{"id":1488,"date":"2015-01-09T15:56:38","date_gmt":"2015-01-09T14:56:38","guid":{"rendered":"http:\/\/nachdenken-in-muenchen.de\/?p=1488"},"modified":"2015-01-09T15:56:38","modified_gmt":"2015-01-09T14:56:38","slug":"amerika-hast-du-es-wirklich-besser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nachdenken-in-muenchen.de\/?p=1488","title":{"rendered":"Amerika &#8211; hast du es wirklich besser?"},"content":{"rendered":"<div style=\"width: 238px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/c\/c1\/Freiheitsstatue_NYC_full.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/c\/c1\/Freiheitsstatue_NYC_full.jpg\" alt=\"\" width=\"228\" height=\"346\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Freiheitsstatue auf Liberty Island, New Jersey Foto: Wikipedia<\/p><\/div>\n<p>Der Jubel ist gro\u00df. Nikolaus Piper berichtet in der SZ (Teil Wirtschaft, S. 23 vom 3.\/4. 1. 2015:\u00a0 \u201eEin Traum &#8211; Warum das amerikanische Zeitalter noch lange nicht zu Ende ist\u201c), dass das Bruttoinlandsprodukt der USA im dritten Quartal 2014 um 5% gewachsen, die Arbeitslosigkeit so niedrig wie seit 1999 nicht mehr ist und die Reall\u00f6hne zu steigen beginnen. Und er setzte dem Ganzen die Krone auf: Der Dow Jones hat mit \u00fcber 18.000 Punkten ein Allzeit-Rekordniveau erreicht. In sechs Punkten f\u00fchrt Piper aus, dass Amerika immer wieder untersch\u00e4tzt werde und dass es am besten aus der Krise gekommen ist:<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<ol>\n<li>Die Firmen Amerikas sind die innovativsten der Welt. Apples iPad und iPhone haben die Welt revolutioniert und Firmen wie Uber und AirBnB sind zwar r\u00fccksichtlos, aber sie zeigen, welche Chancen in der zuk\u00fcnftigen Kommunikationstechnik liegen.<\/li>\n<li>Amerikas B\u00f6rse ist die st\u00e4rkste der Welt. Der Dollar stellt nach wie vor die gr\u00f6\u00dfte globale W\u00e4hrungsreserve dar und die Handelspartner der USA sch\u00e4tzen es, \u201eihre Gesch\u00e4fte in einer W\u00e4hrung abzurechnen, hinter der die reichste Volkswirtschaft der Welt\u201c steht.<\/li>\n<li>In der schlimmsten Flutkatastrophe der Stadt New York (Tropensturm \u201eSandy\u201c am 29.10.2014) hat die Bev\u00f6lkerung gro\u00dfen Gemeinsinn gezeigt, viele Freiwillige haben den Opfern geholfen. Die gleichen Eigenschaften, n\u00e4mlich \u201ePragmatismus und Gemeinsinn\u201c attestiert Piper auch dem Notenbankchef Ben Bernanke in der Finanzkrise. Er habe das Schlimmste verhindert und Barack Obama sei in dieser Phase richtig \u201ecool\u201c gewesen, so einer seiner Berater.<\/li>\n<li>Amerika ist nach wie vor ein Einwanderungsland. Es wohnen zwar elf Millionen illegale Einwanderer im Land, aber es gibt eben auch ber\u00fchmte Einwanderer wie Jerry Yang, der, geboren in Taiwan, die Firma Yahoo mitbegr\u00fcndet hat. Und Kshama Savant ist aus Indien ausgewandert, hat in den USA \u00d6konomie studiert, sich der \u201eOccupy-Wall-Street\u201c-Bewegung angeschlossen und im Stadtrat von Seattle durchgesetzt, dass der Mindestlohn um 60% auf 15 Dollar erh\u00f6ht worden ist. Piper h\u00e4lt es f\u00fcr eine St\u00e4rke von Amerika, dass Savant, die inzwischen eine Professur bekommen hat, in den USA den Kapitalismus bek\u00e4mpfen darf.<\/li>\n<li>Der \u00d6lboom hat Amerika erreicht. Das Fass \u00d6l kostet nicht mehr 150 sondern nur noch 50$. Zwar ist die Technik des Fracking umstritten. Aber langfristig sieht Piper die \u201epositiven geopolitischen und wirtschaftlichen Folgen\u201c f\u00fcr die USA.<\/li>\n<li>Sogar dem Bericht \u00fcber die Folterpraktiken des Geheimdienstes CIA gewinnt Piper Positives ab, weil es der amerikanische Senat war, der den Bericht erstellt hat. Die amerikanische Gesellschaft sei eben lernf\u00e4hig und das unterscheide sie von autorit\u00e4ren L\u00e4ndern wie China oder Russland.