcr abrupte Ver\u00e4nderungen sind die schmelzenden Polkappen, das schmelzende Eis in Gr\u00f6nland oder die Aufl\u00f6sung von Permafrost, der Methangas freisetzt, welches mit noch gr\u00f6\u00dferer Wirkung als das CO<sub>2<\/sub> das Klima sch\u00e4digt.<\/p>\n<p>Naomi Klein nennt den zeitlichen Horizont, der uns verbleibt, um das Schlimmste zu verhindern: Um die CO<sub>2<\/sub>-Emissionen im n\u00e4chsten Jahrzehnt deutlich zu vermindern, bedarf es eines Marshallplanes, der Finanz- und Technologietransfers beinhaltet. Es bleiben noch 10 Jahre Zeit.<\/p>\n<p>Aber nicht nur die Beherrschung des Klimawandels muss unser Ziel sein. Damit muss eine bessere Welt geschaffen werden:<\/p>\n<blockquote><p>Die f\u00fcr eine rasche Abkehr von fossilen Ressourcen und die Anpassung an k\u00fcnftige schwierige Wetterbedingungen erforderlichen Ressourcen k\u00f6nnten eine \u00f6ffentliche Infrastruktur bescheren, die schmerzlich fehlt, von sauberem Wasser bis zur Elektrizit\u00e4t. Diese Zukunftsvision geht weit \u00fcber die Vorstellung hinaus, den Klimawandel blo\u00df zu \u00fcberleben oder auszuhalten, ihn zu mildern oder sich daran anzupassen. Es ist eine Vision davon, wie wir die Krise kollektiv nutzen k\u00f6nnen, den Sprung in eine bessere Welt zu wagen, jedenfalls eine bessere Welt als die jetzige. (S. 16)<\/p><\/blockquote>\n<p>Der aufgezeigte Wandel w\u00fcrde das Problem an der Wurzel packen und ein gerechteres Weltwirtschaftssystem hervorbringen, die Kluft zwischen Arm und Reich schlie\u00dfen, die Demokratie von unten beleben, die Macht in die H\u00e4nde vieler verteilen und das Gemeingut massiv ausweiten.<\/p>\n<p>Das Positive ist, es fehlt der Welt nicht an finanziellen Mitteln und nicht an innovativem Potential:<\/p>\n<blockquote><p>Energie aus erneuerbaren Quellen wie Wind und Wasser ist \u00e4lter als der Gebrauch fossiler Energien, wird immer billiger und effizienter und l\u00e4sst sich zunehmend besser speichern. In den vergangenen 20 Jahren gab es eine wahre Explosion von nachhaltigen Produkten sowie gr\u00fcner Stadtplanung. Wir haben nicht nur die technischen Hilfsmittel f\u00fcr eine Abkehr von fossilen Brennstoffen, sondern auch unz\u00e4hlige Nischen, in denen ein klimafreundlicher Lebensstil erfolgreich erprobt wurde. (S. 27)<\/p><\/blockquote>\n<p>Aber es gibt gro\u00dfe Widerst\u00e4nde: Die Dinge, die getan werden m\u00fcssen, um die Emissionen zu reduzieren, stehen in fundamentalem Widerspruch zum deregulierten Kapitalismus, sie w\u00fcrden eine extreme Bedrohung f\u00fcr die elit\u00e4re Minderheit darstellen, die unsere Wirtschaft, die wichtigsten Medien und den politischen Prozess bestimmt.<\/p>\n<p>Genannt werden die drei politischen S\u00e4ulen der neuen \u00c4ra: 1) Privatisierung im \u00f6ffentlichen Sektor, 2) Deregulierung des Unternehmenssektors und 3) Senkung der Unternehmenssteuern. Folgen sind die Instabilit\u00e4t der Finanzm\u00e4rkte, die Exzesse der Superreichen, die zunehmende Armut und der marode Zustand der \u00f6ffentlichen Infrastruktur. Und dar\u00fcber hinaus hat der<br \/>\nMarktfundamentalismus die kollektive Antwort auf den Klimawandel systematisch sabotiert:<\/p>\n<blockquote><p>Das Kernproblem lag darin, dass das \u00f6ffentliche Leben in dieser Zeit derart unter der Knute der Marktideologie stand, dass die unmittelbarsten und auf der Hand liegenden Antworten auf den Klimawandel als politisch geradezu ketzerisch erschienen. Wie konnte eine Gesellschaft zum Beispiel massiv in emissionsfreie \u00f6ffentliche Verkehrsmittel und Infrastruktur investieren, wenn der \u00f6ffentliche