{"id":2677,"date":"2015-11-13T16:13:05","date_gmt":"2015-11-13T15:13:05","guid":{"rendered":"http:\/\/nachdenken-in-muenchen.de\/?p=2677"},"modified":"2015-11-13T16:41:58","modified_gmt":"2015-11-13T15:41:58","slug":"koennen-wir-mit-technologischem-fortschritt-das-jetzige-wirtschaftssystem-fortfuehren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nachdenken-in-muenchen.de\/?p=2677","title":{"rendered":"K\u00f6nnen wir mit technologischem Fortschritt das jetzige Wirtschaftssystem fortf\u00fchren?"},"content":{"rendered":"<div style=\"width: 490px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/c2.staticflickr.com\/8\/7030\/6692089387_d9345840cb_b.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/c2.staticflickr.com\/8\/7030\/6692089387_d9345840cb_b.jpg\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"267\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Foto: Franck Vervial<\/p><\/div>\n<p>Beim letzten Treffen unseres Gespr\u00e4chskreises kam erneut die Frage auf, wie es eigentlich mit unserem Wirtschaftssystem, dem Kapitalismus weitergehen kann. Anlass waren zwei Veranstaltungen, die ich hier in M\u00fcnchen besucht habe und auf die wir hier in unserem Terminkalender hingewiesen hatten. Zum einen war dies das Attac-Palaver am 26.10. mit Fabian Scheidler, der sein Buch \u201e<a href=\"http:\/\/www.mediashop.at\/typolight\/index.php\/buecher\/items\/fabian-scheidler---das-ende-der-megamaschine\" target=\"_blank\">Das Ende der Megamaschine<\/a>\u201c vorgestellt hat. Zum anderen die Veranstaltung der M\u00fcnchner Linken mit Heiner Flassbeck drei Tage sp\u00e4ter unter dem Titel \u201eDie L\u00f6hne rauf! &#8211; Oder doch lieber die Wettbewerbsf\u00e4higkeit erh\u00f6hen? \u00dcber eine deutsche Debatte und die deutsche Mitschuld an der Eurokrise\u201c. Zwei Veranstaltungen, die auf den ersten Blick im Widerspruch stehen.<\/p>\n<p>Brauchen wir also Wachstum, um aus der Krise zu kommen? Braucht gerade Europa nicht Wachstum durch mehr Konsum in Deutschland? Oder sind wir nicht bereits an einem Punkt, wo die freigesetzten Zerst\u00f6rungskr\u00e4fte des Kapitalismus die menschliche Zukunft infrage stellen? F\u00fchrt also Wachstum nicht in eine viel tiefere, existenziell bedrohende Krise? <!--more--><\/p>\n<p>Bereits 1995 haben Ernst Ulrich von Weizs\u00e4cker, Amory B. Lovins und L. Hunter Lovins einen damals viel beachteten Bericht an den Club of Rome verfasst unter dem Titel \u201eFaktor Vier. Doppelter Wohlstand &#8211; halbierter Naturverbrauch\u201c. Die Idee damals, die Ressourcenproduktivit\u00e4t lasse sich vervierfachen.<\/p>\n<blockquote><p>Aus einem Fa\u00df \u00d6l oder einer Tonne Erdreich wollen wir viermal soviel Wohlstand herausholen. Dann k\u00f6nnen wir den Wohlstand verdoppeln und gleichzeitig den Naturverbrauch halbieren.<\/p>\n<p>Das ist neu, einfach und aufregend. (&#8230;)<\/p>\n<p>Seit dem Erdgipfel von Rio de Janeiro wissen wir, da\u00df der Fortschritt dauerhaft oder \u00f6kologisch nachhaltig sein mu\u00df. Mit dem Faktor 4 kommen wir der Forderung sehr nahe.