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Da ist es nun gerade vier Monate her, dass wir hier die <a href=\"http:\/\/nachdenken-in-muenchen.de\/?p=522\">Ergebnisse aus einer Erhebung<\/a>, die in den USA von der Federal Reserve Bank durchgef\u00fchrt wurde, vorgestellt haben. Wichtige Aussagen daraus lauten:<\/p>\n<ul>\n<li>Ein Drittel der Befragten hat Arztbesuche oder Medikamentenk\u00e4ufe aufgeschoben, weil das Geld fehlte.<\/li>\n<li>42 Prozent der Amerikaner gaben in der Umfrage an, dass sie wegen der Finanzkrise gr\u00f6\u00dfere K\u00e4ufe verschieben mussten.<\/li>\n<li>31 Prozent aller Befragten sagten, dass sie \u00fcberhaupt keine Altersersparnisse oder Rentenanspr\u00fcche haben.<\/li>\n<li>Gerade mal ein Drittel der Amerikaner zwischen 18 und 59 Jahren hat genug Ersparnisse, um im Notfall drei Monate lang ihre Ausgaben bew\u00e4ltigen zu k\u00f6nnen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Auffallend ist, dass in dieser Erhebung gerade in den Bereichen Gesundheit und Vorsorge gro\u00dfe Defizite in der amerikanischen Bev\u00f6lkerung festzustellen sind. Werden die betroffenen Menschen befragt, so erh\u00e4lt man alarmierende Zahlen. Diese haben sich sicherlich nicht seit vier Monaten wirklich ver\u00e4ndert. Es kommt eben darauf an, wor\u00fcber man berichtet.<\/p>\n<p>Immerhin ist Pipers Artikel \u00fcberschrieben mit \u201eEin Traum\u201c. Da habe ich erwartet, dass er von menschlichen Tr\u00e4umen schreibt. Er macht aber die Lage der amerikanischen Bev\u00f6lkerung fest anhand von gesamtwirtschaftlichen Daten \u00fcber das BIP, \u00fcber die generelle Arbeitslosigkeit, \u00fcber die B\u00f6rsenkurse. Er fragt nicht nach den Einkommen der Menschen, das real in den letzten 20 Jahren nicht zugenommen hat. Er beschreibt nicht, dass h\u00e4ufig zwei oder drei Jobs erforderlich sind, um \u00fcber die Runden zu kommen. Und eine der Ursachen der Finanzkrise lag in der Tatsache, dass fehlende L\u00f6hne durch Schulden ersetzt wurden, um neue Wohnungen und H\u00e4user zu finanzieren. Die Folgen dieser Krise sind bei weitem noch nicht ausgestanden.<\/p>\n<p>Piper zieht zur Untermauerung seiner These \u201eEin Traum\u201c die St\u00e4rke der gro\u00dfen Kommunikationsfirmen (hier Apple) heran. Wenn wir den Versorgungsgrad der Menschen mit kleinen Autos, mit Smartphones, mit Tablets und mit Flachbildschirmen betrachten, k\u00f6nnten wir zu dem Ergebnis kommen, den Menschen gehe es ja richtig gut! Dabei fehlt es vielen gerade an den G\u00fctern, die wir der \u00f6ffentlichen Daseinsvorsorge zurechnen: Bildung, Innere Sicherheit, Gesundheit, Vorsorge f\u00fcr Krankheit und Alter.<\/p>\n<p>Da lohnt sich ein Blick nach Brasilien, \u00fcber das Le MONDE diplomatique in einem Dossier zur Fu\u00dfballweltmeisterschaft schrieb:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eDie Erz\u00e4hlung von der \u201eneuen Mittelschicht\u201c, die in Brasilien oder anderen Regionen des Globalen S\u00fcdens entstehe, beruht auf der sehr westlich-kapitalistischen Perspektive: Wer sich ein Auto, einen Plasmafernseher oder ein Smartphone leisten kann &#8211; wenn auch, wie in Brasilien so h\u00e4ufig, nur auf Pump -, geh\u00f6rt demnach schon zur Mittelschicht. Die Zugeh\u00f6rigkeit zu dieser Schicht ergibt sich aus dem &#8220;Recht auf Konsum&#8221;. Dass sich in Brasilien trotz der beeindruckenden Wachstumsraten im letzten Jahrzehnt an den prek\u00e4ren Lebenschancen der meisten wenig ge\u00e4ndert hat, ger\u00e4t so leicht aus dem Blickfeld: Das Recht auf eine gute Gesundheitsversorgung, auf den Zugang zu bezahlbarer Bildung von hoher Qualit\u00e4t, auf eine Wohnung mit sauberem Trinkwasser und funktionierender Kanalisation, auf Sicherheit im Alltag und auf einen verl\u00e4sslichen Transport zum Arbeitsplatz, auf Teilhabe an politischen Entscheidungen und am kulturellen Leben &#8211; all das ist f\u00fcr die meisten Brasilianer noch lange nicht selbstverst\u00e4ndlich.\u201c (<a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/.dossier\/brasilien_artikel.id,20140509a0041\">Quelle<\/a>)<\/p><\/blockquote>\n<p>Wie weit ist die USA wirklich entfernt von einem Kapitalismus, wie wir ihm im globalen S\u00fcden begegnen?