{"id":1681,"date":"2015-02-18T19:44:25","date_gmt":"2015-02-18T18:44:25","guid":{"rendered":"http:\/\/nachdenken-in-muenchen.de\/?p=1681"},"modified":"2015-02-18T19:44:25","modified_gmt":"2015-02-18T18:44:25","slug":"meine-sueddeutsche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nachdenken-in-muenchen.de\/?p=1681","title":{"rendered":"Meine S\u00fcddeutsche"},"content":{"rendered":"<p>Mein medialer Einstieg in den Tag erfolgt \u00fcber die SZ, genauer gesagt \u00fcber deren Sportteil. Die Sport-Redakteure berichten \u00fcber die Hintergr\u00fcnde der Ereignisse und erkl\u00e4ren, warum die Ergebnisse, der Sieg der Bayern und die Niederlage des BVB so kommen mussten. Sie haben die sog. 1:0-Berichterstattung (\u201eDas 1:0 erzielte Robben in der 65.Minute nach einer Ecke von Rechts\u201c) \u00fcberwunden, sie fragen und bewerten, sie kommentieren und ordnen ein.<!--more--><br \/>\nNach einem kurzen \u00dcberfliegen des lokalen Teils (wann tagt der BUND-Natur, was kommt im Kino, was hat die Sitzung des Gemeinderats ergeben) lande ich im Feuilleton-Teil. Hier finden sich oft aktuelle politische und gesellschaftlich orientierte Themen, die sich z.B. mit den soziologischen Hintergr\u00fcnden von PEGIDA, mit dem Verfall der amerikanischen Mittelschicht, den Gefahren der Digitalisierung und von Big Data, der W\u00fcrdelosigkeit eines Hartz IV-Lebens oder den Gr\u00fcnden f\u00fcr die vielen toten Fl\u00fcchtlinge im Mittelmeer auseinandersetzen. Ja, all diese Artikel stehen im Feuilleton, das laut <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Feuilleton\">Wikipedia<\/a> \u201eeinen publizistischen Zweig, ein Ressort in der Zeitung, eine bestimmte literarische Gattung oder eine journalistische Darstellungsform\u201c bezeichnet. Obwohl diese Themen also besser im politischen oder im wirtschaftlichen Teil aufgehoben w\u00e4ren, bin ich froh, dass es sie gibt \u2013 sie bereichern die SZ, weil sie meistens sehr kritisch die Verfassung unserer Gesellschaft beleuchten.<br \/>\nWie ist es nun mit Politik und Wirtschaft in der SZ bestellt? Ich greife mal ein Beispiel heraus aus der Ausgabe vom 20.1.2015. Die Zeitung macht auf mit der Schlagzeile \u201eSoziale Ungerechtigkeit w\u00e4chst rasant\u201c. Der Artikel beruft sich auf die Organisation Oxfam und untertitelt: \u201eEin Prozent der Weltbev\u00f6lkerung wird 2016 die H\u00e4lfte des gesamten Wohlstands besitzen. Obama will Reiche h\u00f6her besteuern.\u201c Der Beitrag f\u00fchrt aus, \u201edie Ungleichheit sei nicht nur unmoralisch, sondern eine Gefahr f\u00fcr Demokratie, sozialen Frieden und \u00d6konomie.\u201c<\/p>\n<p>Und weiter:<\/p>\n<blockquote><p>\u201e Die Warnungen vor der Sprengkraft sozialer Ungerechtigkeit mehren sich. Nach aktuellen Berechnungen der UN-Arbeitsorganisation ILO wird die Zahl der Arbeitslosen weltweit in den n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahren steigen, um 11 auf 212 Millionen. 31 Millionen haben laut ILO seit der Finanzkrise 2008 ihren Job verloren. Gerade die Arbeitslosigkeit sei es, die die soziale Ungleichheit verst\u00e4rke. Vor allem in den hoch entwickelten L\u00e4ndern weite sich die ungleiche Einkommensverteilung aus, in \u00e4rmeren Staaten und vielen Schwellenl\u00e4ndern verharre sie auf hohem Niveau.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>In den USA sieht das so aus:<\/p>\n<blockquote><p>\u201cDaf\u00fcr ist der Anteil der Reichen am Einkommen \u2026 laut Oxfam so hoch wie vor der gro\u00dfen Depression von 1929 nicht mehr. Das kann als Folge der Deregulierungspolitik gelten, die in den 1980-Jahren von Pr\u00e4sident Ronald Reagan eingef\u00fchrt wurde und die davon ausging, dass Vorteile f\u00fcr die Reichen zu den Armen durchsickern. Das jedoch ist nicht passiert, im Gegenteil. 