<\/p>\n<p>(Seite 15 der <a href=\"http:\/\/wupperinst.org\/publikationen\/details\/wi\/a\/s\/ad\/237\/\" target=\"_blank\">Taschenbuchausgabe von 1997<\/a>, Droemer Knaur)<\/p><\/blockquote>\n<p>Weizs\u00e4ckers Optimismus zum Trotz ist der Ressourcenverbrauch auch in Deutschland nicht signifikant zur\u00fcckgegangen. Der Skandal um die manipulierte Software bei Diesel-PKW von VW hat deutlich gemacht, dass nicht nur der Schadstoff-Aussto\u00df h\u00f6her ist, sonder auch dass alle PKW im Alltag mehr Kraftstoff verbrauchen als laut Herstellerangaben. Weit weg von der gew\u00fcnschten Steigerung der Ressourceneffizienz, wenn ich mir \u00fcberlege, dass ich mein erstes Auto mit einem tats\u00e4chlichen Verbrauch von sechs Liter Benzin gefahre habe. Gut, es war nur eine Ente mit lediglich 23 PS. Aber irgendwie auch f\u00fcr heutige Verh\u00e4ltnisse recht sparsam.<\/p>\n<p>Trotz aller Effizienzfortschritte, die es aber tats\u00e4chlich auch gegeben hat, gibt es Faktoren, die\u00a0 entgegenwirken. Im Allgemeinen spricht man hier von Rebound-Effekten. Beim Auto hei\u00dft das z.B.,\u00a0 sie werden gr\u00f6\u00dfer, schwerer und st\u00e4rker, was die Effzienzgewinne auffrisst. Der Golf I wog zwischen 750 und 805 kg, der aktuelle Golf VII\u00a01205\u20131472\u00a0kg. Das kann allerdings durch geplante Obsoleszenz auch von Unternehmen gezielt gef\u00f6rdert werden. Variante eins: Apple hat 2008 das iPhone eingef\u00fchrt und produziert aktuell die f\u00fcnfte Generation, zuz\u00fcglich der S-Modelle ab der zweiten Generation. Also wird ein hoher Reiz generiert, sich jedes Jahr ein neues Handy zu kaufen bzw. \u00fcber den Mobilfunkvertrag abzubezahlen. Variante zwei: der Einbau von Schwachstellen, z.B. des Netzteils im Fernseher an einer Stelle, wo auch hitzeempfindliche Teile verbaut werden. Und nach drei oder vier Jahren ist das Ger\u00e4t defekt. Fest verbaute Akkus in Handys. Reparatur oder Austausch oft kaum m\u00f6glich und sicher \u00fcber den H\u00e4ndler teurer als ein Neukauf.<\/p>\n<p>Wie verh\u00e4lt es sich nun mit dem technologischen Fortschritt? Kommen wir exemplarisch zum Auto, besser gesagt: zur Mobilit\u00e4t zur\u00fcck. Das Auto ist im Grunde lediglich Mittel zum Zweck. N\u00e4mlich m\u00f6glichst schnell und flexibel von A nach B zu kommen. Wenn ich aber morgens oder abends hier in M\u00fcnchen an der Landshuter Allee entlanggehe (was mir nicht erspart bleibt, weil ich dort arbeite), f\u00fchle ich mich unweigerlich an einen Aufsatz von Andr\u00e9 Gorz erinnert: \u201eDie gesellschaftliche Ideologie des Autos\u201c. Dort hei\u00dft es:<\/p>\n<blockquote><p>Solange die durchschnittliche Geschwindigkeit in Paris je nach Tageszeit zwischen 10 und 20 Stundenkilometern liegt, wird man den Boulevard p\u00e9rif\u00e9rique und die Autobahnen, die zur Hauptstadt f\u00fchren, auch nicht mit mehr als 10 oder 20 Stundekilometern verlassen k\u00f6nnen. Man wird sie sogar noch sehr viel langsamer verlassen, wenn die Zufahrten ges\u00e4ttigt sind und diese Verlangsamung sich \u00fcber Dutzende Kilometer fortpflanzt. (&#8230;)<\/p>\n<p>Somit ist das Auto aus einem Luxusgegenstand und einem urspr\u00fcnglichen Privileg zum Gegenstand einer Lebensnotwendigkeit geworden: man braucht ein Auto, um der st\u00e4dtischen Autoh\u00f6lle zu entrinnen. F\u00fcr die kapitalistische Industrie ist die Partie also gewonnen: das \u00dcberfl\u00fcssige ist notwendig geworden.