<br \/>\nGeorg Packer schildert in seinem Roman \u201e<a href=\"http:\/\/www.buecher.de\/shop\/sachbuch\/die-abwicklung\/packer-george\/products_products\/detail\/prod_id\/40839158\/\">Die Abwicklung<\/a>\u201c den Zustand der amerikanischen Gesellschaft. Er vermisst heute die Bindungswirkung von Institutionen wie Kirchen und Gewerkschaften. In einem Interview mit der SZ f\u00fchrt er aus:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eDie Siebziger waren unserer Zeit \u00e4hnlich. Der Vietnamkrieg war vorbei, die Menschen waren unzufrieden, Amerika wandte sich von der Welt ab. Damals begann der Verfall des Sozialvertrags, der das Land zusammengehalten hatte, die Uneinigkeit, der Niedergang der Mittelklasse und die Erosion der Institutionen, die ihr einmal gedient hatten.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Und wie eine Vorhersage auf Entwicklungen, wie wir sie zurzeit auch in Deutschland feststellen, kommt mir seine n\u00e4chste Aussage \u2013 wohl gemerkt \u00fcber den Zustand der amerikanischen Gesellschaft &#8211; vor:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eDas Paradoxe ist, dass in den konservativsten Gegenden des Landes auch am meisten Sozialhilfe gezahlt wird. Je \u00e4rmer die Leute sind und je mehr Essensmarken sie bekommen, desto konservativer werden sie. Es ist ihre Reaktion auf Chaos und Niedergang, Sie verachten ihre eigene Abh\u00e4ngigkeit. Wenn dein Leben im Sinken begriffen ist, kannst du die Leute \u00fcber dir oder unter dir beschuldigen. Amerikaner beschuldigen die Leute unter ihnen, nicht etwa Sam Walton, den Wal-Mart-Gr\u00fcnder.\u201c<\/p>\n<p>\u201eFr\u00fcher waren in North Carolina vor allem die Schwarzen arm. Jetzt leben immer mehr Wei\u00dfe so schlecht wie sie. Aber das bringt sie nicht zusammen, im Gegenteil. Ihr Elend macht die Wei\u00dfen feindseliger gegen\u00fcber Schwarzen, Immigranten, der modernen Welt.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Die oben geschilderten Aussagen (von Piper \u00fcber \u201eAmerika \u2013 Ein Traum\u201c und die Untersuchungen der National Reserve Bank) die haben eben auch etwas miteinander zu tun:<br \/>\nDie Firma Uber bestreitet ein Business-Modell zu Lasten der Arbeitnehmer, die mit niedrigen L\u00f6hnen abgespeist werden.<br \/>\nDie hohen B\u00f6rsenkurse sind entstanden, weil das Shareholder-Value-Prinzip die Kapitalrendite in den Vordergrund stellt und die wesentlichen Merkmale einer erfolgreichen Firma, n\u00e4mlich zufriedene Kunden, zuverl\u00e4ssige Lieferanten und motivierte Mitarbeiter, zugunsten der Aktion\u00e4re in den Hintergrund ger\u00fcckt hat.<\/p>\n<p>In der gleichen Ausgabe der SZ, Teil Feuilleton, S. 17 vom 3.\/4. 1. 2015 finden wir dann einen weiteren Artikel \u00fcber die USA, aus einer hoch interessanten Perspektive. Daniel Genis schreibt unter der \u00dcberschrift \u201eAuch ich in Digitalien \u2013 Wie man die Welt sieht, wenn man nach zehn Jahren aus dem Gef\u00e4ngnis kommt\u201c.<br \/>\nGenis hat festgestellt, dass die Autos kleiner geworden sind wegen der Energieknappheit. Aber viel wichtiger sei, so findet er, der gesellschaftliche Rassismus habe eindeutig abgenommen, auch wenn es schwer falle, angesichts der Ereignisse in Ferguson, dieses zu glauben. Er beruft sich auf das Verhalten der Menschen:<\/p>\n<blockquote><p>\u201e Aber ich habe schnell gelernt, dass Rassist zu sein heute in einer h\u00f6flicheren Gesellschaft unm\u00f6glich und v\u00f6llig unakzeptabel ist.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Genis bemerkt auch, dass die Toleranz gegen\u00fcber anderen Lebensformen, z.B. der Homosexualit\u00e4t, sehr zugenommen hat:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eEin Autor, den ich treffen sollte, wurde mir in allen Einzelheiten beschrieben, der letzte Satz lautetete: &#8220;\u00dcbrigens ist er schwul.