2009 besa\u00df ein Prozent der Weltbev\u00f6lkerung laut Oxfam 44 Prozent des Wohlstands. F\u00fcnf Jahre sp\u00e4ter waren es 48 Prozent, bald sollen es 50 sein. 80 Prozent der Menschheit m\u00fcssen sich 5,5 Prozent des Reichtums teilen.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Da taucht also ein neoliberales Argument auf, die \u201eTrickle-Down-Theorie\u201c. <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Trickle-down-Theorie\">Wikipedia<\/a> schreibt dar\u00fcber:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eDer Begriff Trickle-down-Theorie (englisch trickle \u201asickern\u2018), auch (englisch Horse and Sparrow Economics \u201aPferd und Spatz \u00d6konomie\u2018), im deutschen Sprachraum Pferde\u00e4pfel-Theorie, bezeichnet die These, dass Wirtschaftswachstum und allgemeiner Wohlstand der Reichen nach und nach in die unteren Schichten der Gesellschaft durchsickern w\u00fcrden (Trickle-down-Effekt). Sie wurde von David Stockman als synonyme Bezeichnung f\u00fcr angebotsorientierte Wirtschaftspolitik eingef\u00fchrt.<br \/>\nF\u00fchrende \u00d6konomen, unter anderem die zwei Nobelpreistr\u00e4ger f\u00fcr Wirtschaftswissenschaften Paul Krugman und Joseph E. Stiglitz, bezweifeln den Wahrheitsgehalt der Theorie heute.<br \/>\nSo sagte Paul Krugman 2008 dazu: \u201eWir warten auf diesen Trickle-down-Effekt nun seit 30 Jahren &#8211; vergeblich.\u201c \u00c4hnlich bezweifelte Joseph E. Stiglitz 2012, dass \u201e[&#8230;].an der sogenannten Trickle-down-Theorie [&#8230;] ein Qu\u00e4ntchen Wahrheit w\u00e4re.\u201c<br \/>\n2013 stellte Papst Franziskus in seinem apostolischen Schreiben fest, dass die nie best\u00e4tigte Trickle-down-Theorie ein undifferenziertes, naives Vertrauen auf die G\u00fcte derer aus[dr\u00fccke], die die wirtschaftliche Macht in H\u00e4nden halten, wie auch auf die verg\u00f6tterten Mechanismen des herrschenden Wirtschaftssystems.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Im Wirtschaftsteil der Ausgabe vom gleichen Tag finde ich von Nikolaus Piper einen Kommentar zum Thema. \u00dcberschrift \u201eReich und Arm \u2013 Global gerecht\u201c.<br \/>\nMein erster Gedanke, das ist eine Provokation. Dann lese ich doch und werde \u2013 zun\u00e4chst \u2013 schlauer. Piper relativiert:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eDer exorbitante Verm\u00f6genszuwachs seit 2010 \u2026 ist vor allem Folge des B\u00f6rsenbooms. Sinken die Aktienkurse wieder, dann sinkt auch das Verm\u00f6gen der Reichsten. So war es auch nach der Internetblase im Jahr2000.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Piper beschreibt die ungerechten Zust\u00e4nde in Indien (\u201edie Slums der Zur\u00fcckgebliebenen\u201c), in China (\u201edie Wanderarbeiter haben nichts vom Luxus in Shanghai oder Peking\u201c) und in den USA (\u201edie Mittelschicht, die ihre Grundlage verliert\u201c). Er wendet sich aber gegen h\u00f6here Steuern auf Einkommen und Verm\u00f6gen. Ungleichheit k\u00f6nne man nicht bek\u00e4mpfen, indem man die Reichen bestrafe. Er verweist auf Jobs und bessere Bildung f\u00fcr arme und reiche L\u00e4nder. Zur Trickle-Down-Theorie bezieht er keine Stellung.<br \/>\nZur\u00fcck zum Feuilleton: Die vorletzte Seite enth\u00e4lt die Rubrik \u201eForum &amp; Leserbriefe\u201c. Ich habe diesen Teil sch\u00e4tzen gelernt, denn es findet sich hier meistens ein gro\u00dfes Meinungsspektrum zu den offiziellen Artikeln und Kommentaren der letzten Tage, am 13.2., Seite 17 zum Thema Ungleichheit.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/ihre-post-ihre-post-zur-weltweiten-vermoegensungleichheit-1.2348627#2\">Helmut Thome<\/a> aus Halle (Saale) bemerkt, dass \u201eder Zuwachs des Reichtums in der Spitze nicht linear, sondern oszillierend, aber seit den 1980-Jahren in vielen L\u00e4ndern mit einer Entwicklungsrichtung nach oben\u201c verlaufe.