<br \/>\n(<a href=\"http:\/\/www.rotpunktverlag.ch\/cgi-bin\/germinal_shop.exe\/VOLL?titel_nummer=5000391&amp;prolitnummer=5000391&amp;titel_id=5000391&amp;caller=rotpunkt&amp;verlag=50\" target=\"_blank\">Andre Gorz: Auswege aus dem Kapitalismus<\/a>, S. 57ff)<\/p><\/blockquote>\n<p>Also, wie sieht es nun mit dem technologischen Fortschritt aus? Die Schadstoffbelastung im Allgemeinen und die Stickoxidbelastung im Besonderen lie\u00dfe sich in der Stadt senken, wenn viele Autos durch Elektroautos ersetzt w\u00fcrden. Aber ohne 100% Strom aus regenerativen Energien nur eine Verlagerung des Problems. Hinzu kommt folgendes Problem: Ende 2014 gab es in der Stadt \u00fcber 671.000 zugelassene PKW. Welchen Ressourceneinsatz bedarf es, nur die M\u00fcnchner Autos durch fabrk\u00edkneue Elektroautos zu ersetzen? Selbst wenn die Metalle und Kunststoffe als Ausgangsbasis f\u00fcr die neuen Fahrzeuge genutzt werden k\u00f6nnten, bleibt der ungeheure Energieeinsatz, um zum Beispiel den Stahl zu schmelzen und neu zu walzen. Und ebenfalls bei der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lithium-Ionen-Akkumulator#Herstellung\" target=\"_blank\">Produktion der Batterien<\/a>: beim Tesla, der auf gro\u00dfe Reichweite setzt, ca. 450 kg pro Fahrzeug; neben Lithium kommen eine Reihe von anderen Metallen zum Einsatz. Abgesehen davon, alle PKW in einem Zeitraum von 15 Jahren zu ersetzen, hie\u00dfe, dass die M\u00fcnchner B\u00fcrger und B\u00fcrgerinnen j\u00e4hrlich f\u00fcr mehr als eine Milliarde Euro Elektroautos kaufen m\u00fcssten.<\/p>\n<p>Technologischer Fortschritt auf dem selben Pfad erscheint mir schon bei diesem konkreten Beispiel als wenig erfolgversprechend. Jedes Auto, das zuk\u00fcnftig nicht gebaut wird, ist ein gutes Auto. Kuba bietet da in gewisser Weise ein Vorbild, es fahren kaum Autos, die nach 1959 gebaut worden sind, somit mussten seit mehr als 55 Jahren keine Ressourcen in die Produktion, sondern nur in deren Erhalt gesteckt werden.<\/p>\n<p>Anders gesagt: Car-Sharing w\u00e4re Teil eines Modells der Steigerung der Ressourceneffizienz, wie es Weizs\u00e4cker und seinen Co-Autoren vorschwebt. Es werden deutlich weniger Autos ben\u00f6tigt, daf\u00fcr diese intensiver genutzt. Nur: die Zahlen sind ern\u00fcchternd.<\/p>\n<blockquote><p>In M\u00fcnchen ist der Markt schon etwas un\u00fcbersichtlich geworden mit vielen verschiedenen Anbietern und Modellen. So gibt es Anbieter wie Stattauto, Stadtteilauto, Flinkster und Citeecar, deren Autos an festgelegten Stationen oder Stadtteilen ausgeliehen und zur\u00fcckgegeben werden k\u00f6nnen, w\u00e4hrend Autos von Car2go (Daimler) und Drive Now (BMW) stationsunabh\u00e4ngig auf \u00f6ffentlichen Parkpl\u00e4tzen abgestellt werden k\u00f6nnen. Hinzu kommen private Anbieter, die ihr Auto auf Online-Plattformen wie tamyca, carzapp oder Nachbarschaftsauto gegen Entgelt zur Verf\u00fcgung stellen.