&#8221;\u00a0 Vor zehn Jahren w\u00e4re das der erste gewesen.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Dave Eggers stellt in seinem Bestseller <a href=\"http:\/\/www.buecher.de\/shop\/romane--erzaehlungen\/der-circle\/eggers-dave\/products_products\/detail\/prod_id\/40820846\/\">Circle<\/a> die Protagonistin Mae Holland vor. Diese hat eine Stelle im Internet-Konzern Circle bekommen. Circle ist so etwas wie die Zusammenfassung von Google, Apple und Facebook. Mae\u2018s Arbeit wird st\u00e4ndig \u00fcberwacht, die Ergebnisse gerankt. Ihre Freizeit kann sie nicht mehr selbstst\u00e4ndig gestalten, st\u00e4ndig muss sie sich verantworten, warum sie soziale Kontakte nicht wahrnimmt. Sie bekommt das Armband, das alle ihre physischen T\u00e4tigkeiten und gesundheitlichen Merkmale aufzeichnet und st\u00e4ndig der zentralen Human Ressource Abteilung der Firma zur Verf\u00fcgung steht. Dieses Buch ist der digitale Horror und das schlimme daran ist, es ist keine Science Fiction, es ist l\u00e4ngst Realit\u00e4t, bei Circle ist es perfektioniert.<\/p>\n<p>Und wie und wo sollen all diese Daten der sozialen Kontakte und Profile, der Bilder und Videos, der elektronischen Mails, der Smartphone-Archive, der winzigen Kameras, die niemand mehr wahrnimmt, gespeichert werden? Die SZ (18.10.14, Feuilleton, S.18) schreibt in der Rezension des Buches \u201e<a href=\"http:\/\/www.buecher.de\/shop\/sachbuch\/digitale-diktatur\/aust-stefan-ammann-thomas\/products_products\/detail\/prod_id\/40829282\/\">Digitale Diktatur<\/a>\u201c von Stefan Aust und Thomas Amman:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eDie Enth\u00fcllungen von Edward Snowden zur Datenspionage durch amerikanische Geheimdienste, aber auch durch die Kooperation von US-Konzernen mit staatlichen Diensten offenbarten Datenmissbrauch in ungekannten Ausma\u00dfen. Man glaubt, eine nicht mehr zu b\u00e4ndigende Paranoia, ein \u00fcberbordender Verfolgungswahn habe sich das ausgedacht: Das Utah Data Center etwa, am Rande der Ortschaft Bluffdale gelegen, 35 km von Salt Lake City entfernt, verf\u00fcgt \u00fcber eine Speicherkapazit\u00e4t in der Gr\u00f6\u00dfenordnung von Yotta-Bytes (10<sup>24<\/sup> Bytes) \u2013 eine Einheit, die noch nie f\u00fcr eine technische Beschreibung gebraucht wurde. Ins irgendwie fassbare \u00fcbersetzt, bedeutet diese Zahl, dass man eine Quadrillion Textseiten oder das F\u00fcnfmillionenfache aller seit Johannes Gutenberg gedruckten Buchseiten dort speichern kann. Wozu wurde diese Kapazit\u00e4t aufgebaut? Um die gesamte weltweite Kommunikation f\u00fcr einen Zeitraum von etwa 100 Jahren aufzuzeichnen und speichern zu k\u00f6nnen.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Driftet die amerikanische Gesellschaft auseinander, verliert sie den Halt, wird sie zunehmend weltoffener und toleranter, kann sie sich die Kosten von Krankheiten und Alter nicht mehr leisten, ist sie lernf\u00e4hig und nicht autorit\u00e4r, wird sie Energie im \u00dcberfluss haben, wird sie digital total kontrolliert werden, wird sie die Zuwanderung weiterhin steuern k\u00f6nnen, ist sie die reichste Volkswirtschaft der Erde?<\/p>\n<p>Ein Blick auf die USA wird immer vielf\u00e4ltig sein m\u00fcssen, um dem Land, seinen M\u00f6glichkeiten und der Gesellschaft gerecht zu werden, in den meisten F\u00e4llen wird dieser Blick widerspr\u00fcchliche Eindr\u00fccke liefern.<\/p>\n<a href=\"https:\/\/nachdenken-in-muenchen.de\/?p=1488&amp;wp_email_popup=1\" onclick=\"email_popup(this.href); return false;\"  title=\"Beitrag versenden\" rel=\"nofollow\">Beitrag versenden<\/a>\n<p class=\"wpf_wrapper\"><a class=\"print_link\" href=\"\" target=\"_blank\">Drucken<\/a><\/p><!-- .wpf_wrapper --><div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_1488 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_1488')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_1488').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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