Sektor systematisch demontiert und verh\u00f6kert wurde? Wie konnte der Staat die Fossilindustrie st\u00e4rker regulieren, besteuern und mit Strafen belegen, wenn all diese Ma\u00dfnahmen als Relikt der kommunistischen Planwirtschaft verunglimpft wurden? Und wie konnte der Sektor der erneuerbaren Energien, die die fossilen Brennstoffe ersetzen sollten, die daf\u00fcr notwendigen St\u00fctz- und Schutzma\u00dfnahmen erhalten, als Protektionismus ein Schimpfwort war. (S. 31)<\/p><\/blockquote>\n<p>Unsere \u00c4ra ist wirtschaftlich durch zwei Faktoren gepr\u00e4gt: Massenexport der G\u00fcter \u00fcber gro\u00dfe Distanzen und der Export eines verschwenderischen Konsum-, Produktions- und Agrarmodells.<\/p>\n<p>Naomi Klein sagt, dass es ein weiteres zeitliches Limit gibt:<\/p>\n<blockquote><p>Die T\u00fcr f\u00fcr das 2-Grad-Ziel wird sich bald schlie\u00dfen. 2017 wird sie unwiderruflich zufallen. (S. 36)<\/p><\/blockquote>\n<p>Somit ist erforderlich: Ein Gesinnungswandel \u00fcber das Wesen menschlicher Macht, \u00fcber unser Recht, immer mehr Ressourcen abzubauen. Der Kapitalismus ist in Frage zu stellen ebenso die Mentalit\u00e4t des Extraktivismus, also alle Rohstoffe dem Boden, dem Wasser und dem Wald zu entnehmen.<\/p>\n<p>Die Klimaleugner sagen, der Klimawandel als \u201etrojanisches Pferd\u201c ziele darauf ab, den Kapitalismus abzuschaffen und durch gr\u00fcnen Kommunitarismus zu ersetzen, er habe wenig mit dem Zustand der Welt zu tun und viel damit zu tun, den Kapitalismus in Ketten zu legen und den American Way of Life durch globale Umverteilung des Reichtums zu transformieren. Der Klimawandel sei also lediglich Mittel zum Zweck, er sei nur Ideologie.<\/p>\n<p>Allerdings, die Klimaleugner sind keine Wissenschaftler, sie sind meist Hobbyforscher (Ingenieure, \u00d6konomen, Rechtsanw\u00e4lte), sie alle glauben kl\u00fcger zu sein als 97 Prozent der Klimaforscher weltweit.<\/p>\n<p>Forschungsergebnisse zeigen, dass Menschen mit hierarchischen Ansichten (sie lehnen staatliche Hilfe f\u00fcr Arme ab, sind f\u00fcr Unterst\u00fctzung der Industrie, glauben, dass jeder mehr oder weniger das bekommt, was er verdient) nur zu 11% den Klimawandel als gro\u00dfes Risiko einsch\u00e4tzen, w\u00e4hrend 69% der Befragten, die sich eher zu egalit\u00e4ren Ansichten bekennen, im Klimawandel ein hoher Risiko sehen.<\/p>\n<blockquote><p>Und das genau ist der Grund daf\u00fcr, warum das Leugnen des Klimawandels unter eingefleischten Konservativen so sprunghaft zugenommen hat: Sie haben verstanden, dass sie, sobald sie die Existenz des Klimawandels anerkennen, die zentrale ideologische Schlacht unserer Tage verlieren werden \u2013 und die dreht sich um die Frage, ob wir unsere Gesellschaft so planen und organisieren m\u00fcssen, dass sie unsere Ziele und Werte widerspiegelt, oder ob wir diese Aufgabe dem magischen Spiel der Marktkr\u00e4fte \u00fcberlassen. (S. 56)<\/p><\/blockquote>\n<p>Viele Konservative gehen sogar noch weiter. Sie wissen nicht mehr, wozu der Mensch auf Erden ist, wenn er sich nicht mehr die Erde untertan machen darf und er nicht mehr die Herrschaft \u00fcber die Natur hat.<\/p>\n<p>Exkommunisten f\u00fchlen sich beim Thema Klimawandel in den Kalten Krieg zur\u00fcckversetzt. Sie vergleichen die Bem\u00fchungen, die Erderw\u00e4rmung zu verhindern, mit den Bestrebungen kommunistischer Planwirtschaftler, die gesamte Gesellschaft zu kontrollieren.