<\/p>\n<p>Trotzdem sind derzeit nur 812 CarSharing-Fahrzeuge in M\u00fcnchen verf\u00fcgbar, das ist eine verschwindend geringe Anzahl, wenn man die m\u00fcnchenweiten Autozulassungen von 667.300 Autos (2011, Automobil St\u00e4dtevergleich) betrachtet. Limitierender Faktor sind die verf\u00fcgbaren Stellpl\u00e4tze. Die Stadt hat 2011 in einem Pilotprojekt Ausnahmegenehmigungen f\u00fcr das flexible Parken von CarSharing Fahrzeugen erteilt, die nun im 1. Quartal 2015 um ein weiteres Jahr verl\u00e4ngert wurden. Die Genehmigungen bedeuten, dass geparkt werden darf \u2013 dass auch gen\u00fcgend Parkpl\u00e4tze vorhanden sind, bedeutet es nicht. So sind neben den Anwohnern auch viele CarSharing-Nutzer auf leidiger Parkplatzsuche.<\/p>\n<p>(Sonja Haider, Ratsfrau der \u00d6DP in: <a href=\"http:\/\/www.dielinke-muenchen-stadtrat.de\/fileadmin\/srmuenchen\/mitlinks\/2014-2020\/20150301_MitLinks51.pdf\" target=\"_blank\">MitLinks Nr. 52<\/a>)<\/p><\/blockquote>\n<p>Car-Sharing bewegt sich also zumindest im M\u00fcnchen trotz der Vielzahl der Anbieter im unteren Promillebereich. Von einer Trendwende sind wir weit entfernt. Aber f\u00fcr eine Zukunftsf\u00e4higkeit bed\u00fcrfte es gerade einer Pfad\u00e4nderung. Der Ausbau des \u00f6ffentlichen Nahverkehrs &#8211; nicht nur in der Gro\u00dfstadt &#8211; m\u00fcsste gesellschaftliche Priorit\u00e4t bekommen, nicht der Ausbau von Autobahnen und die F\u00f6rderung von Elektroautos, sehr wohl aber der von Elekromobilit\u00e4t. Erst mit der Beschreitung anderer Pfade entstehen zukunftsf\u00e4hige Entwicklungsperspektiven. Dies w\u00e4re Aufgabe der Politik, der gesellschaftlichen Akteure: Verkehr und Mobilit\u00e4t so zu organisieren, dass mit einem m\u00f6glichst geringen Ressourceneinsatz eine gute Erreichbarkeit von Zielen gschaffen werden kann, und das zu bezahlbaren Preisen f\u00fcr alle Menschen im Land. Das bedeutet Wachstum in einem Bereich und Schrumpfung in anderen Bereichen. Autos wird es dort bis auf weiteres brauchen, wo \u00f6ffentliche Systeme nicht oder noch nicht sinnvoll aufgebaut werden k\u00f6nnen. Aber nicht daf\u00fcr, um t\u00e4glich von Rosenheim nach M\u00fcnchen und zur\u00fcck zu fahren, um den Arbeitsplatz zu erreichen.<\/p>\n<p>Ja, technologischer Fortschritt ist sinnvoll, nur ist der jeweilige Zweck und der jeweilige Entwicklungspfad zu hinterfragen. Ob nun beim Verkehr oder in der Landwirtschaft. Ertragssteigerung mit biologischen Methoden in den L\u00e4ndern des globalen S\u00fcdens ist zum Beispiel dringend notwendig, nicht aber der Einsatz von genmanipuliertem Saatgut und Chemie.