<\/p>\n<p>Und zum Thema Bildung f\u00fcgt er interessante Gedanken hinzu:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eSollte es nicht ein bisschen skeptisch stimmen, dass es in den vergangenen zwei, drei Jahrzehnten in Deutschland eine erhebliche Bildungsexpansion, gleichzeitig aber auch einen deutlichen Zuwachs der Einkommens- und Verm\u00f6gensungleichheit gegeben hat? \u2026 Vielleicht sollte man also doch noch einmal dar\u00fcber nachdenken, was &#8220;mehr Bildung&#8221; tats\u00e4chlich leistet und welche anderen Ma\u00dfnahmen (auch bei der Besteuerung von Kapitalertr\u00e4gen, Erbschaften und Verm\u00f6gen) ben\u00f6tigt werden, um die Ungleichheit langfristig einzud\u00e4mmen.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Ein weiterer Leser, <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/ihre-post-ihre-post-zur-weltweiten-vermoegensungleichheit-1.2348627#2\">Bruno Heidlberger<\/a> aus Berlin, \u00e4u\u00dfert sich zum Einwand von Piper, man d\u00fcrfe die Reichen nicht mit h\u00f6heren Steuern bestrafen.<\/p>\n<blockquote><p>\u201eIch w\u00fcrde dies nicht &#8220;Strafe&#8221;, sondern Gerechtigkeit nennen. Man k\u00f6nnte es auch fair nennen. Ihr Reichtum hat auch einen Grund in der Armut der Armen, den niedrigen L\u00f6hnen, der Kinderarbeit, der Umweltverschmutzung, den Kriegen, der Staatsverschuldung.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Zweifellos, Nikolaus Piper ist ein \u201eneoliberaler\u201c Journalist. Die sozialen Argumente fallen ihm nicht so h\u00e4ufig ein. Aber ich will die Neoliberalen verstehen. Nur dann kann ich ihnen widersprechen.<br \/>\nGibt es nur noch 1,5 nicht-neoliberale Journalisten in der SZ, wie der M\u00fcnchner Philosoph Michael Hirsch unl\u00e4ngst bemerkte? <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/geplante-freihandelsabkommen-ex-verfassungsrichter-geisselt-geplante-ttip-schiedsgerichte-1.2310403\">Silvia Liebrich <\/a>hat in den letzten Monaten eine Reihe von kritischen Artikeln zum geplanten transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP geschrieben. Aber es liegt mir fern, irgendetwas gegeneinander aufzurechnen.<\/p>\n<p>Wenn es fr\u00fcher \u201eDer Spiegel\u201c war, der die wirkliche vierte Gewalt mit vielen Recherchen darstellte, so ist es heute die Zusammenarbeit von NDR, WDR und SZ, die die gro\u00dfen Enth\u00fcllungen liefert, wie die <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/internationale-kooperation-so-wurde-swiss-leaks-recherchiert-1.2342569\">Machenschaften der Bank HSBC<\/a>, wie <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Luxemburg-Leaks\">die Steuertricks der Gro\u00dfkonzerne<\/a> oder die <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/OffshoreLeaks\">Verm\u00f6gensverschiebungen in die weltweiten Steueroasen<\/a>.<br \/>\nViel Ermittlungsarbeit ist gefragt im Sport, wenn ich an das Thema Doping denke. Auch hier ist die SZ mit Kurt Kister und Hans Leyendecker, so mein Eindruck, f\u00fchrend, gemeinsam mit dem ZDF (!).<\/p>\n<p>Es gibt Stimmen, die sagen, in zehn Jahren w\u00fcrde es von den gro\u00dfen Zeitungen nur noch Wochenendausgaben geben. Ich hoffe, dass es zus\u00e4tzlich die SZ-Montagsausgabe geben wird \u2013 damit ich auch zum Wochenbeginn mein Fr\u00fchst\u00fcck genie\u00dfen kann.<\/p>\n<p class=\"wpf_wrapper\"><a class=\"print_link\" href=\"\" target=\"_blank\">Drucken<\/a><\/p><!-- .wpf_wrapper --><div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_1681 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_1681')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_1681').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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