<\/p>\n<p>Wirtschaftliches Interesse an der Fossilindustrie bestimmt h\u00e4ufig die Einstellung zum Klimawandel, und so ist auch bei Wissenschaftlern: Nur 47 Prozent der Wirtschaftsgeologen, die Landschaften auf ihre Eignung f\u00fcr die Ausbeutung von Rohstoffen untersuchen, glauben an den menschengemachten Klimawandel gegen\u00fcber den 97 Prozent der aktiven Klimaforscher.<\/p>\n<blockquote><p>Man kann einen Mann nur schwer dazu bringen, etwas zu verstehen, wenn sein Gehalt davon abh\u00e4ngt, dass er es nicht versteht. (S.63)<\/p><\/blockquote>\n<p>Die soziale Stellung der Klimaleugner ist wirtschaftlich privilegiert und sollten sie sich wirklich get\u00e4uscht haben, ist ihr Risiko, etwas zu verlieren, nicht wirklich hoch. Zumindest die reichen Menschen in den Industriestaaten werden sich gegen ein paar Grad Erw\u00e4rmung sch\u00fctzen k\u00f6nnen. Die reichen L\u00e4nder werden ihre Gro\u00dfst\u00e4dte mit aufwendigen D\u00e4mmen sch\u00fctzen k\u00f6nnen. Sie werden immer mehr Hightech-Festungen errichten und eine restriktive Immigrationspolitik forcieren.<\/p>\n<p>Und die Chance des Kapitals liegt auf der Hand:<\/p>\n<blockquote><p>Wenn kleine Bauernh\u00f6fe und Fischerd\u00f6rfer durch die Hitzebelastung und brutale St\u00fcrme ausgel\u00f6scht werden, geht das Land an gro\u00dfe Baukonzerne \u00fcber, die riesige H\u00e4fen, Luxus-Ferienanlagen und industrielle Landwirtschaftsbetriebe darauf errichten. Ehemals autarke Landbewohner verlieren ihr Land und sind gezwungen, in bereits \u00fcberf\u00fcllte st\u00e4dtische Slums zu ziehen \u2013 zu ihrem eigenen Schutz, wie man ihnen vormacht. (S. 66)<\/p><\/blockquote>\n<p>Naomi Klein bef\u00fcrchtet, der Klimawandel werde kein gro\u00dfer Gleichmacher sein, der alle betrifft, Arm und Reich, sondern er wird die Gesellschaften weiter spalten, in die Wohlhabenden und die Habenichtse. Die einen k\u00f6nnen sich mit ihrem Verm\u00f6gen einen wirksamen Schutz gegen die Extreme der Natur kaufen, die anderen m\u00fcssen auf die Unterst\u00fctzung des Staates, der aber immer weniger funktioniert, setzen.<\/p>\n<p>Und diejenigen, deren Werte und Ziele sich verst\u00e4rkt in Kategorien der Macht, der Leistung, von Status und Image ausdr\u00fccken, haben obendrein, so glaubt Naomi Klein, eine eher negative Einstellung zum Umweltschutz, verhalten sich weniger umweltfreundlich und sehen meistens nicht einmal das Problem der knappen Ressourcen.<\/p>\n<p>Naomi Klein schlie\u00dft das erste Kapitel mit dem Fazit, dass wir politisch, physisch und kulturell gekettet sind, um auf die anstehenden Herausforderungen angemessen zu reagieren &#8211; politisch, weil unser Wirtschaftsmodell in Frage gestellt ist, physisch, weil die reichste und m\u00e4chtigste Industrie aller Zeiten, die \u00d6l- und Gasindustrie vor dem Untergang steht und kulturell, weil wir glauben, \u00fcber der Natur zu stehen und wir deren Grenzen nicht anerkennen wollen.<\/p>\n<p>Das Kapitel 2 wirft spannende Fragen auf:<br \/>\nGibt es einen Zusammenhang zwischen der Privatisierung von Energieversorgungsunternehmen und dem Klimawandel und wie w\u00fcrde er aussehen?<br \/>\nWas hat Freihandel mit dem Klimawandel zu tun? Der Klimawandel spielt heute bei den TTIP &#8211; Gegnern argumentativ kaum eine Rolle.<br \/>\nInwieweit treibt die Ungleichheit den Klimawandel?<\/p>\n<p class=\"wpf_wrapper\"><a class=\"print_link\" href=\"\" target=\"_blank\">Drucken<\/a><\/p><!-- .wpf_wrapper --><div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_2823 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_2823')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_2823').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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