<\/p>\n<p>Von Robert und Edward Skidelsky stammt das Buch \u201e<a href=\"http:\/\/www.kunstmann.de\/titel-0-0\/wie_viel_ist_genug-756\/\" target=\"_blank\">Wie viel ist genug<\/a>\u201c. In der Einleitung hei\u00dft es:<\/p>\n<blockquote><p>Ausgangspunkt der folgenden Ausf\u00fchrungen ist, dass die materiellen Bedingungen f\u00fcr ein gutes Leben bereits existieren, zumindest im reichen Teil der Welt, dass aber die blinde Jagd nach Wachstum es uns permanent vorenth\u00e4lt. Unter solchen Umst\u00e4nden sollte es das Ziel von Politik und anderen Formen des kollektiven Handelns sein, f\u00fcr eine wirtschaftliche Organisation zu sorgen, die die guten Dinge im Leben &#8211; Gesundheit, Achtung, Freundschaft, Mu\u00dfe und andere &#8211; uns allen zug\u00e4nglich macht. Wirtschaftswachstum sollte als eine Begleiterscheinung, nicht als Ziel behandelt werden.<br \/>\nEine solche Verschiebung wird unweigerlich unsere Einstellung zur \u00d6konomie ver\u00e4ndern. Unsere Zeit m\u00f6glichst effizient zu nutzen, wird immer weniger wichtig sein (&#8230;)<\/p><\/blockquote>\n<p>F\u00fcr den Moment und den zu Anfang angerissenen Widerspruch bedeutet dies, dass wir im Moment tats\u00e4chlich mehr Konsum der unteren Einkommensgruppen br\u00e4uchten, was allerdings Lohnsteigerungen gerade in diesem Bereich bed\u00fcrfte. Vielleicht lie\u00dfe sich Europa so zumindest ein wenig stabilisieren, um Zeit und Handlungsspielr\u00e4ume zu gewinnen. Aber mittelfristig m\u00fcssen wir uns auf andere Ziele verst\u00e4ndigen und vor allem m\u00f6glichst schnell Abschied nehmen von der Ideologie, immer Wachstum zu haben und Export\u00fcbersch\u00fcsse erwirtschaften zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Dort, wo technischer Fortschritt ein gutes Leben erm\u00f6glicht, ist er auf jeden Fall sinnvoll. Wo er falsche Pfade in die Zukunft verl\u00e4ngert, hilft er uns nicht weiter, schadet stattdessen uns, unserer Zukunft und der unserer Kinder. Technologischer Fortschritt muss also im Dienst der Gesellschaft stehen &#8211; und darf nicht den Gewinn- und Kapitalverwertungsinteressen untergeordnet werden. Die im Titel aufgeworfene Frage ist also zu verneinen. Ein zukunftsf\u00e4higes Wirtschaftssystem unter demokratischer Kontrolle bedarf grundlegender Ver\u00e4nderung der Verh\u00e4ltnisse.<\/p>\n<p><small>Bild: <a href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/vervial\/\" target=\"_blank\">Franck Vervial<\/a> \/ <a title=\"Creative Commons \u2014 Attribution-NonCommercial-NoDerivs 2.0 Generic\" href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nc-nd\/2.0\/\" target=\"_blank\">CC BY-NC-ND 2.0<\/a><\/small><\/p>\n<a href=\"https:\/\/nachdenken-in-muenchen.de\/?p=2677&amp;wp_email_popup=1\" onclick=\"email_popup(this.href); return false;\"  title=\"Beitrag versenden\" rel=\"nofollow\">Beitrag versenden<\/a>\n<p class=\"wpf_wrapper\"><a class=\"print_link\" href=\"\" target=\"_blank\">Drucken<\/a><\/p><!-- .wpf_wrapper --><div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_2677 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_2677')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_2677').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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